„400.000 Fahrten über die Stadtgrenze zählen wir täglich in Graz, davon 80 Prozent mit dem motorisierten Individualverkehr“, schildert die Grazer Vizebürgermeisterin Judith Schwentner den Status Quo und daraus abgeleitete Ziele: „Wir müssen also die Menschen durch attraktive Park+Ride, sowie Bike+Ride-Angebote möglichst nahe an ihren Wohnorten zum Umsteigen auf Bus und Bahn bringen, um hier den Verkehr, den Lärm und den Schadstoffausstoß zu verringern.“ Im Trauungssaal des Grazer Rathauses präsentierte die Grüne gemeinsam mit der blauen Verkehrslandesrätin Claudia Holzer die P+R-Potenzialanalyse von Land und Stadt. Holzer begrüßte die „pragmatische-gute Zusammenarbeit“ mit einem Augenzwinkern in Hinblick auf die Örtlichkeit: Auch wenn man nicht vor einer Vermählung stehe, werde man hier gemeinsame Ziele verfolgen: „Dazu zählen auch Verbesserungen und Taktverdichtungen der S-Bahn und im Regiobus-Angebot“, die demnächst vorgestellt würden.
Planung bis 2040
Land und Stadt Graz wollen gemeinsam 3700 neue P+R-Stellplätze errichten
Auch 4000-Bike+Ride-Stellplätze sollen den Umstieg auf Öffis attraktiver machen. S-Bahn und Regiobus-Angebote sollen weiter verdichtet werden.
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