Aktuell und ganz kompakt bieten wir einen Überblick über die Wehrversammlungen, Leistungsbilanzen und Feuerwehr-Neuigkeiten aus allen Rüsthäusern des Bezirks Leoben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit bemühen wir uns, Einblicke in die gesamte Region zu liefern.

„Feuerwehren im Fokus“: Neues von den Florianis

6. Mai: FF Kraubath lobte am Florianitag zwei neue Feuerwehrleute an

Bei traumhaftem Frühlingswetter beging die Freiwillige Feuerwehr Kraubath ihren traditionellen Florianikirchgang. Die aktiven Feuerwehrmitglieder, begleitet von Familie und Kindern, versammelten sich bei der Kraubather Florianikapelle, um gemeinsam zur Kirche zu marschieren. Dort wurden sie bereits von Pfarrer Martin Schönberger erwartet, der die Florianimesse zelebrierte, die von Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Kraubath musikalisch umrahmt wurde.

Ein Höhepunkt des Tages war die Angelobung der beiden neuen Mitglieder Christoph Mühlhans und Fabio Mussbacher. Die feierliche Zeremonie fand direkt bei der Florianikapelle statt, durchgeführt von Robert Gmundner, Franz Poschacher sowie Bürgermeister Erich Ofner. Mit dieser Angelobung wurden die beiden offiziell in den aktiven Feuerwehrdienst aufgenommen.

Erwin und Christa Puschenjak sorgten mit einem prächtigen Blumenschmuck für einen feierlichen Rahmen in der Florianikapelle.

5. Mai: Feuerwehrleute im Bezirk Leoben ehrten wieder ihren Schutzpatron

Traditionell bitten am Florianitag auch heuer wieder die Feuerwehrmitglieder im ganzen Land ihren Schutzpatron, den Heiligen Florian, um Beistand bei ihren gefahrvollen Einsätzen – so auch in Leoben und Trofaiach.

Die fünf Feuerwehren Trofaiach, Gai, Gimplach, Hafning und Laintal feierten am Sonntag gemeinsam mit ihren Familien sowie der Bevölkerung mit einer Florianimesse ihren Schutzpatron. Gerhard Hörting gestaltete den Gottesdienst in der Trofaiacher Rupertikirche und unterstrich einmal mehr das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von Manfred Tausch an der Orgel und dem Cantemus-Vokalensemble Trofaiach unter der Leitung von Elisabeth Moser. Nach dem Kirchgang lud die Pfarre Trofaiach noch alle Messgeher und die große Feuerwehrfamilie zu einer Agape in den Pfarrhof.

In Leoben wohnte eine große Abordnung der Feuerwehr dem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Xaver, der von Stadtpfarrer Markus Plöbst gestaltet wurde, bei. Im Anschluss an die Messe wurden einige Auszeichnungen überreicht: Wolfgang Frisch erhielt das Ehrenzeichen des Landes Steiermark für 60-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen. Alfred Weinzettl erhielt das Verdienstzeichen des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben 1. Stufe (Gold) und Achim Tischhardt das Verdienstzeichen des BFV Leoben 2. Stufe (Silber). Wolfgang Frisch und Walter Kukitsch erhielten von der Feuerwehr „Ehrentafeln“ für ihre langjährige Tätigkeit bei der Brandsicherheitswache im Stadttheater Leoben. Die Angelobung des Probe-Feuerwehrmannes Adrian Pruna bildete den Abschluss der Feierlichkeiten.

29. April: Katastrophen-Hilfsdienst Leoben trainierte Einsatz bei einem Waldbrand

Der Katastrophen-Hilfsdienst (KHD) des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben übte am Ortnerhof in St. Michael den Ernstfall. 90 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen stellten sich dem anspruchsvollen Szenarium eines Waldbrandes.

Die Übungsannahme war klar definiert: Aufgrund vorherrschender Trockenheit war im Bereich Ortnerhof in St. Michael ein Waldbrand ausgebrochen. Starker Wind entfachte den Brand immer wieder und ließ diesen außer Kontrolle geraten. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr St. Michael, unterstützt durch weitere Feuerwehren aus dem Abschnitt, war bereits den ganzen Tag im Einsatz, um den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Ohne Erfolg, da kein spezielles Waldbrandequipment vorhanden war.

Nach Rücksprache mit dem Bereichsfeuerwehrkommando und dem KHD-Kommandanten Jürgen Sapelza durch die einsatzleitende Feuerwehr St. Michael unter Kommandant Herbert Edlinger wurde beschlossen, die vor Ort eingesetzten Kräfte mit Spezialgeräten und KHD-Einheiten zu unterstützen. Die Waldbrandzüge des BFV Leoben und des BFV Liezen wurden für die Löscharbeiten sowie der 5. Zug (TLF-Zug Nord) des BFV Leoben für die Wasserbeförderung mittels Pendelverkehres angefordert. Weiters kamen auch der Kommando-Zug mit dem Bereichsführungsstab und der Versorgungszug der KHD des BFV Leoben zur Unterstützung zum Einsatz.

Ein entscheidender Faktor der Übung war der Einsatz einer Drohne zur Lageerkundung. Diese lieferte Echtzeit-Bilddaten an den Führungsstab und erleichterte die Einschätzung der fiktiven Feuerausbreitung in diesem steilen Gelände. Mittels Schlauchleitungen von den Tanklöschfahrzeugen, Löschrucksäcken und Schanzwerkzeug wurde die Brandbekämpfung vorgenommen.

Boebachtet wurde der Übungseinsatz von Bereichsfeuerwehrkommandant Johann Diethart, seinem Stellvertreter Alexander Siegmund, Marcel Kerschbaumer (Bezirkshauptmannschaft Leoben), Peter Ondrich (Referent für Umweltmonitoring, Katastrophenschäden und Forststatistik) und Oberst Markus Schwaiger (Kommandant des Jägerbataillons 18).

28. April: Enormer Anstieg von Einsätzen im Bereichsverband Leoben

Von den 1791 Feuerwehrfrauen und -männern des Bereiches Leoben wurden im Vorjahr 3810 Einsätze, 1351 Übungen und 10.595 Tätigkeiten wie Ausbildung, Wartungsarbeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung und die Aufbringung finanzieller Mittel durch Veranstaltungen mit insgesamt 258.352 Stunden ehrenamtlich geleistet. Auch drei regionale und drei überregionale Katastrophenhilfsdienst-Einsätze nach Unwetterereignissen forderten die aktiven Einsatzkräfte auf besondere Weise.

