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KalwangJugend mischt in ihrer Heimatgemeinde kräftig mit

Jugendliche in Kalwang machen sich konstruktive Gedanken über ihre Zukunft in der Marktgemeinde und bringen Ideen ein.

Diese Jugendlichen beteiligen sich an der Gestaltung ihrer Heimatgemeinde © KK
 

In Kalwang ist gegenwärtig die Jugend am Wort und mischt im Gemeindegeschehen mit. Und zwar im positiven Sinne.
Etwa 14 Mädchen und Burschen haben sich im Rahmen des Markterneuerungskonzeptes zusammengefunden und haben Ideen und Vorstellungen ausgearbeitet, wie Kalwang in Zukunft für Jugendliche attraktiver werden könnte.

„Wir Jugendliche wünschen uns spezielle Events und Veranstaltungen. Etwa Zeltfeste, aber auch Konzerte mit Jugendbands“, erklärt Chantal Brandstetter (17), Sprecherin der Jugendlichen. Weiters wünschen sich die jungen Leute auch gemeinsame Ausflüge, wie etwa in einen Hochseilgarten oder eine Raftingtour. „Wir haben in Kalwang eine Partnergemeinde in Ungarn. Wenn die ungarischen Kinder uns besuchen, werden immer Ausflüge für diese organisiert. So etwas könnte man auch für uns Jugendliche ins Auge fassen“, meint Brandstetter. Ein Jugendfest steht auch auf der Ideenliste.

Bereits umgesetzt

Bereits umgesetzt wurde ein großes Anliegen der Jugendlichen – ein Platz in der Gemeinde, an dem sich die Mädchen und Burschen vor allem in der kälteren Jahreszeit treffen können. „Wir haben uns Gedanken gemacht, wo dieser Raum sein könnte und welche Ausstattung er haben müsste. Und nun haben wir schon einen Raum im Kettenhaus bekommen und ein Budget für die Ausstattung“, freut sich die Jugendsprecherin. Ein selbst verwalteter Jugendraum brauche auch Rahmenbedingungen, wie Öffnungszeiten, um auch unschöne Ereignisse oder Vandalismus zu vermeiden. Deshalb brauche es auch Letztverantwortliche.

„Wir sind daher auch zum Schluss gekommen, einen Jugendrat zu installieren“, erklärt Brandstetter. Dieser soll auch darauf schauen, wie sich die Ideen und Anliegen der Jugendlichen in Kalwang weiterentwickeln.

Wiederbelebung

Ein Thema betrifft die Wiederbelebung beziehungsweise Neugestaltung der Motocross-Strecke. „Wir haben die Idee eingebracht, eine Motocross-Strecke ausschließlich für E-Motocross zugänglich zu machen, wodurch man sich von anderen Strecken abheben kann und auch umweltfreundlich ist“, meinen die Jugendlichen.

Ihnen schwebt auch eine Downhillstrecke für Mountainbiker vor, doch Bürgermeister Mario Angerer gibt zu bedenken: „Ich habe schon versucht, den Jugendlichen klar zu machen, dass dies keine einfache Sache ist, weil es sich um Privatgrundstücke handelt, und es dabei auch um Haftungsfragen geht.“ Er plädiere dafür, Projekte ins Auge zu fassen, die sich auch umsetzen lassen.

Überrascht und begeistert

Der Bürgermeister zeigt sich überrascht und begeistert, wie engagiert sich die Jugendlichen einbringen. Im Rahmen des Markterneuerungskonzeptes gehe es darum, auch zu wissen, was die Jugend möchte und brauche, damit sie sich in Kalwang wohl fühle. Es sei auch wichtig, der Jugend Freiraum zu geben und Verantwortung zu übertragen. „Und es geht auch um das Signal, ihr seid uns wichtig, und wir brauchen euch“, so Angerer.

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