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Stadtspaziergang mit PaulaGrazer Zentralfriedhof: Die Stadt der Toten als Oase für Lebende

Kein anderer Friedhof in Graz weist diese Dichte an prunkvollen Grabmälern auf: Ruhestätten von Kaufleuten, Handwerksmeistern, Hofräten und Hausbesitzerwitwen. Der Zentralfriedhof als Monument der bürgerlichen Friedhofskultur gewinnt in unseren Tagen auch immer mehr als Naherholungsraum an Bedeutung.

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Portal zum Zentralfriedhof in neugotischem Backsteinstil
Portal zum Zentralfriedhof in neugotischem Backsteinstil © Ballguide/Christof Hütter
 

Gleich eingangs empfiehlt sich diesmal eine Bitte um Nachsicht. Ja, es ist natürlich bekannt, dass die Mitnahme von Hunden auf einen Friedhof eigentlich untersagt ist. Wir brachen dieses Gebot in der Zuversicht, dass ein an der Leine und auf den vorgegebenen Pfaden mitspazierendes Hündchen die Würde und Ruhe eines Friedhofes nicht stören könnte. Also erkundeten wir diesmal auf vielfachen Wunsch von geneigten Leserinnen und Lesern und mit Blick auf Allerheiligen und Allerseelen den Zentralfriedhof. Wobei eine liebe Kollegin aus dem Kulturressort ihren routinierten Blick als Anrainerin des Gräberfeldes mit auf den Weg gab: „Seit Jahren beobachte ich, dass der Zentralfriedhof immer stärker von der Bevölkerung für Freizeitaktivitäten wie Radfahren oder Laufen genützt wird.“ Das Areal ist schließlich mit 25 Hektar größer als der Stadtpark mit seinen 22 Hektar.

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