Bereichsfeuerwehrkommandant Johann Diethart und sein Stellvertreter Alexander Siegmund konnten beim ersten Bereichsfeuerwehrtag 2025 die Mitglieder des Feuerwehrausschusses, Sonderbeauftragte, Kommandanten, Kommandanten-Stellvertreter und Ehrendienstgrade der 32 verbandsangehörigen Feuerwehren begrüßen.

Zu den Gästen zählten auch Harald Eitner, Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung, Marcel Kerschbaumer von der Bezirkshauptmannschaft Leoben, Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried, Stadt- und Bezirkspolizeikommandant Karl Holzer, Markus Schwaiger, Kommandant des Jägerbataillons 18, Armin Lieschnig vom Roten Kreuz Leoben, Leobens Vizebürgermeisterin Birgit Sandler und Stadtrat Gert Krusche.

Diethart und Siegmund brachten auch wichtige Projekte zur Sprache, wie die Teilerneuerung der Florianstation in Donawitz und der Umzug in das neue Büro des BFV Leoben am Stützpunkt des Christophorus C17 in St. Michael. Ein zeitintensives Vorhaben ist derzeit die Installierung eines kombinierten ÖBB-Rettungszuges für den Galgenbergtunnel. Entsprechend müssen auch die Alarm-, Einsatz- und Fahrzeugkonzepte angepasst werden.

Forciert wurde auch die Installation von Notstromaggregaten in den Rüsthäusern. Für Rüsthausneubauten und -umbauten konnte die Freigabe durch das Land Steiermark und den Landesfeuerwehrverband erteilt werden.

Geehrt und ausgezeichnet wurden beim Bereichsfeuerwehrtag Armin Lieschnig, Vizebürgermeisterin Birgit Sandler, Karl Holzer, Helmut Loidl (FF Vordernberg), Dieter Kröpfl (FF Vordernberg), Dieter Wally (FF Vordernberg), Wolfgang Rainer (FF St. Peter-Freienstein), Franz Köck (FF Gai), Manfred Lanner (FF Gai), Rudolf Angerer (FF Gai), Josef Jocher (FF St. Peter-Freienstein), Andreas Köck (FF Gai), Peter Friedmann (FF Mautern, Michael Brenner (FF Leoben-Göss), Jürgen Sapelza (FF Kammern), Andreas Jocher (FF St. Peter-Freienstein), Josef Antoniol (FF Mautern), Herbert Edlinger (FF St. Michael), Michael Fürstaller (FF Laintal), Christian Rühl (FF St. Peter-Freienstein), Bernd Strohhäussl (BTF Voestalpine Donawitz), Mario Haidn (BTF VA Erzberg), Martin Leinweber (FF Leoben-Göss), Franz Poschacher (FF Kraubath), Robert Gmundner (FF Kraubath), Heiko Schröcker (FF Leoben-Stadt), Markus Zabresky (FF Vordernberg), Markus Möse (FF Vordernberg), Daniel Wagner (FF Leoben-Göss), Patrick Mang (FF Leoben-Göss), Dominik Brandner (FF Seiz), Helmut Ofner (FF Seiz), Christian Lanner (FF Vordernberg), Dieter Kröpfl (FF Vordernberg), Gernot Neumann (FF Eisenerz), Gregor Reissner (BTF Voestalpine Donawitz), Andreas Köck (FF Gai), Peter Friedmann (FF Mautern), Rene Bittner (FF Leoben-Göss) sowie Hannes Antonitsch (FF St. Peter-Freienstein).

22. April: Erfolgreiche Sanitätsleistungsprüfung der Feuerwehren im Bereich Leoben

Bei herrlichem Frühjahrswetter fand kürzlich die Sanitätsleistungsprüfung (SAN-LP) der Bereiche Leoben und Bruck an der Mur bei der Feuerwehr Leoben-Göss statt. Diese praxisnahe Leistungsprüfung stellt, laut Feuerwehr, höchste Ansprüche an die Ersthelfer im Feuerwehrwesen und gliedert sich in drei Teilbereiche: eine theoretische Prüfung, eine Einzelaufgabe und eine Gruppenaufgabe.

Die Teilnehmer mussten ihr Wissen und Können unter anderem in der Ersten Hilfe, beim Anlegen von Verbänden, der Herz-Lungen-Wiederbelebung, der fachgerechten Lagerung eines Patienten sowie bei der Crashrettung aus einem PKW unter Beweis stellen.

Insgesamt stellten sich 63 Trupps der Prüfung. Von diesen erhielten vier das Abzeichen in der höchsten Stufe in Gold, 18 in Silber und 40 in Bronze. Im Rahmen der Schusskundgebung erhielt Wolfgang Steinschneider von der FF Leoben-Göss auch die Bewerterspange in Silber für seine Bewertertätigkeit.

Bewerbsleiter und Landessonderbeauftragter für die Feuerwehrsanität Peter Friedmann betonte in seiner Rede die Bedeutung der SANLP für die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie für die Zivilbevölkerung, der sie im Ernstfall gut ausgebildet und gerüstet zur Seite stehen.

Besondere Erwähnung fand Bewerbsleiter und Landessonderbeauftragter Peter Friedmann für Peter Jurek, Fredi Reinwald, Matthias Stebegg, Andreas Köck sowie Stefan Riemelmoser. Für die musikalische Umrahmung der Schlussfeier sorgte der Musikverein Göss.

Ein besonderer Dank galt der Feuerwehr Göss und deren Sanitätsbeauftragten Dietmar Reisner für die hervorragende Organisation der Leistungsprüfung.

17. April: BTF Voestalpine Donawitz musste nahezu sechsmal pro Tag ausrücken

Im Gebäude des Communication Centers Donawitz (CCD) präsentierte Kommandant Gregor Reissner gemeinsam mit seinem neuen Stellvertreter Manuel Razloznik im Rahmen der 157. Wehrversammlung den Leistungsbericht der Betriebsfeuerwehr Voestalpine Donawitz.

