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#RegionalkaufenUnternehmerin Astrid Moder: „In Panik zu verfallen, hilft keinem“

Die Initiative der Kleinen Zeitung, Gastronomen und Händler durch die Aktion zu #regionalkaufen zu unterstützen, nimmt immer mehr Fahrt auf.

Astrid Moder ist Chefin der Genussstube am Living Campus in Leoben © freilichtmomente
 

Ohne Zweifel ist Astrid Moder, Chefin der Genussstube am Living Campus Leoben, eine „Blitzgneißerin“. Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr fasste sich die Unternehmerin ein Herz und erfand das Konzept eines kinderfreundlichen Café völlig neu.

Schon im Frühjahr kappte Moder die Gastro als ihr wichtigstes Standbein und ergänzte ihr Angebot um einige weitere Facetten: So nahm Moder schon im Sommer den Verkauf regionaler Produkte dazu. Und auch das kulinarische Portfolio ist seit damals ein ganz anderes: Moder bietet seither Fingerfood, Snacks, Frühstücksboxen und Jausenboxen in diversen Ausführungen an. „Vor allem habe ich den Hauptfokus auf Abhol- und Lieferservice gelegt“, erzählt sie. Und da sie es ohnehin gewohnt sei, sich aus eigener Kraft aus schwierigen Situationen zu retten, sei es für sie kein großes Problem, verhaltenskreative Lösungen zu suchen – und zu finden.

„Ich stelle nun im zweiten Lockdown auch meinen Handelsbetrieb ein wenig um. Ab sofort stelle ich Einkäufe auch zu“, sagt sie. Derzeit veröffentlicht sie Öffnungs- und Lieferzeiten auf facebook.com/GenussStubeLeoben. „Kommende Woche ändert sich das nämlich noch ein bisschen. Dann werde ich alle Bedingungen über meine Homepage kundtun“, sagt Moder. Sie steht auf dem klaren Standpunkt: „In Panik zu verfallen, hilft wirklich keinem.“

Jetzt mitmachen!

#regionalkaufen: Die Initiative der Kleinen Zeitung soll Betriebe und Leserfamilie zusammenbringen.

Konsumenten können aus dem Angebot von 4672 heimischen Betrieben aus verschiedenen Branchen auswählen, darunter 77 aus dem Bezirk Leoben:

Infos und Registrierung: www.kleinezeitung.at/regionalkaufen

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eiwa
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Lesenswert?

Medienpräsenz die auffällt

Mir gefällt die Initiative von Frau Moder, die Medien für sich zu gewinnen. Regelmäßig wird das Geschäftsmodell umgestellt, erneuert oder einfach nur neu verkauft. Hat ein bisschen von Aufgewärmten und nicht wirklich Neuem.
Ich habe das Gefühl, alle anderen Unternehmer, welche dasselbe aus Notwendigkeit machen, reden nicht viel, sondern handeln dem Trend folgend. Leider nicht mit der Medienpräsenz, die sie vielleicht auch verdienen würden.
Wenn man mir hier Neid vorwirft: Ja, wegen der vielen Gratiswerbung. Nein, beim Geschäftserfolg, den ich jedem gönne, der hart mit eigener Kraft dafür arbeitet.
Alles Gute an Frau Moder und ich bin schon auf die neuen Ideen gespannt.

LG WE