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Demonstration in GrazBis zu 300 marschierten gegen die "mörderische Grenzpolitik"

"Grenzen Töten" war das Motto einer Demonstration am Samstag in Graz: Mit Treffpunkt am Schloßbergplatz gingen rund 200 bis 300 Menschen gegen "menschenverachtende und mörderische Grenzpolitik" auf die Straße.

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Demonstration am Samstag in Graz © Alexander Danner
 

Unter dem Titel "Grenzen Töten" wurde Samstagnachmittag in der Grazer Innenstadt demonstriert. Gefordert wurde ein "sofortiges Ende aller Abschiebungen, ein Stopp der Abschiebezentren, die Evakuierung aller Geflüchteten-Lager, die Entkriminalisierung der Seenotrettung und die ernsthafte Bekämpfung der Fluchtursachen" sowie ein solidarisches Asylsystem und Bleiberecht für alle.

Treffpunkt war beim 16.30 Uhr am Schloßbergplatz, obwohl es kurz davor stark geregnet hatte, nahmen zwischen 200 und 300 Personen an der Demonstration teil. Die lange Marschroute führte an den Parteizentralen vorbei, wo es Redebeiträge gab - teilweise Aufnahmen mit Geschichten von Geflüchteten und Betroffenen von Abschiebung. Vorbei an den Grünen am Kaiser-Franz-Josef-Kai und dem SPÖ-Pavillon im Volksgarten ging es zur ÖVP-Zentrale am Karmeliterplatz, wo die Demonstrantinnen und Demonstranten skandierten: "Ganz Graz hasst die ÖVP!". Hier sicherte ein großes Polizeiaufgebot Eingang und Front ab - die Demonstration blieb jedoch zu jedem Zeitpunkt friedlich. Die Schlusskundgebung fand vor dem Polizeianhaltezentrum in der Sauraugasse statt, wo die Demonstrierenden ihre Solidarität mit Inhaftierten zeigen wollten.

Es kam dabei auch zu Behinderungen im öffentlichen Verkehr.

"Wochenende für Moria" wandert nach Wien

Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Wochenende für Moria" pausieren am langen Wochenende und unterstützen die Demo "Grenzen Töten".  
Am Freitag, den 11. Juni, trifft man sich um 16 Uhr am Karmeliterplatz, wo man mit der Netzwerkgruppe Geflüchete Menschen der katholischen und evangelischen Kirche ein buntes Rahmenprogramm veranstaltet. Am Samstagvormittag macht man sich dann auf den Weg nach Wien: Gemeinsam wandern sie eine Woche lang - bis zum Freitag, den 18. Juni - über den Wechsel in die Bundeshauptstadt, wo der breit organisierte "Umbrellamarch" für eine menschliche Asylpolitik stattfindet.

Sie haben dabei nicht ganz so weit wie ein Vorarlberger, der ein ähnliches Unterfangen unternimmt: Harald Purkart aus Meiningen läuft ab Sonntag barfuß von Meiningen nach Wien, um auf die Situation der Flüchtlingslager in Griechenland aufmerksam zu machen.

Kommentare (19)
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smithers
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No Borders

= No Nation

Zwiepack
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Asyl für alle, die es wirklich brauchen!

Ja, aber dann wären vermutlich 95% gar nicht hier und wir hätten genug Platz für echte Asylanten.

Man sollte Asyl wieder vor Ort über die Botschaften prüfen. Wer tatsächlich ein Asylfall ist, kann sich dann die lebensgefährliche und illegale Überfahrt mit dem Boot ersparen.

Bodensee
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Mindestsicherungsempfänger..........

..........gehen auf die Straße, um für zukünftige Mindestsicherungsempfänger zu demonstrieren.
Ich würde daher vorschlagen, dass alle selbstständig und unselbstständig Erwerbstätigen vom Finanzminiszer ganz einfach verlangen, dass von ihren Steuern kein einziger Euro mehr zur Erhaltung dieser scheinheiligen Sozialschmarotzer und "auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung Gutmensch Spieler" ausgegeben wird! Es muss endlich auch eine "Lobby" für die Steuerzahler geben und ich lasse mich als solcher sicherlich nicht von ultralinken Vollzeit-Koffern ins rechte Eck drängen.