Neben Brand-, Rettungs- oder Strahlenschutzeinsätzen dominieren auch Tätigkeiten im Bereich des Atemschutzes, Feuerlöscherüberprüfungen, Brandschutzbegehungen oder der Dienst in der Bereichsfunk- und Notrufzentrale „Florian“ Leoben den Alltag der Florianijünger der Betriebsfeuerwehr.

Bei insgesamt 2186 Tätigkeiten leisteten die 51 Kameraden 4104 Stunden. Hochgerechnet bedeutet dies, dass die Feuerwehrleute im vergangenen Berichtsjahr nahezu sechsmal pro Tag zu einer Tätigkeit ausrücken mussten. Der Großteil der Einsatztätigkeiten fiel dabei auf Gassicherungsdienste und Rettungsfahrten – die BTF Donawitz ist nämlich auch Rettungsstation.

Die geringe Anzahl von 28 Bränden im Betrieb sei dem Wirken der Kameraden zuzuschreiben, da sie wieder sehr viel Arbeit im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes geleistet haben. „Das selbstgesteckte Ziel, in der Statistik eines Berichtsjahres keinen einzigen Brandeinsatz zu verzeichnen, wird auch in Zukunft akribisch weiterverfolgt“, betont Reissner.

Dafür benötige es neben einer geeigneten Ausrüstung und einer fundierten Ausbildung auch den richtigen Mannschaftsstand. „Umso erfreulicher ist es, dass im Zuge der Wehrversammlung mit Michael Bacher ein neuer Kamerad angelobt werden konnte“, so der Kommandant. Zudem wurde Wolfgang Ricko mit der Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit in Bronze ausgezeichnet.

9. April: FF Traboch-Timmersdorf leistete 5234 ehrenamtliche Stunden

Bei der 113. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Traboch-Timmersdorf im Restaurant Petutschnig in Traboch konnte Kommandant Johannes Prein zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie Ehrengäste willkommen heißen. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit und dem ehrenden Gedenken an verstorbene Kameraden folgte der Rückblick auf das vergangene Einsatzjahr 2024. Die Feuerwehr Traboch-Timmersdorf war im vergangenen Jahr insgesamt 74 Mal im Einsatz. Neben diesen Einsätzen absolvierten die Mitglieder auch zahlreiche Übungen, Kurse und Bewerbe und leisteten insgesamt 5234 ehrenamtliche Stunden.

Florian Wohlmuther wurde im Rahmen der Versammlung in den aktiven Feuerwehrdienst aufgenommen und zugleich vom Probefeuerwehrmann zum Feuerwehrmann befördert. Weitere Beförderungen gab es für Paul Strasser zum Oberfeuerwehrmann, Werner Wohlmuther zum Löschmeister und Johann Wohlmuther zum Hauptbrandmeister des Verwaltungsdienstes.

Auch zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden verliehen: Für langjährige Verdienste erhielten Martin Breitenecker die Jubiläumsauszeichnung für 40 Jahre und Nicole Gressler für 25 Jahre. Im Rahmen der Leistungsabzeichen des LFV Steiermark wurden Gabriel Prein mit der 3. Stufe sowie Peter Keltermann und Johann Wohlmuther mit der 2. Stufe ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde David Putzenbacher mit dem Verdienstzeichen in Bronze und Roland Steinecker mit dem Verdienstzeichen in Silber des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben geehrt.

31. März: Die Freiwillige Feuerwehr St. Peter-Freienstein setzt auf „wertvolle Jugendarbeit“

Hannes Antonitsch, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter-Freienstein, konnte bei der 140. Wehrversammlung der Feuerwehr im Schulungsraum des Feuerwehrhauses neben Bereichsfeuerwehrkommandant Johann Diethart und Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Köck auch Bürgermeister Wolfgang Gomar begrüßen.

Im Vorjahr verzeichnete die Feuerwehr St. Peter-Freienstein insgesamt 57 Einsätze. Bei zwei Brandeinsätzen, acht Brandsicherheitswachen, 47 technischen Einsätzen, 51 Übungen, zwei Bewerben sowie 219 weiteren Tätigkeiten, wie technische Dienste, Schulungen, Verwaltung und Veranstaltungen, leisteten die 53 Mitglieder in ihrer Freizeit 6175 unentgeltliche Stunden.

Großes Lob ernteten die elf Jungfeuerwehrmänner, die wöchentlich ihre Übungen abhalten und zahlreiche Stunden in ihre feuerwehrtechnische Ausbildung und sportlichen Aktivitäten investierten. „Die Ortsjugendbeauftragten Andreas Erker und Mark Berchthaler verrichten hier wertvolle Vorarbeit für den anschließenden Aktivstand“, lobte Antonitsch. Erfreulich sei auch der Bericht von Kassier Thomas Eisenpass gewesen. „Durch den sorgsamen Umgang mit dem Feuerwehrbudget kann auch in Zukunft wieder in notwendige Anschaffungen investiert werden“, betonte der Kommandant.

Im Verlaufe der Tagung wurden mit Lukas Bauer, Angelo Bonow, Felix Grabner und Stefan Wolz vier neue Feuerwehrmänner angelobt. Bereichsfunkbeauftragter Christian Rühl wurde befördert. Erich Kainersdorfer erhielt das Verdienstzeichen des LFV Steiermark 1. Stufe, Thomas Eisenpass und Mark Berchthaler das Verdienstzeichen des LFV Steiermark 3. Stufe. Burkhard Wolz bekam die Medaille für 50 Jahre verdienstvolle Tätigkeit überreicht sowie Reinhard Schinnerl und Andreas Erker das Verdienstzeichen des BFV Leoben in Bronze.

27. März: 6820 Stunden ehrenamtliche Stunden leistete die FF Kaisersberg

Bei ihrer 91. Wehrversammlung zog die Freiwillige Feuerwehr Kaisersberg Bilanz über das vergangene Jahr. Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden ehrenamtliche 6820 Stunden zum Wohle der Bevölkerung – das sind 284 Tage und rund 9,5 Monate. Auch die Jugendarbeit wurde vom Jugendbeauftragten Florian Götschl in seinem Bericht hervorgehoben. 750 Stunden leistete nur die Jugend der FF Kaisersberg.

