Ein leichtes Leben hatten die 45-jährige Angeklagte und ihr Umfeld in den letzten Jahren sicherlich nicht. Da ihr Mann seinen Job nicht mehr ausüben konnte, geriet die Familie im Zuge der Covid-19-Pandemie in Geldnot. Sie selbst hatte zu dieser Zeit mit einem Hirntumor zu kämpfen. Die damals minderjährige Tochter brach zudem die Schule ab und driftete ins Drogenmilieu ab, ehe sie auch noch schwanger wurde. „Ich war verzweifelt, es ist sich einfach nicht mehr ausgegangen“, seufzt die Frau am Anklagesessel.
Mehr als 50.000 Euro Schaden
Steirerin überwies zwei Jahre lang Firmengeld auf eigenes Konto
Eine Steirerin soll 20-mal Geld von Geschäftskonten ihres Arbeitgebers auf ihr eigenes überwiesen haben, ehe diese Veruntreuung aufflog. Deshalb stand sie Mittwoch vor Gericht.
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