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Vorstoß im BezirkJetzt sollen die Radfahrer um den Augarten herumfahren

Das hausgemachte Radweg-Dilemma im Augarten verschärft sich mit jedem Frühlingstag. Jetzt will der Bezirksvorsteher die radikale Lösung: Radfahrer raus aus dem Park.

Radweg Augarten
Seit der Augartenbucht führt der Radweg mitten durch den Park © KLZ/Pajman
 

"Man hat uns eine Hauptradroute weggenommen und schickt uns Radfahrer jetzt mitten durch einen Park." So hat Heidi Schmitt von der Radlobby vor Kurzem die Situation im Augarten zusammenfasst. Mit jedem warmen Frühlingstag mehr wird klarer: Die derzeitige Lösung funktioniert nicht.

Kommentare (8)
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LaoQui
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Es geht einfacher!

Der Radweg muss aus der Mitte des Parks (wieder) an den östlichen Rand der Bucht verlegt werden; der dortige, jetzt unbefestigte Weg müsste nur verbreitert werden. Die Grenze zwischen dem Bereich für spielende Kinder und die dem für das jugendlich Publikum attraktiven leicht abschüssigen Bucht wäre durch eine niedrige Hecke zu markieren, die nur an wenigen Stellen Übergänge erlaubt.
Umfahrungen des Parks sind einfach unsinnig, weil damit der Anschluss an den Augartensteg verloren ginge; sie würden auch das unüberlegt durchgeboxte Prestige-Projekt nur noch länger zum Zankapfel machen.
Die übrigen Vorschläge von BV Strobl sollten für die Aufwertung des Radverkehrs dennoch ernsthaft geprüft werden. Ein Radweg entlang des Grieskais muss auch ohne Einbahnführung möglich sein!

smithers
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War da nicht bereits vor dem ganzen Umbau ein Radweg?

Wieso wusste der Planer nichts davon?

X22
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Eine elegante Holzbrücke über die Bucht, wäre eine Lösung

Die Frage welcher Planer hat dies überhaupt verbockt, oder war der Druck aus dem Bürgermeisterbüro für Nagls Prestigeprojekt zu groß

eltis
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Radweg am Grieskai!

Nur direkte und komfortable Verbindungen für den Radverkehr machen diese Verkehrsart attraktiv. Daher gibt es keine attraktive Alternative zum zügigen Ausbau des Grieskais. Künstlich lange Umwege für Radfahrende zu erzeugen, wie die Idee mit der Lagergasse ist kontraproduktiv. Dem Autoverkehr sind Umwege durchaus zumutbar.

MoVeiT
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Grazer Problemlösungskompetenz...

...Radfahrer weg aus dem Park, aber Radweg gibt's auch keinen, weil der "kostet" ja Fahrspuren oder Parkplätze. Wie unsere autoverliebte Stadregierung damit Graz allerdings Radhauptstadt machen will, bleibt spannend. Vielleicht werden nach dem Bau der Metro ja alle Straßenbahnlinien eingestellt und auf deren Trassen dürfen die Radfahrer dann fahren. Autofreundliche "Lösingen" der ÖVP. Und das im Jahr 2021, wo andere Städte schon durchaus interessante und mutige Konzepte umgesetzt haben.

tupper10
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Wie unattraktiv will man Graz für Radfahrer noch machen?

Nagl: "Die müssen halt langsamer fahren."
Strobl: "Die müssen halt einen Umweg fahren "
Der Umstieg auf sanfte und umweltfreundliche Mobilität wird so nicht gelingen!

MoVeiT
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Nun, hier ist sehr offensichtlich...

...das sowohl der Bürgermeister und seine Handlanger in den Bezirken, als auch die zuständige Stadträtin das Fahrrad nur für Pressefotos benutzen. Es fehlt an Interesse, Gespür und praktischer Erfahrung für die notwendigen Radverkehrs-Maßnahmen in Graz. Wer Radfahren nur aus der Theorie kennt, ist eben auch nicht offen für praktische und sinnvolle Lösungen. Stattdessen wird der Weg des geringsten Widerstands gegangen. Dieser führt allerdings selten ans Ziel.

homerjsimpson
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Ja endlich weg mit den Radfahrern! Und alle autofahren, dann wird alles gut!

Nagl und Strobl sind da auf dem richtigen Weg. Wenn endlich alle Radfahrer entfernt sind, dann können alle aufatmen. Als nächstes dann die Fußgänger weg, die vielen Gehsteige brauchen enorm viel Platz , die man mit Autos viel besser zuparken könnte. SATIRE OFF Was ist in Graz nur los, kann endlich wer diese Blau-Schwarzen-Betonköpfe abwählen bitte???? Jetzt baut Nagl schon extra Buchten, um die Radler loszuwerden....