26. März: Einsatzkraft auf vier Pfoten wurde in Kraubath offiziell angelobt

Im Rahmen der 152. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kraubath an der Mur blickte Kommandant Robert Gmundner gemeinsam mit den anwesenden Feuerwehrmitgliedern, Ehrengästen und Bürgermeister Erich Ofner auf ein intensives Einsatzjahr 2024 zurück. Insgesamt rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 40 Einsätzen aus und leistete dabei 861 Einsatzstunden.

Doch damit nicht genug: Insgesamt wurden von den derzeit 54 Feuerwehrmitgliedern 6799 Stunden ehrenamtlich für Einsätze, Übungen, Ausbildungen und Tätigkeiten im Feuerwehrwesen geleistet. Besonderer Dank galt nicht nur den Kameradinnen und Kameraden, sondern auch Bürgermeister Erich Ofner, der die Feuerwehr stets tatkräftig unterstütze. „Ohne die Rückendeckung der Gemeinde wäre vieles nicht möglich“, betonte Gmundner in seiner Ansprache.

Mit großem Stolz wurde auch die Leistung der Feuerwehrjugend hervorgehoben: „Unsere Jugendlichen nahmen im vergangenen Jahr an 21 Übungen und drei Bewerben teil und leisteten insgesamt 491 Stunden im Dienste der Gemeinschaft. Unsere Jugend ist die Zukunft unserer Feuerwehr – und darauf können wir wirklich stolz sein“, so der Kommandant.

Das Highlight der Wehrversammlung war die offizielle Angelobung der Kraubather Feuerwehrhündin Marie. Die Einsatzkraft auf vier Pfoten wurde bereits beim großen 50-Jahr-Jubiläum der Feuerwehr im August 2024 am Kraubatheck feierlich getauft. „Sie ist seither ein geschätztes Mitglied unserer Wehr und eine motivierende Begleiterin im Feuerwehralltag“, so Gmundner.

26. März: Feuerwehrjugend stellte in Niklasdorf ihr Wissen unter Beweis

Verschiedene Themengebiete wie die Organisation der Feuerwehr, Fahrzeug- und Gerätekunde, Dienstgrade, Warn- und Alarmsignale, Erste Hilfe, Exerzieren und Funk- und Nachrichtendienst erwartete die Feuerwehrjugend des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben auch heuer wieder beim Wissenstestspiel für Zehn- bis Elfjährige und beim Wissenstest für Zwölf- bis 13-Jährige in Niklasdorf.

Nach wochenlanger intensiver Vorbereitung durch die Ortsjugendbeauftragten stellten insgesamt 177 Mädchen und Burschen ihr Feuerwehrwissen unter Beweis. An sechs Stationen wurde das erlernte Wissen der Kinder und Jugendlichen durch den Bewerterstab um Bewerbsleiter und Bereichsjugendbeauftragten Wolfgang Hirt sowie seinem Vertreter Ernst Mündler abgeprüft.

In Anwesenheit zahlreicher Eltern und der Bevölkerung von Niklasdorf konnten abschließend alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wissenstest-Abzeichen in Bronze, Silber und Gold entgegennehmen. Weiters wurden die Bewerter Manfred Marschnig mit der Bewerterspange in Bronze, Christopher Rainer und Günther Eglauer mit der Bewerterspange in Silber sowie Martin Wilfling mit der Bewerterspange in Gold ausgezeichnet.

20. März: Betriebsfeuerwehr Brigl & Bergmeister verzeichnete 113 Einsatzstunden

Die Betriebsfeuerwehr Brigl & Bergmeister ist mit ihren 26 aktiven Mitgliedern, drei Mitgliedern außer Dienst und zwei Ehrenmitgliedern ein wesentlicher Bestandteil für die Sicherheit und den ungestörten Betrieb der Papierfabrik Brigl & Bergmeister sowie der Firmen Mare, Enages und NEL in Niklasdorf. Die freiwilligen Mitglieder bringen neben ihren hauptberuflichen Tätigkeiten zusätzlich Zeit für Einsätze, Übungen bis hin zu sicherheitsrelevanten Maßnahmen auf. Im Rahmen der 123. Wehrversammlung wurde im Veranstaltungszentrum Niklasdorf auf das abgelaufene Berichtsjahr zurückgeblickt.

Aus dem Bericht von Schriftführerin Angelika Wall-Kapun ging hervor, dass die Freiwillige Betriebsfeuerwehr im abgelaufenen Jahr laut Einsatzstatistik 2304 Gesamtstunden leistete. 113 Stunden entfielen davon auf acht Brandeinsätze, vier Brandsicherheitswachen und vier Täuschungsalarme. Neben dem direkten Einsatzgeschehen legt die Betriebsfeuerwehr großen Wert auf präventive Maßnahmen und Schulungen. Hierfür wurden 48 Übungen mit 665 Stunden am Betriebsgelände abgehalten und 1526 zusätzliche Stunden für 180 sonstige Tätigkeiten wie Ausbildung oder Verwaltung erbracht.

Im Zuge der Wehrversammlung wurde Pawel Kulisz zum Löschmeister der Funktion (Maschinenbeauftragter) ernannt. Mit dem Verdienstzeichen des BFV in Gold wurden Dietmar Weingrabner und Rupert Sackl ausgezeichnet. Die Medaille für 40 Jahre Tätigkeit erhielt Otto Aigner und die Medaille für 60 Jahre Tätigkeit Hubert Peer und Ignaz Bertolli.

18. März: FF Trofaiach leistete mehr als 17.000 Stunden für die Allgemeinheit

17.128 freiwillig geleistete Stunden war die beeindruckende Bilanz des Berichtsjahres 2024, die Kommandant Alexander Siegmund bei der 156. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Trofaiach präsentierte. In Anwesenheit von Bürgermeister Mario Abl, Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Köck, Abteilungsinspektor Rudolf Niederl von der Polizei und Kolonnenkommandantin Michaela Aigner vom Roten Kreuz hielt Siegmund den Rückblick auf ein einsatzreiches Jahr.

Laut Einsatzstatistik 2024 verzeichnete die Feuerwehr Trofaiach insgesamt 167 Einsätze mit 1493 Stunden. Um in solchen Ernstfällen professionell agieren zu können, wurden 56 Übungen im Ausmaß von 6160 Stunden durchgeführt. Mit den 425 sonstigen Tätigkeiten, wie Ausbildung, technische Dienste, Verwaltung und Veranstaltungen, mit 9475 Stunden, blickten die Trofaiacher Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner auf enorme 17.128 Gesamtstunden zurück.

