Beim Münchener Oktoberfest entdeckte die gebürtige Turnauerin Sieglinde Fritz ihre Liebe zur Gastronomie. Im Jahr 1987 – mit erst 23 Jahren – setzte sie den entscheidenden Schritt in ihrem Leben: Sie übernahm den Mooshuben-Wirt in der Gemeinde Halltal, ein ziemlich einschichtiges Wirtshaus am Ende der Welt. „Damals war die Wallfahrt noch nicht erfunden, es kamen Einheimische und Holzknechte, und als ,Zuagroaste‘ wurde ich sehr gut aufgenommen“, erzählt die Wirtin, die seit Jahrzehnten für ihre Forellen berühmt ist.
Wallfahrer-Gasthaus
Die legendäre Mooshuben-Wirtin tritt ab heuer etwas kürzer
Als Sigi Fritz 1987 den Mooshuben-Wirt nahe Mariazell übernahm, gab es noch kaum Fußwallfahrer. Inzwischen ist sie Anlaufstelle für Tausende Pilger, aber ab heuer will sie kürzer treten.
© Pototschnig Franz