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AnalyseDie Angst von Schwarz-Blau vor den Kommunisten

Schwarz-Blau nimmt Elke Kahrs KPÖ voll ins Kreuzfeuer. Die Koalition sieht Dunkelrot, weil die Kommunisten im Rathaus nicht kleinzukriegen sind.

Nagl Kahr
Siegfried Nagl (ÖVP) und Elke Kahr (KPÖ), die beiden Wahlsieger bei der Angelobung der Staddtregierung 2017 © Ballguide/Stefan Pajman
 

Es ist seit Monaten spürbar: Schwarz-Blau attackiert die KPÖ frontal. Stadträtin Elke Kahr bringe in der Verkehrspolitik nichts weiter, Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer versage in der Corona-Krise. ÖVP und FPÖ, die auf der Regierungsbank sitzen, spielen fast die Rolle oppositioneller Kritiker. Mit den Grünen und der SPÖ beschäftigt sich Schwarz-Blau kaum. Sie sind keine Gegner.

Kommentare (7)

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Lodengrün
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Sehr interessant

wie sich die Printausgabe von der Online Ausgabe unterscheidet. Warum steht das nicht mehr hier? Zu ehrlich? Nagls Büro hat eine Agentur zur Medienbeobachtung beauftragt und konfrontiert Redaktionen wie die unsere damit, dass die KPÖ zu oft, die Büromeisterpartei in Relation zu selten in Berichten vorkomme. Aber hallo. Da wird die Kleine aber ganz schön in die Mangel genommen. Was erdreistet sie sich, schreibt häufiger über die KPÖ? Und wer bezahlt die Studie? Sicher nicht das Büro Nagl, sondern WIR.

Plantago
8
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Die steirischen Kommunisten sind wenigstens ehrlich.

Sie bekennen sich als "Erben" des Sowjet- und DDR-Kommunismus. So sehr sie sich für das Soziale einsetzen, für gerechte Mieten und Löhne usw., so sollte man doch im Auge behalten, dass Kommunisten keine Christen ("nur ohne Gott") sind , sondern dass sie sich nicht umsonst nach einem diktatorischen Regime benennen. Wer also nicht letztendlich in einer "neuen DDR" leben möchte, kann zwar die KPÖ als ernstzunehmende Oppositionspartei wählen, sollte sich aber davor hüten, dieser Partei allzu viel Macht zu verleihen. Anders die "Linken", die sich für "Umwelt, Klima, Humanität etc." stark machen. Es ist zur Zeit cool, sich "für die Rettung des Planeten" einzusetzen, alternative Lebensmodelle zu erforschen und zu propagieren und gegen alles "Rechte" mobil zu machen. Man kann sich aber ausrechnen, dass auch diese Wege entweder im Nihilismus/Anarchismus enden können oder in solchen "Paradiesen", wie sie von China bzw. Nordkorea am Leben erhalten werden. Die schönsten "Weltrettungen" werden sich eben nur in einer Diktatur verwirklichen lassen. Also auch da Vorsicht, auf welchen Demos man/frau da "mitmarschiert".

rouge
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Und was

leistet die FPÖ in Graz Großartiges?
Außer, dass sie als Steigbügelhalter für Nagl herhält?

heri13
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Was die blauen geleistet haben.

Kommt erst heraus ,wenn sich der Staatsanwalt mit ihnen beschäftigt.

BigC
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Bin froh dass von allen Rathausfraktionen

auch den Grünen und den Neos aufgezeigt wird, dass die Kommunisten im ÖV Ausbau nix weitergebracht haben und auch der Kpö Gesundheitsstadtrat hat ein Chaos bei den Grippeimpfungen hinterlassen. Anscheinend sehen alle Fraktion es gleich dass die Kommunisten nur auffallen, wenn sie Projekte verhindern.

SagServus
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Denn alles, was in den letzten Jahren beim Tram-Ausbau verbummelt worden sein mag, fällt in die Ära Nagl.

Den letzten Absatz habens wohl nicht mehr gelesen oder?

Aber wenn man ihre Postings zur KPÖ so liest, könnte man fast daraus rückfolgern, dass sie ein Angestellter dieser von Nagl beauftragten Agentur sind.

siral1000
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18
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Bei der Landtagswahl...

...hatten die Grünen in Graz de facto gleich viele Stimmen wie die ÖVP. Nur zur Erinnerung.