Im Rahmen der Wehrversammlung wurden Sam Lais, Manuel Siegmund, Nico Wolfgruber, Chiara Wolfgruber, Wolfgang Ricko, Fabian Kernbichler, Zoey Walentich, Michael Poschacher, Anna Rieberer, Jan Steuerer und Markus Tiefengraber angelobt.

Befördert wurden Markus Tiefengraber, Anna Rieberer, Jan Steurer und Sebastian Prein. Die Medaille der Steiermärkischen Landesregierung für 25-jährige verdienstvolle Tätigkeit erhielt Andreas Laure. Für 50-jährige verdienstvolle Tätigkeit wurde Gerhard Schöngrundner geehrt.

Verdienstzeichen in Bronze, Silber und Gold des BFV Leoben erhielten Robert Heiland und Wolfahrt Tobias, Gottfried Lengger und Stefan Riegler sowie Alfred Siegmund, Gerhard Zeiler und Karl Pöschlmayer. Verdienstzeichen der 2. Stufe des LFV Steiermark wurde Michael Chachlikowski verliehen.

17. März: 7296 Einsatzstunden und ein neues Rüsthaus für die FF Laintal

Die Freiwillige Feuerwehr Laintal zog kürzlich bei der 103. Wehrversammlung Bilanz über das Jahr 2024. Vor versammelter Mannschaft präsentierte Kommandant Michael Fürstaller den Jahresrückblick. 40 Einsätze, darunter zehn Brandeinsätze und 30 technische Hilfeleistungen, konnte die FF Laintal im vergangenen Jahr verzeichnen. Samt Übungen, Ausbildung, technische Dienste, Verwaltung und Veranstaltungen investierten die Feuerwehrkameraden 7296 freiwillig geleistete Stunden.

Allein für die umfassende Neugestaltung des Feuerwehrhauses wurden in der ersten Jahreshälfte rund 1394 Stunden an Eigenleistungen erbracht. Mit der Fertigstellung und Segnung des neuen Einsatzzentrums, verbunden mit einer Festveranstaltung, ging am 4. August ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Stolz zeigte sich der Kommandant auch auf die neun Jungfeuerwehrmänner, die wöchentlich gemeinsam mit den aktiven Mitgliedern ihre feuertechnische Ausbildung absolvieren. Die Ortsjugendbeauftragten Christoph Falzberger und Stephan Prein würden hier wertvolle Vorarbeit für den anschließenden Aktivstand leisten, so die Feuerwehr-Verantwortlichen.

Im Rahmen der Wehrversammlung wurde Thomas Gasteiner zum Oberlöschmeister ernannt. Richard Judmaier, Kevin Walcher und Harald Hofer wurden zu Brandmeistern ernannt.

17. März: FF Gimplach verzeichnete im Vorjahr fast 4000 Einsatzstunden

Bei der 73. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gimplach wurde Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Als Ehrengäste konnten Bürgermeister Mario Abl, Bereichsfeuerwehrkommandant Johann Diethart, Abschnittsbrandinspektor Andreas Köck, Karl Grassberger und Andreas Pflanzl sowie Ehrenfeuerwehrarzt Robert Mader und Abteilungsinspektor Rudi Niederl begrüßt werden.

Die Feuerwehr wurde 2024 zu 41 technischen Einsätzen alarmiert und leistete dabei 415 Einsatzstunden. Zusätzlich wurden 135 sonstige Tätigkeiten durchgeführt und 27 Übungen abgehalten. Dadurch wurden insgesamt 3840 Stunden verzeichnet werden. Andreas Steiner, Stefan Steiner und Georg Zechner erhielten die Auszeichnung des Bereichsfeuerwehrverbandes 3. Stufe. Alexander Krammer wurde vom Landesfeuerwehrverband in der 3. Stufe ausgezeichnet. Befördert wurden Andreas Steiner, Stefan Steiner, Alexander Krammer, Thomas Heiland, Klaus Jürgen Eisner und Hubert Wolfger.

14. März: Leistungsbilanz der Betriebsfeuerwehr der VA Erzberg GmbH

Bei der jüngsten Wehrversammlung der Betriebsfeuerwehr VA Erzberg GmbH in der Bohrerschmiede am Erzberg nahmen auch zahlreiche Ehrengäste teil, darunter Geschäftsführer Josef Pappenreiter, Betriebsleiter Hannes Pluch, Betriebsratsvorsitzender Herwig Pletz, Bürgermeister Thomas Rauninger, sowie Bereichskommandant-Stellvertreter Alexander Siegmund, Abschnittskommandant Arnold Neuhauser und Gernot Neumann, Kommandant der Feuerwehr Eisenerz.

Die Betriebsfeuerwehr kann auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken. Mit einem Mannschaftsstand von 34 Männern und zwei Frauen wurden insgesamt 59 Einsätze geleistet. Das ergibt eine Gesamteinsatzzeit von 748 Stunden, an denen 272 Mitglieder beteiligt waren. Zudem wurden 36 Übungen mit 518 Stunden und 243 Mitgliedern absolviert. Im Rahmen von Verwaltungstätigkeiten, Wartungsarbeiten, Aus- und Weiterbildungen wurden 143 Tätigkeiten mit insgesamt 1620 Stunden durchgeführt.

Im Rahmen der Wehrversammlung wurden verdiente Mitglieder für ihre Leistungen geehrt. Markus Binder erhielt das Verdienstzeichen des LFV Steiermark 3. Stufe. Befördert wurden Kilian Kronsteiner und Eric Seebacher. Alexander Aflenzer, Lukas Krail, Phillip Schörkmayer, Daniel Tratsch und Armin Saiger wurden angelobt.

13. März: Spatenstich für neues, modernes Rüsthaus der FF Kalwang

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machte sich Philip Pils, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kalwang, durch den Spatenstich für das neue Rüsthaus. Um 2,5 Millionen Euro wird der Neubau direkt an der B113 errichtet. Der Standort ist bei der Zufahrt zur Autobahnmeisterei auf dem neu geschaffenen Florianiplatz 1. Bürgermeister Mario Angerer überreichte Pils auch gleich ein Schild mit der neuen Adresse. Vom Land wurden für den Neubau auch 1,3 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen zugesagt.

