AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Bruck

5,2 Millionen Euro beleben den neuen Macher

Für 5,2 Millionen Euro wird das Macher-Haus mit 23 Wohnungen revitalisiert. Die Konditorei übernimmt Andreas Gutschi.

Startschuss für den Umbau: Bürgermeister Hans Straßegger (3.v.l.) mit Baumeister Otmar Malli (4.v.l.) und Projektentwickler Rudolf Leitner (2.v.r.).
Startschuss für den Umbau: Bürgermeister Hans Straßegger (3.v.l.) mit Baumeister Otmar Malli (4.v.l.) und Projektentwickler Rudolf Leitner (2.v.r.). © Bruck/Maili
 

Jahrelang beschäftigte das Schicksal der ehemaligen Konditorei Macher die Brucker Bevölkerung. Einst ein Fixpunkt im gesellschaftlichen Alltag, rottet das Gebäude seit der Schließung im Jahr 2011 vor sich hin. Bereits 2013 gab es konkrete Pläne für die Revitalisierung, ehe die Suche nach potenziellen Investoren sich schwierig gestalten sollte. Seit Donnerstag ist allerdings offiziell: Der aus dem Raum Seiersberg stammende Bauunternehmer Otmar Malli steigt als Investor ein: „Ich war 2016 auf der Suche nach Objekten, um eine Vorsorge für meine Familie zu treffen.“

Diese Unternehmung führte ihn schließlich wieder mit seinem langjährigen Lehrmeister Rudolf Leitner zusammen, der seit Jahren als Projektleiter des Macher-Hauses fungiert und sich glücklich zeigte, einen passenden Investor gefunden zu haben. Gemeinsam will man das Haus nun kräftig auf Vordermann bringen, dementsprechend ambitioniert ist der Zeitplan: Bis Ende 2017 soll es gelingen, insgesamt 23 barrierefreie Wohnungen zwischen 50 und 90 Quadratmetern fertigzustellen. „Die ursprüngliche Bauform aus 1640 wird mit einem neuen Innenhof wieder errichtet“, erklärte Leitner.

Die Nachfrage, so das Duo, sei bereits groß, weshalb die Vergabe innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate erfolgt. Während die Wohnungen aufgrund einer Förderung günstig vergeben werden können, hat es das Investitionsvolumen mit 5,2 Millionen Euro in sich.

Schloffer bleibt - Macher kommt

Weil aber nicht nur gewohnt, sondern auch gebacken werden soll, stellt sich die Frage nach der Zukunft der Konditorei: „Das ist ein sensibles Thema, wir haben uns deshalb mit vielen Optionen auseinandergesetzt“, meinte Malli. Letztlich fiel die Wahl auf einen alten Bekannten: Schloffer-Chef Andreas Gutschi wird – zusätzlich zu seinem bisherigen Lokal – ab Anfang 2018 auch den Macher übernehmen. Basierend auf einem Kaffeehaus im Altwiener Stil, will Gutschi auf 241 Quadratmetern bisher geltende Konventionen der Gastronomie aufbrechen und aus zahlreichen Facetten das Beste herausholen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren