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Bruck-Mürzzuschlag

Grüne wollen praktische Ärzte stärken

Für die Grün-Gesundheitssprecherin Sandra Krautwaschl muss die Primärversorgung durch die praktischen Ärzte gestärkt werden, damit das System leistbar bleibt.

Sandra Krautwaschl stellte in Bruck ihre Ideen vor
Sandra Krautwaschl stellte in Bruck ihre Ideen vor © Franz Pototschnig
 

Dass im „Regionalen Strukturplan“ in Bruck und Kapfenberg je eine Planstelle gestrichen wird, ist für die Grün-Gesundheitssprecherin Sandra Krautwaschl ein Signal in die falsche Richtung: „Gerade der niedergelassene Bereich muss gestärkt werden. Die praktischen Ärzte fangen viel ab. Es kostet sehr viel mehr, wenn die Patienten gleich ins Krankenhaus gehen.“

Aber es geht nicht nur um Planstellen für Kassenärzte, es geht auch darum, Anreize zu schaffen, dass junge Ärzte wieder hinausgehen in die Regionen – von Zuschüssen für den Aufbau einer Ordination über bessere Honorare bis zum Abbau bürokratischer Hürden. Wie Krautwaschl am Montag bei einem Pressegespräch im Brucker Hotel Landskron sagte, steht ein Drittel der praktischen Ärzte vor der Pension.

Mariazell nicht auf das ganze Land stülpen

Die „Primäre Versorgungseinheit“, wie sie seit gut einem Monat in Mariazell besteht, könnte für die Grünen ein gangbarer Weg sein. „Man kann das Modell aber nicht über das ganze Land stülpen, weil die Bedürfnisse nicht überall gleich gelagert sind“, sagte Krautwaschl. Vor allem müssen die Akteure und Experten vor Ort eingebunden werden: „Sie kennen die Situation. Sie wissen, was nötig ist und wo man durch bessere Vernetzung sparen kann.“

Vernetzung ist überhaupt ein wichtiger Begriff für Krautwaschl: „Wenn von Versorgungszentren die Rede ist, muss das nicht alles unter einem Dach sein, es kann durchaus auch ein Netzwerk sein, das über eine ganze Region verteilt ist.“

Krautwaschl hat für den Bezirk Bruck-Mürzzuschlag viele Wünsche, von der psychiatrischen Versorgung bis zur Logopädie. Und die Kosten? „Vieles, was im Moment Geld kostet, spart in der Folge sehr viel ein.“

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Digitaluser
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Typisch grün

(Steuer-)Geld hat für die Grünen bekanntlich eh nie und nimmer eine Rolle gespielt. Und dass sie halt die vielen Studienabgängerinnen der Psycho-Fächer von den Unis durch Steuergelder (nachgerade pragmatisiert) versorgt haben wollen, ist auch bekannt.

Ansonsten stünden diese Damen ja nachgerade auf der Straße. Oder müssten in den grünnahen "Studien"-Produktionsanstalten wie VCÖ, diversen einschlägigen Vereinerl und "Hilferl"-Organisationen usw. versorgt werden...

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