Zu den insgesamt zwölf Spaten griffen unter anderem Ortschef Angerer, NRAbg. Andreas Kühberger, Bereichsfeuerwehrkommandant Johann Diethart und der künftige Hausherr Philip Pils. Notwendig geworden ist der Neubau, weil das bestehende Rüsthaus im Ortszentrum nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Die Fertigstellung ist für Jänner 2026 geplant.

Zwölf Spaten waren beim Spatenstich für das neue Rüsthaus in Kalwang notwendig
Zwölf Spaten waren beim Spatenstich für das neue Rüsthaus in Kalwang notwendig © LR Josef Gutschi

12. März: FF Leoben-Göss verzeichnete im vergangenen Jahr 610 Einsätze

Mit einem Mitgliederstand von 23 Mitgliedern und einer einzigen Feuerspritze vor 150 Jahren, entwickelte sich die Freiwillige Feuerwehr Göss seit damals zu einer der schlagkräftigsten Feuerwehren des Landes. Nun zählt man 93 Mitglieder und zehn Fahrzeuge. Bei der 150. Wehrversammlung, die kürzlich in der Malztenne der Brauerei Göss stattfand, ließ man das vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Insgesamt zu 610 Einsätzen wurde die Feuerwehr im Jahr 2024 gerufen, darunter 73 Brandeinsätze, 203 Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen, 325 technische Einsätze sowie acht Brandsicherheitswachen mit einem Gesamtaufwand von rund 26.000 Stunden. Umgerechnet ergeben die Einsätze in etwa zwölf Einsätze pro Woche und somit fast zwei Einsätze pro Tag. Auch im Zuge des Rüsthausumbaus, der in sieben Monaten unter Projektleiter Thomas Steiner durchgeführt wurde, wurden 5000 Stunden an Eigenleistung aufgebracht. Um immer am neuesten Stand zu sein, nahmen 49 Mitglieder an unterschiedlichen Ausbildungen im Bereichsfeuerwehrverband Leoben und an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring mit einem Aufwand von 447 Stunden teil.

Im Zuge der Wehrversammlung konnten auch verdiente Kameraden geehrt werden. Josef Walter-Russ wurde für seine 50-jährige Tätigkeit mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet. Auch einige Beförderungen und Ernennungen standen auf dem Tagesprogramm.

Viele Kameraden wurden ausgezeichnet
Viele Kameraden wurden ausgezeichnet © Black Cat Foto

11. März: Die Feuerwehr Gai blickte auf ein einsatzreiches Jahr zurück

Im Rahmen der 105. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gai im Rüsthaus in Töllach präsentierte Feuerwehrkommandant Andreas Köck vor versammelter Mannschaft und zahlreichen Ehrengästen den Leistungsbericht für 2024. Im abgelaufenen Jahr waren 99 technische und zwei Brandeinsätze zu verzeichnen. Es waren mehrere, teilweise schwere Verkehrsunfälle auf der B115 und L116 abzuarbeiten.

„Eine große Herausforderung waren die Unwetter in den Monaten Juni, Juli und September 2024. Durch den Starkregen Mitte Juli kam es zu großen Schäden an Häusern, Betriebsgebäuden und Infrastruktur in den Ortsteilen Windischbühel, Gausendorf und Edling“, berichtete Köck. Um die Unwetterschäden zu beheben, stand die Feuerwehr mehrere Tage im Einsatz.

Bürgermeister Mario Abl (2.v.l.) übergab bei der Wehrversammlung an die Feuerwehr Gai einen neuen Nassstaubsauger
Bürgermeister Mario Abl (2.v.l.) übergab bei der Wehrversammlung an die Feuerwehr Gai einen neuen Nassstaubsauger © FF Gai

Mitte September unterstütze ein Zug des Katastrophenhilfsdienstes des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben aufgrund der großflächigen Überschwemmungen im Bundesland Niederösterreich die Feuerwehr Melk. Die FF Gai war mit dem Hilfeleistungsfahrzeug 2 (HLF2) und acht Einsatzkräften vor Ort und leistete bei der Beseitigung von Unwetterschäden Hilfe. Zusätzlich führte die Feuerwehr Gai zur Aus- und Weiterbildung 51 Übungen durch, um für etwaige Einsätze gerüstet zu sein.

Im Zuge der Wehrversammlung wurden die Mitglieder Lukas Köck und Matthias Dunst angelobt und es konnte Hannah Kernbichler als „Mitglied light“ vorgestellt werden. Zudem wurden Lukas Köck, August Feldner und Christian Köck befördert. Wolfgang Schwamberger, Herbert Prein, Franz Judmaier und Manfred Judmaier wurden mit dem Verdienstzeichen 2. Stufe des BFV Leoben ausgezeichnet. Gerhard Duller und Günther Köck würden für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur FF Gai geehrt.

Bei der 105. Wehrversammlung zog die Freiwilligen Feuerwehr Gai Bilanz über das Jahr 2024
Bei der 105. Wehrversammlung zog die Freiwilligen Feuerwehr Gai Bilanz über das Jahr 2024 © FF Gai

10. März: Zwei neue Ehrenmitglieder für die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Stadt

Im Communications Centers Donawitz (CCD) trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Leoben-Stadt zur diesjährigen Wehrversammlung. Dabei wurden „in Würdigung ihrer Leistungen für die FF Leoben-Stadt“ Thomas Stipsits jun. und Werner Schmidt zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Werner Schmidt (4.v.l.) und Thomas Stipsits jun. wurden bei der Wehrversammlung der FF Leoben-Stadt zu Ehrenmitgliedern ernannt
Werner Schmidt (4.v.l.) und Thomas Stipsits jun. wurden bei der Wehrversammlung der FF Leoben-Stadt zu Ehrenmitgliedern ernannt © Bernd Strohhaeussl

631 Einsätze bewerkstelligte die FF Leoben-Stadt, wobei 5078 Stunden geleistet wurden. 270 Brandeinsätze, 299 technische Einsätze und 62 Brandsicherheitswachen waren zu bewältigen. Mehr als 2967 Stunden wurden für Aus-, Weiterbildungen und Übungen aufgewendet sowie 23 Kurse an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring von 73 Frauen und Männern besucht.

