Josefa „Peperl“ Sailer ist den Tränen nahe: „Seit 40 Jahren arbeite ich bei den Thörler Fußballern mit, aber so etwas haben wir noch nie erlebt. Das ist eine einzige Katastrophe, wir wissen alle nicht, wie es weiter geht.“ Sie spricht von der Überschwemmung in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli und zeigt die Kabinen und Sanitäranlagen des Thörler Stadions – alles voller Schlamm. Im Stadion selbst und auf dem daneben liegenden Funcourt steht der eingetrocknete Schlamm bis zu 30 Zentimeter hoch.
Zehn Tage nach der Flut
Thörler Bevölkerung kämpft verbissen gegen die Schäden
Der Thörler Sportplatz bietet ein Bild des Jammers. Aber der Verein und die Gemeinde geben nicht auf. Auch sonst wird in Thörl an allen Ecken und Enden gearbeitet, um die Unwetterschäden zu beseitigen.
© Franz Pototschnig