Pendlerinnen und Pendler aus und nach Thörl müssen sich in den nächsten Wochen auf einen längeren Arbeitsweg einstellen: Sowohl auf der B 20, als auch auf der L 125 müssen nämlich Felsräumarbeiten durchgeführt werden, die ab Anfang nächster Woche über einen längeren Zeitraum für einseitige und teils sogar für totale Straßensperren sorgen.
Von kürzerer Dauer ist dabei die Sperre der St. Ilgener-Straße (L 125): An dieser hatte die Gemeinde Thörl bei Streckenkilometer 4,9 in einer senkrecht aufragenden Felswand einen „sichtbarer, geöffneten Spalt“ entdeckt und eingemeldet. Basierend auf einer geologischen Untersuchung soll nun eine Spezialfirma von 7. bis 9. April eine Felsräumung durchführen.
„Dafür wird der Abschnitt jeweils zwischen 8 und 13 Uhr und zwischen 14 und 17 Uhr gesperrt. Außerhalb der für die Beräumung der Felswand genannten Zeiten kann der Abschnitt halbseitig mit Ampelregelung befahren werden“, erklärt Verkehrslandesrätin Claudia Holzer in einer Aussendung.
Parallel dazu wird der Felsen weiter begutachtet und daraus ableitend Sicherungsmaßnahmen konzipiert. „Nach den Felsräumungsarbeiten bleibt die Richtungsfahrbahn St. Ilgen auf einer Länge von vermutlich rund 60 Metern gesperrt, womit nur ein Fahrstreifen befahrbar sein wird“, erklärt Michael Felix, Regionalleiter des Straßenerhaltungsdienstes in Bruck.
Sperre der B 20
Länger dauern hingegen die Arbeiten auf der B 20: Diese ist wegen Felssicherungsarbeiten von 7. April voraussichtlich bis 31. August auf einer Länge von knapp 500 Metern nur einseitig befahrbar. In der Karwoche wird ein Streckenabschnitt sogar vom 14. April (8 Uhr) bis zum 21. April (18 Uhr) komplett gesperrt, der Verkehr wird wie gewohnt großräumig über den Pogusch umgeleitet. Eine Ausweichstrecke, der sogenannte Sattlerpass ist aufgrund der Witterungsverhältnisse derzeit auch nur eingeschränkt befahrbar.