Codes herausgelocktBetrug mit Bitcoins: Angestellte um 3000 Euro geprellt

Unbekannte gab sich bei Angestellter einer Postpartner-Filiale als Mitarbeiterin des Managements aus. So lockte sie ihr die Codes für Bitcoin-Wertkarten heraus.

Bitcoin
Bitcoin ist eine so genannte Kryptowährung © Berlin
 

Eine Angestellte eines Post-Partnerbetriebes im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurde am Dienstag Opfer eines gefinkelten Betruges. Unbekannte lockten der Frau Codes für Bitcoin-Wertkarten heraus und konnten so rund 3000 Euro ergaunern.

Es begann mit einem Anruf um 11.50 Uhr bei einer Postpartner-Filiale in der Hochschwabregion. Eine weibliche Person gab sich als Mitarbeiterin des Postmanagementcenters aus und informierte die Angestellte darüber, dass es bei den Gutscheincodes eine technische Umstellung gebe. Dazu benötige sie die Codes der Bitcoin-Wertkarten in der Filiale.

Die Angestellte war zuerst skeptisch und überprüfte die Nummer, die auf dem Display aufschien. Tatsächlich entsprach diese nach einer Recherche jener des Postmanagementcenters. Daher gab sie nach weiteren Anrufen der Frau die Codes der Gutscheine durch.

Am nächsten Tag entdeckt

Nachdem sie am nächsten Morgen die Buchungen überprüfte und keine Gleichstellungen bei den Wetkarten feststellen konnte, wurde der Angestellten bewusst, dass sie betrogen worden war. Sofort erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Der Schaden beläuft sich auf rund 3000 Euro. Wie die Betrüger es schafften, eine falsche Telefonnummer vorzutäuschen, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Bitcoin ist eine so genannte Kryptowährung, die vor allem für Zahlungen im Internet verwendet wird - mehr dazu hier. Jedoch ist diese Zahlungsform auch anfällig für Betrug. Zuletzt häufen sich in Österreich Betrugsfälle durch das Herauslocken von Wertkarten-Codes, wie etwa auch im Raum Villach.

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