Es klang nach Dauerpicknick und Abenteuer ohne Ende – als die Stadt Graz vor einem Jahr ankündigte, die Burgruine Gösting als neuer Pächter für Besucher zu öffnen. Wieder zu öffnen, nachdem die Anlage aus dem 12. Jahrhundert ja wegen bröckelnder Mauerteile zuvor hatte gesperrt werden müssen. Doch es kam ganz anders und blieb im Grunde bei einem einzigen Öffnungstag – am 26. Oktober 2022. Der Grund: Die Instandhaltung der Burgruine wird aus Sicht der Stadt gleichsam zum Wassergraben.
Finanzielle Belastung
Die Stadt Graz ließ Rückzug von Pachtvertrag bei Ruine Gösting prüfen
Die Burgruine Gösting wird für die Stadt Graz als Pächter zum finanziellen Wassergraben. Daher gibt es längst neue Gespräche mit Hubert Auer als Besitzer – parallel wurde auch Ausstieg schon geprüft.
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