Im Zuge der Wehrversammlung wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst gestellt, das das bereits 20-jährige Bestandsfahrzeug ersetzt. Finanziert wurde das Fahrzeug aus Mitteln der Stadtgemeinde Leoben, des Landesfeuerwehrverbands Steiermark sowie aus Eigenmitteln der FF Leoben-Stadt.

Das Verdienstkreuz der Landesregierung Steiermark in Bronze erhielt Sotirios Delis. Über das Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbands Steiermark in Gold freute sich Christian Dimt. Verdienstzeichen des Bereichsfeuerwehrverbands Leoben in Gold gingen an Christoph Tischhardt und Gernot Wolkenstein.

Verdienstzeichen des Bereichsfeuerwehrverbands Leoben in Silber gingen an Michael Caks, Fabian Mitterhuber, Andreas Sattler und Achim Tischardt. Über jene in Bronze konnten sich Bernd Lasinger und Kevin Steuber freuen. Geehrt wurden auch langjährige Mitgleider der Leobener Stadtfeuerwehr. Für 60-jährige Tätigkeit wurde Wolfgang Frisch ausgezeichnet. Leo Wolf und Otmar Zotter bekamen das Ehrenzeichen für 50-jährige Tätigkeit überreicht, Erich Pfleger und Hubert Rupret für 40 Jahre sowie Heike Payer und Georg Wilke für 25 Jahre.

Befördert wurden Florian Lenzhofer, Kevin Steuber, Lukas Fink, Noah Sokol und Nicole Steuber. Angelobt wurden Sophia Matejka, Leo Moffat, Alexander Rothauer, Katharina Scheichenbauer, Markus Stögbuchner.

28. Februar: FF Wald am Schoberpass leistete im Vorjahr mehr als 12.000 Stunden

Im Gasthof Gruber in Wald am Schoberpass fand nun die 123. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wald am Schoberpass statt. Hauptbrandinspektor Christopher Rainer präsentierte den zahlreich erschienenen Kameradinnen und Kameraden, Ehrengästen und Vertretern heimischer Vereine einen ausführlichen Rückblick auf das vergangene Feuerwehrjahr.

Insgesamt 12.777 Mannschaftsstunden konnte die Feuerwehr verzeichnen. Besonders geprägt war das Jahr von schweren Unwettern und Hochwassereinsätzen. Die Kameraden waren unter anderem bei Katastropheneinsätzen, Unwettereinsätzen im Abschnitt Mautern sowie in der Gemeinde Wald, insbesondere im Ortsteil Liesing, gefordert. Dieser wurde zeitweise sogar zum Katastrophengebiet erklärt. Aber auch Übungen, Veranstaltungen und weitere Einsätze nahmen viel Zeit in Anspruch, darunter etwa der Landesfeuerwehrtag, der Bereichsfeuerwehrtag und Abschnittssitzungen.

Im Rahmen der Wehrversammlung wurden zudem mehrere Personen für ihren Einsatz ausgezeichnet. Einige erhielten die Katastrophenhilfsmedaille in Bronze und Silber. Elke Haberl und Andreas Haberl wurden mit dem Verdienstkreuz des Landes Steiermark für besondere Leistungen geehrt. Josef Potocnik wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft, Alfred Hufnagl für 50 Jahre und Josef Haberl für 70 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Haberl trat bereits im Alter von 16 Jahren der FF bei und war bei der Eröffnung von drei Rüsthäusern dabei.

13. Jänner: Das Jahr 2024 war für die Feuerwehr in Mautern ein „Jahr der Extreme“

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeindesaal durften Kommandant Christian Lanzmaier und Kommandant-Stellvertreter Wolfgang Hirt bei der 152. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mautern neben ihren Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Mautern zahlreiche Ehrengäste begrüßen.

Lanzmaier resümierte über ein sehr forderndes Jahr 2024, welches durch Extremwetterereignisse geprägt war. Die Unwetterereignisse führten zu einer Gesamtzahl von 177 Einsätze der FF-Mautern, welche eine neue Höchstzahl in den letzten Jahrzehnten darstellt.

Im Zeitraum von 16. Juli bis 26. August 2024 wurden insgesamt 110 Unwettereinsätze mit der Unterstützung von 16 Feuerwehren und über 4200 Arbeitsstunden der FF Mautern bei Einsätzen im Ortsgebiet von Mautern geleistet.
Die Einsatztätigkeiten gliederten sich im Vorjahr in 163 technische Einsätze und 14 Brandeinsätze, bei denen insgesamt 4539 Einsatzstunden geleistet wurden.

Neben 15 Gesamtübungen wurden im vergangenen Jahr auch erstmalig Winterschulungen durchgeführt. 24 Mitglieder nahmen in ihrer Freizeit an Aus- und Weiterbildungen teil.

Auch das Bewerbsgeschehen kam im abgelaufenen Jahr mit der Teilnahme an fünf Feuerwehrleistungsbewerben nicht zu kurz, wie Manuel Leitner zu berichten wusste. Das Highlight in der abgelaufenen Bewerbssaison stellte die Teilnahme an den Leistungsbewerben in Südtirol mit drei Bewerbsgruppen dar. Insgesamt konnte die FF Mautern im abgelaufenen Jahr unglaubliche 53 Leistungsabzeichen in Empfang nehmen.

1420 Stunden wurden für die Jugendarbeit genutzt. Die Jugendgruppe umfasst derzeit elf Mitglieder, welche von den Jugendbeauftragten Anna-Marie Häuplik und Rudolf Diregger betreut werden. Mit einem beachtlichen Mitgliederstand von aktuell 77 Mitgliedern wurden im Berichtsjahr 2024 insgesamt 14.741 Stunden zum Wohl der Bevölkerung aufgewendet.

Angelobt wurde Daniela Moisi. Befördert wurden Ben Angerer, Christina Hirt, Christoph Riemelmoser, Simon Scheiber und Manuel Leitner. Michael Hitringer wurde zum Löschmeister der Gruppe ernannt.