Sportfex57
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Under Budget ist nicht unerschöpflich

Goldrichtig schrieben Bodensee und andere, dass unser Steuertop kein "Esel-streck-dich" - Goldesel ist! Das können natürlich jene Vollidioten nicht kapieren, die selbst als Studenten, Dauerarbeitslose auf den parasitären Posten in den Schmarotzergewerben des Sozial&Wohlfahrtsbusiness vom Geld der Steuerzahler leben! Ein kleiner Sozialstaat wie unserer kann nicht ALLEN Armen der Welt (so leid einem diese tun können!) einen Rechtsanspruch auf voraussetzungslose Sozialfürsorge in Österreich gewähren!

Hausverstand
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Liebe Grüße ins rechte Eck

Niemand will sie ins rechte Eck drängen - Sie sind ja schon dort! Übrigens, wenn Sie so besorgt über die Belastungen für die Steuerzahler durch diese Forderungen sind, empfehle ich sich gegen jene zu wenden, die dem Staat jährlich viele Milliarden kosten: Steuerflüchtlinge und - hinterzieher, internationale Großkonzerne, Krisengewinnler, Nutznießer der Coronahilfen etc. Weil die nichts oder viel zu wenig zahlen, werden die Erwerbstätigen hierzulande immer mehr geschröpft. Die paar Nepsch für die Mindestsicherung sind doch nicht der Rede wert, reine Ablenkung...

Pinco
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Weltfremd

Die Forderungen der Demonstranten sind für mich nicht nachvollziehbar und vollkommen weltfremd. Wenn man die bestehenden Strukturen zerstören und ändern möchte, dann ergäbe es Sinn. Wissen die aber, dass sie gerade von diesen Strukturen und Leistungen leben? Europa ist der Masse an Menschen, die zu uns wollen, bei weitem nicht gewachsen; das ist aber kein Land der Welt.

Bodensee
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das sind heuchlerische "fishing for compliments"......

.......Selbstdarsteller, die selbst natürlich keinesfalls auch nur einen " Flüchtling" bei sich zu Hause in ihren Sozialwohnungen und /oder WG aufnehmen würden, weil das wäre diesen Selbstoptimierern dann doch etwas zu "gaga."

stadtkater
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Die FlüchtlingsbetreuerInnen

fordern mit ihrer Kundschaft Nachschub zur Sicherung ihrer eigenen Zukunft.

Zahlen sollen das sicher die Konzerne und die "Überreichen"!

Bodensee
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JEDER arbeitende Österreicher soll.....

.......natürlich für ALLES dieser lächerlichen Pseudo-Gutmenschen aufkommen.

grundner10
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Wohlfahrtsstaat ohne Grenzen

Ein Wohlfahrtsstaat braucht Grenzen, um seine Leistungen den Menschen zur Verfügung zu stellen, die sie brauchen. (Zitat nach Fr. Ayaan Hirsi Alis Buch "Beute"). Irgendjemand muss ja einzahlen, damit andere etwas bekommen.

Reipsi
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Studenten und Co.

Andere gehen wegen so einen Blödsinn net auf die Strasse und noch bei Regen .

tomtitan
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Unser Sozialsystem wurde nicht dafür geschaffen

die ganze Welt zu alimentieren.

diss
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Ich bin überzeugt, dass

die von Islamisten gesteuert werden!

grundner10
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Menschen und Rechte

Schon einmal die "Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam" (1990) gelesen. DIe "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" (1948) gilt nämlich nicht überall ...

rand
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Diese

Demonstranten wissen nicht was sie hier fordern.

Bodensee
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Hauptsache für eine Stunde auf der Straße......

...ein scheinheiliger Gutmensch.

Henry44
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Wenn das, was hier gefordert wird, wirklich umgesetzt würde,

dann würde es bald Demonstrationen gegen die daraus entstehende und ständig steigende Massenzuwanderung geben, denn der Sozialstaat würde implodieren.

Das ist, vorsichtig gesagt, naiv.

Baldur1981
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Graffiti

Da kann die Polizei ja vielleicht auch den oder diejenige finden, die in der Schießstattgasse einen Demoaufruf auf ein Haus gesprüht hat. Wer durch Sachbeschädigung für eine Demo "wirbt", ist nicht bei Verstand

Bodensee
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das ist zu harmlos ausgedrückt,.......

.......denn das sind ganz einfach Verbrecher.