Rechnungshof-KritikFast die Hälfte der Kunsthaus-Besucher war gratis im Museum

Der steirische Landesrechnungshof hat auf Antrag des FPÖ-Landtagsklubs das Kunsthaus Graz überprüft: Kritik kommt auch zur "intransparenten" Beteiligung des Bundes an den Baukosten - diese seien um ein Drittel höher als geplant gewesen.

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© Jürgen Fuchs
 

Der steirische Landesrechnungshof (LRH) hat nach einer Überprüfung des Grazer Kunsthauses die Entwicklung der Besucherzahlen sowie die Ausgabe von zu vielen Freikarten kritisiert. In dem am Dienstag veröffentlichten Bericht wurde angemerkt, dass die Errichtung des Museumsbaus mit 38,43 Millionen Euro um ein Drittel teurer war als geplant. Dem Land Steiermark sei daraus allerdings kein Nachteil erwachsen, da dessen Beitrag mit 14,53 Millionen Euro gedeckelt war, hieß es. Beantragt wurde die Prüfung im Jahr 2019 vom FPÖ-Landtagsklub.

Kommentare (5)
ma12
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OMG

Wenn man alle, OH SO WICHTIGEN PERSONEN, gratis hinein lässt, soll man den grauslichsten Bau von Österreich sofort dem Erdboden gleich machen!

hfg
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Bei der „Qualität“ der Ausstellungen

Darf man sich nicht wundern. Mir ist bewusst das Kunst sehr subjektiv bewertet wird. Aber ich besuche regelmäßig in Wien die Austellungen aber in Graz wurde zumindest für mich noch sehr wenig und selten eine attraktive Ausstellung gestaltet.
Aber es hat natürlich seinen Grund warum die Kaffehausfläche wächst. Vermutlich sollte das ganze Gebäude für Gastronomie genützt werden. Das Kunsthauskaffee besuche ich regelmäßig und es ist insgesamt sehr gut besucht.

gickigacki
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en contraire

Ich finde Barbara Steiner macht eine großartige Sache und ich mag ihren Zugang sehr.

ma12
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HaHa

Vielleicht für 0,5 % der Einwohner von der Stmk., maximal!

stprei
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Irrglaube

Leider fußt das auf dem Irrglauben, man müsse jede einzelne Einrichtung des Landes kostendeckend führen.

Anstatt dass man sich freut, dass mehr Leute Zugang zu Ausstellungen etc. haben.

Die Umwegrentabilität durch die architektonische Besonderheit sowie die Aufwertung des Viertels durch das Kunsthaus übersieht man leider auch.