Andreas Marold überraschte 2020 viele Menschen, als er in Leoben seine eigene Krampusgruppe gründete, die „Hochofen Teifl‘n“. Antrieb dafür war sein Wunsch, einmal bei einer Krampusgruppe mitzulaufen. Klingt einfach, war es für den jungen Mann aber keineswegs, saß er doch seit 2007 nach einem Badeunfall in seiner ehemaligen Heimat Stainach im Rollstuhl, war motorisch stark eingeschränkt und konnte nicht sprechen – geistig war er aber unglaublich fit und voller Ideen. Die Kommunikation mit seinen Lieben und Freunden funktionierte mit einem Speziallaptop oder über Mimik. Am 10. Dezember ist der 25-Jährige unerwartet verstorben, am 15. Dezember fand seine Verabschiedung am Zentralfriedhof Leoben statt.
Nachruf
Er lebte seinen Traum einer eigenen Krampusgruppe
Im Alter von nur 25 Jahren verstarb Andreas Marold, der seit einem Badeunfall 2007 im Rollstuhl saß. Er gründete 2020 mit den „Hochofen Teifl‘n“ die erste inklusive Krampusgruppe.
© Verena Strobl