Als Beitragstäter verurteiltCannabispflanze verkauft: Betreiber von steirischem Hanfshop müssen ins Gefängnis

Betreiber eines obersteirischen Hanfshops bei großem Suchtmittelprozess als Beitragstäter zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt. Wirtschaftskammer räumt ein, dass man in dieser Branche leicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten könne.

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Insgesamt konnte die Polizei 130 Kilogramm Marihuana sicherstellen © Sujet: Ballguide/Stefan Pajman
 

Manche Betreiber von Hanfshops, die sich mit ihrem grasgrünen Geschäftsmodell in einem rechtlichen Graubereich und in Sicherheit wähnen, sind auf dem falschen Dampfer. Das macht ein Fall deutlich, der am Straflandesgericht Leoben verhandelt wurde.

Kommentare (10)
rh222
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Cannabis

- ohhhh, welch ein „Verbrechen“ ……

kor0815
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Jap, Totschlag

hat auch immerhin eine Haftstrafe von fünf Jahren vorgesehen. ((§ 75 StGB))

WASGIBTSNEUES
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LEGALISIEREN

Wann wird Cannabis endlich legalisiert? Wir haben hunderttausende Alkoholkranke, aber bei Cannabis legt man sich quer. Abgesehen davon das es für den Staat ein großes Geschäft wäre. Rauchen und Alkohol sind genauso Suchtmittel.

rb0319
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@neues

Sie fordern die Legisieung von Cannabis, und begründen es damit, das hunderttausende Alkoholsüchtige ihre Droge ja auch legal beziehen. Darwinismus pur.

Ragnar Lodbrok
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erinnert mich an die Prohibition ... hat ja wunderbar funktioniert...

... man braucht sich nur Länder anschauen wo Cannabis legalisiert wurde. aber ist zu mühsam. Machen wir es lieber so wie schon immer. Was wir nicht verstehen wird verteufelt.

Ragnar Lodbrok
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In Deutschland wird demnächst der Verkauf von Cannabis in geregelte Bahnen gelenkt -

und das ist gut so.
Österreich ist da halt immer etwas hinten nach - aber auch hier werden Politiker irgendwann erkennen, daß es besser ist ein Problem gezielt zu kontrollieren. Es ist bewiesen, daß gut 25% der Österreicher Cannabis regelmäßig konsumieren. Der Staat hat keine Kontrolle wer und was da alles verkauft wird. Deutschland wird den Schritt zur kontrollierten Legalisierung deshalb setzen, weil am Schwarzmarkt immer mehr Cannabis mit Heroin versetzt wird um die Konsumenten von Heroin abhängig zu machen.

judohaus
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Bewiesen?

Wo haben sie diesen Beweis her? In Österreich zB sind es knapp über 6% der Bevölkerung, die mindestens EINMAL IM JAHR Cannabis konsumiert. Ihre Zahlen entspringen der Fantasie!

rb0319
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Suchtmittel legalisieren als Lösung des Problems?

Man sieht ja auch beim Alkohol und bei Zigaretten wie toll das Legalisieren als Löung zur Kontrolle von Süchtigen funktioniert. Ist ja eh alles so harmlos. *Ironie off*

Ragnar Lodbrok
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Genau so ist es!

Es gibt in Amerika zig Staaten in denen Cannabis völlig legalisiert wurde. Weder gibt es deswegen Unmengen mehr an Konsumenten, noch stellt das irgendein Problem dar. Ganz im Gegenteil - die Konsumenten kaufen ihr Gras in Geschäften und werden auch entsprechend gut beraten.
An Cannabis stirbt man nicht. ist so - die letale Überdosis liegt bei etwa 600 Kilo - du man in 15 Minuten rauchen müsste!
Alkohol und Nikotin? an den direkten und indirekten Folgen von Alkohol und Nikotin versterben in Österreich jedes Jahr etwa 24.000 Personen.
Warum glaubst du, wehrt sich die Lobby Pharmaindustrie mit Händen und Füßen gegen eine Legalisierung? Was glaubst du was passiert, wenn die Leute draufkommen, daß sie wesentlich weniger Schmerzmittel benötigen? Schmerzen, chronische Schmerzen, Schlafstörungen, Angststörungen usw. kann man derzeit mit vom Arzt verschriebenen Dronabinoltropfen behandeln. Dronabinol wird aus Cannabis gewonnen, von der AGES in Österreich angebaut, nach Deutschland geschickt - dort wird es von Pharmaunternehmen zu Tropfen verarbeitet. Kosten? 500mg - in etwa 500 Euro... Und was glaubst du kostet einen Cannabispflanze? Eben - genau deshalb verteufelt die Pharmaindustrie Cannabis.

paulrandig
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rb0319

Bei Alkohol kann man offen über Dosis, Grenzwerte etc. reden. Alkohol-Hersteller unterliegen gewissen Kontrollen, es gibt bei uns keine Toten durch schwarz gebrannen Fusel. Rauchen geht zurück, seit es nicht mehr beworben wird und in der Öffentlichkeit beinahe vollständig verboten ist.
Wäre beides komplett illegal, würde es abseits jeder Kontrollmöglichkeit im Untergrund schlimme Blüten treiben. Damit wäre es immer noch existent und deutlich gefährlicher.