Die Katastrophenhilfe-Medaille in Bronze erhielten Josef Antoniol, Ben Angerer, Peter Friedmann, Hansjörg Götzfried, Nina Gruber, Anna-Marie Häuplik, Marlies Heger, Christina Hirt, Florian Koll, Christian Lanzmaier, Manuel Leitner, Christoph Litscher, Julia Litscher, Claudia Moisi, Daniela Moisi, Christoph Riemelmoser, Larissa Scheiber, Nicolas Scheiber, Simon Scheiber, Lisa-Marie Stienegger, Norbert Steinegger, Lucie Zamecnikova und Karl Zenz.  

Über die silberne Ausführung durften sich Jürgen Graf, Karl Hajek, Wolfgang Hirt, Marco Leitner, Martin Pollinger, Stefan Riemelmoser, Manfred Scheiber und Josef Schmoll freuen. Das Verdienstzeichen des BFV 2. Stufe erhielt Manfred Scheiber, die Medaille für 25-jährige verdienstvolle Tätigkeit wurde Julian Pölzl überreicht.

12. Jänner: FF Vordernberg war im Vorjahr mehr als 10.000 Stunden tätig

Bei der 150. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vordernberg zog Kommandant Christian Lanner Bilanz über ein einsatzreiches Jahr 2024. Bei 16 Brandeinsätzen, 88 technischen Einsätzen sowie 80 Übungen und 282 sonstigen Tätigkeiten (Schulungen, Ausbildung, Bewerbe, Veranstaltungen, Verwaltung usw.) wurden von den Frauen und Männern der Vordernberger Feuerwehr mehr als 10.000 Gesamtstunden geleistet.

Dank der Unterstützung durch die Marktgemeinde Vordernberg konnten im abgelaufenen Jahr wieder zahlreiche, notwendige Anschaffungen getätigt werden. Nachdem im September 2024 das alte Mannschaftstransportfahrzeug nach 18 Jahren außer Dienst gestellt werden musste, wurde ein neues MTF-A der Marke MAN TGE 3.180 angekauft.

Bausteine für das neue Rüsthaus

Auch der dringend erforderliche Neubau des Rüsthauses im kommenden Jahr ist auf Schiene. Das Gebäude, in dem die Freiwillige Feuerwehr in Vordernberg derzeit untergebracht ist, ist in die Jahre gekommen. Immerhin hat das Haus fast 150 Jahre auf dem Buckel, wurde mehrmals erweitert und umgebaut. Die Substanz ist aber marode und die Räumlichkeiten keineswegs mehr zeitgemäß und praktikabel. 200.000 Euro an Eigenleistung muss die Freiwillige Feuerwehr Vordernberg für dieses Projekt aufbringen. Deshalb wurde eine Bausteinaktion ins Leben gerufen, bei welcher symbolische Bausteine verkauft werden.

Im Zuge der Wehrversammlung wurden Ulrike Stiper, Andreas Murschetz und Melanie Lammer angelobt. Befördert wurden Leon Pircher, Julian Meisslitzer, Herwig Geist, Gerhard Turtukowskyi, Markus Möse, Karl Kerschbaum sowie Stephan Jauk.

Verdienste wurden gewürdigt

Das Verdienstzeichen in Bronze des BFV Leoben erhielten Vanessa Paulitsch, Helmut Loidl, Wolfgang Rainer und Ralf Theiss. Das Verdienstzeichen 3. Stufe des LFV Steiermark bekamen Markus Zabresky und Bianca Mlatschnig überreicht.

Martina Lanner konnte sich über Verdienstzeichen 2. Stufe des LFV Steiermark freuen und Wolfgang Rainer über das Verdienstkreuz in Bronze der Steiermärkischen Landesregierung.

Abschnittskommandant Andreas Köck, das Kommando mit Dieter Wally und Christian Lanner sowie Bereichsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Alexander Siegmund bei der Jubiläums-Wehrversammlung in Vordernberg
Abschnittskommandant Andreas Köck, das Kommando mit Dieter Wally und Christian Lanner sowie Bereichsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Alexander Siegmund bei der Jubiläums-Wehrversammlung in Vordernberg © BFV Leoben

7. Dezember: Freude bei der FF Traboch-Timmersdorf nach fehlerfreier Hilfsleistungsprüfung

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traboch-Timmersdorf legten kürzlich erfolgreich eine technische Hilfsleistungsprüfung ab. Diese Prüfung dient der Vorbereitung der Einsatzkräfte auf die Herausforderungen nach einem Verkehrsunfall. Dabei werden Wissen, Routine und Zusammenarbeit im Team vertieft, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.

In einem theoretischen Teil muss die exakte Lage der mitgeführten Geräte im Fahrzeug bei geschlossenem Geräteraum gezeigt werden. Der praktische Teil simuliert einen nächtlichen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Aufgaben wie das Absichern der Einsatzstelle, der Aufbau von Beleuchtung und Brandschutz sowie der Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts müssen dabei in einer vorgegebenen Zeit präzise durchgeführt werden.

Nach intensiver Vorbereitung konnten die Florianis der FF Traboch-Timmersdorf die Prüfung fehlerfrei in der Stufe Bronze absolvieren. Bei der Schlusskundgebung gratulierten Vizebürgermeister Martin Schuchaneg und Bereichskommandant Johann Diethart. Lukas Stiper bereitete die Prüfung vor, Alfred und Klaus Reinwald unterstützten die Vorbereitungen.

Die technische Hilfsleistungsprüfung wurde fehlerfrei bestanden
Die technische Hilfsleistungsprüfung wurde fehlerfrei bestanden © FF Traboch-Timmersdorf

3. Juni: Feuerwehr Leoben-Göss überraschte Mia Lilu im Kindergarten

Ihren Geburtstag im Mai wird die kleine Mia Lilu wohl nicht so schnell vergessen, wurde sie doch von Feuerwehrkameraden ihres Vaters überrascht. Diese holten die junge Dame an ihrem Geburtstag vom Kindergarten ab – mit einem Feuerwehrauto. „Im Rahmen der Feuerwehrjugend haben wir Mia Lilus großen Wunsch erfüllt, und die Kleine hat sich wirklich sehr gefreut“, erzählt Michael Brenner von der Feuerwehr Leoben-Göss.

Die Wunscherfüllung für Mia Lilu sei auch dem Umstand geschuldet, „dass Zusammenhalt und Gemeinschaft bei uns in allen Altersgruppen gelebt wird“, betont Brenner.