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Am MuruferNägel in Bäumen gefunden: Holding Graz schaltet Polizei ein

Nach Warnung von Aktivisten wurden vereinzelt Nägel in den Bäumen festgestellt. Die Arbeiten gehen dennoch weiter.

Nagel
Einer der in den Baum geschlagenen Nägel © kk
 

Die Warnung der Gegner des Grazer Murkraftwerks und des Zentralen Speicherkanals war anscheinend ernst gemeint: Am Murufer stießen Arbeiter und ein Fledermausexperte tatsächlich auf mit Nägeln gespickte Bäume. Jetzt hat die Holding Graz als Auftraggeberin des Zentralen Speicherkanals Polizei eingeschaltet.

Wie berichtet, warnten die Aktivisten des "Murcamps" am Donnerstag in einer Mitteilung, dass sie die Rodungen entlang der Mur durch das "Spiken" der betroffenen Bäume verhindern wollen. Durch das Präparieren der Bäume mit Nägeln und Metallgegenständen könnten Sägen beschädigt und auch Menschen verletzt werden, hieß es da. Die Holding Graz, die Baumschnittarbeiten zur Vorbereitung des Zentralen Speicherkanals in Auftrag gegeben hatte, war alarmiert. Zunächst konnte man aber keine Nägel oder dergleichen finden.

Baumarbeiten
Die Arbeiten der Holding Graz gehen weiter Foto © Holding Graz

Im Zuge der Arbeiten stieß man nun aber doch im Bereich Angergasse und Fröhlichgasse bei einigen der Bäume auf frisch eingeschlagene Nägel. Zu Verletzungen oder Beschädigungen kam es noch nicht, jedoch hat die Holding Graz Anzeige bei der Polizei erstattet. "Die Arbeiter erkennen grundsätzlich sofort, ob Nägel in einen Baum eingeschlagen wurden. Sie verfügen über eine entsprechende Schutzausrüstung und lassen besondere Aufmerksamkeit walten", heißt es in einer Stellungnahme. Und weiter: "Die ökologischen Maßnahmen an den Bäumen werden wie geplant weitergeführt."

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Bitte korrekt berichten, Kleine Zeitung

Nicht "die Warnung DER Gegner", sondern "die Warnung EINZELNER Gegner". Die Mehrheit der Kraftwerksgegner befürwortet die Aktion in keiner Weise.

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