Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Förderung ab 1. JuniLand macht Millionen für klimafreundliche Heizungen locker

Land pumpt vier Millionen Euro in den Umstieg auf CO2-neutrale Heizungen. Doch die Zeit drängt: Bis 2025 müssen in der Steiermark nicht weniger als 86.000 Ölkessel ersetzt werden. Eigenes Öl- und Flüssiggasheizungsverbot soll kommen.

Auch für den Einbau von Sonnenkollektoren gibt's Fördermittel © Adobe/Stock
 

Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Mit 1. Juni öffnet das Land die Förderschleusen für den Austausch fossiler Heizanlagen gegen klimaschonende Varianten. Insgesamt vier Millionen Euro stellt Umweltlandesrätin Ursula Lackner (SPÖ) über den Landesumweltfonds bereit, womit der Tausch von rund 1000 Öl-, Kohle- oder Gasheizungen gegen holz- oder solarbasierte Varianten angestoßen werden soll (siehe Factbox unten).

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

makhe
3
7
Lesenswert?

Hier hat sich

Wieder die "Holzlobby" durchgesetzt.
Viele werden sich den Umstieg trotz Förderung nicht leisten können weil auch die baulichen Voraussetzungen noch zusätzlich einen Haufen Geld verschlingen!
Bin auch für Umweltbewusstsein, aber diese Aktion bewirkt nicht einmal den besagten "Tropfen auf dem heißen Stein".
Reiner Populismus der Politik oder von den gefährlichen "Halbwissenden".

Helmut67
2
7
Lesenswert?

Und wenn

Sich wer den umstieg nicht leisten kann. Sitzt der im kalten Haus.??

schlue
0
1
Lesenswert?

@helmut67

Der Tausch Ölkessel gegen Pelletkessel bringt ja auch den Vorteil, dass man 500 bis 1000,- Euro Brennstoffkosten jährlich spart (durchschnittlicher EFWH-Bestand bei durchschnittlichem Gebäudestandard in Österreich), die Investitionskosten amortisieren sich also in wenigen Jahren.

walter1955
1
25
Lesenswert?

Einfach Krank

Stromheizungen Raus,und E-Autos fördern!!!!!

was machen die Wohnungseigentümer die eine Stromheizung haben u.keine Möglichkeit haben eine Grundwasser bzw.Erdwärmepumpe zu installieren
da müsste doch auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auch gefördert werden

schlue
0
0
Lesenswert?

@walter1955

Pelletsofen! Eine LWP für eine einzelne Wohnung ist wenig sinnvoll und generell nicht energieeffizient, deshalb auch nicht förderungswürdig, heizt ja wieder nur mit dreckigem Strom.

AndreasZ
8
2
Lesenswert?

Stromheizungen vs E-Antriebe

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind für den nicht sanierten Altbau meist nicht effizient genug bzw. erzeugen hohe Stromkosten! Zudem kommen Kosten für eine nicht gerade billige Flächenheizung hinzu. Günstiger wäre für diesen Fall der Umstieg auf Pellets oder Fernwärme wenn vorhanden...

Besser wäre allerdings vor einer Heizungsumstellung generell das Haus zu sanieren, damit auf lange Sicht wenig Heizenergie erforderlich ist.

Zum Thema Stromheizungen und E-Autos - hier geht es um Effizienz : Ein E-Antrieb hat im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor gesamt gesehen einen sehr guten Wirkungsgrad während eine Stromheizung im Gegensatz zu anderen Heizformen einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat.
Es geht darum, was mit der erzeugten Kilowattstunde Strom gemacht wird - diese sollte so effizient wie möglich genutzt werden! Darum ist es besser, den Strom in effiziente Antriebe zu stecken als in ineffiziente Heizungen!

lage
0
0
Lesenswert?

Lwp nicht effizient

schon mal die Effizienz einer pellet Anlage gerechnet?

Morioka
8
24
Lesenswert?

Höre man auf mit 'Klimafreundlich' ... Egal welche Technik sie sind im Endeffekt genauso Umweltvernichter und Dreckschleudern wie Öl/Gas ...

Die Technik, der Strom, der Transport und Import, die durch die steigende Anzahl der Heizungen dieser Typen notwendigen Resourcen an Holz - die ja auch nicht vom Himmel fallen und neu gepflanzt werden müssen, Jahre benötigen um wieder zu wachsen, machen sie im Endeffekt zu genau denselben 'Klima-Schädlingen'.

Wenn man 'nur' die Sache an sich betrachtet, so mag es weniger Schadstoff in die Umwelt blasen (Feinstaub), da muss man dann wiederum die steigende Zahl derer einrechnen, die solche Anlagen betreiben, und damit endet es genau wieder da wo Öl/Gas auch angesiedelt werden können. Der einzige Punkt der noch für sie spricht, ist der noch günstige Preis für Pellets, Holz, ... der aber auch sagenhafte Preissprünge erleben wird.

Bei Grundwasserpumpen müssen bestimmte Voraussetzungen vorherrschen damit man sie überhaupt verwenden kann, sind aber neben Erdwärme neben Sonnenkollektoren die klima-freundlichsten im Bund.

Letztlich sind die Förderungen im Vergleich zu den Anschaffungskosten lächerlich gering. Bspw. eine automatischen Hackschnitzel-Anlage. Da gehen zwischen 10&13.000 'nur' für die Heizung weg, dazu noch Speicher 2000, der Umbau von Rohren und Einbau einer Abgasanlage, und wir sind bei > 20.000. Pellets? 16~24.000 usw.

Für Endverbrauche entscheidet die Frage: Was ist leistbar, ohne sich für die Anschaffung zu überschulden? Womit in vielen Fällen gerechnet werden muss wenn ein Austausch verpflichtend ist.

calcit
20
22
Lesenswert?

Super, Holz!

Feinstaubschleudern und Waldkiller in Osteuropa...

petera
18
31
Lesenswert?

Und bitte auch mal Feinstaubfilter

vorschreiben und fördern.

Die ganzen Holzheizungen mögen zwar das Klima weniger schädigen, nicht aber die Lungen der Anrainer. Im Winter glaubt man geselcht zu werden.

AndreasZ
4
7
Lesenswert?

Alles eine Frage von "richtig Heizen"

Moderne Pelletsanlagen mit Lambdasondenregelung und vielleicht sogar Brennwerttechnik verbrennen sehr sauber, während händisch betriebene Stückgutheizungen, Schwedenöfen und Kachelöfen die Umgebung verpesten. In diesem Fall ist der Mensch der Verursacher und nicht die Heizung...

schlue
0
1
Lesenswert?

@AndreasZ

In wie fern sollen Holzheizungen die Umgebung verpesten? Sie erzeugen weder schädliche THG-Emissionen noch schädlichen Feinstaub. Nur Asche - mit der man düngen kann.

pesosope
1
1
Lesenswert?

AndreasZ

bitte hören Sie mit dem Werbegequatsche auf, Holzheizungen, darunter auch Pellets, sind Feinstaub- u. Stickoxidschleudern und selbst die modernsten Anlagen emittieren mehr Schadstoffe als Öl und Gasheizungen zusammen. Lesen Sie doch einmal die Berichte des Umweltbundesamtes.
Und was die Brennwerttechnik betrifft, müssten Sie doch genau wissen, dass das System bei Holzheizungen wegen der enormen Ablagerungen nicht funktioniert und auch ohne permanente Reinigung des Kessels und des Abgassystems nie funktionieren wird.
Und zu guter Letzt, Klimafreundlich sind nur jene Systeme, die OHNE Verbrennung auskommen, alle anderen emittieren CO2 (Holz davon am meisten). Egal der holzfreundlichen Betrachtung, Kohlendioxid in der Atmosphäre ist und bleibt Kohlendioxid und auch wenn es als CO2-Neutral bewertet wird, es ist nun mal in der Atmosphäre und es werden dafür verbrannt und die Bewaldung nimmt weltweit jährlich um die Fläche Österreichs ab. Jetzt können Sie darüber nachdenken und noch einmal Werbung machen

Balrog206
1
14
Lesenswert?

Tja

Man sollte in einer holzheizung auch nur Holz heizen und nicht den ganzen Mühl !