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Conrad-von-Hötzendorf-StraßeHeftige Kritik an Rasengleis-Absage

Bezirksvorsteher erfuhr davon aus der Zeitung. Jetzt fordert er runden Tisch zur Causa.

Grau in Grau in der Conrad von Hötzendorf Straße
Grau in Grau in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße © KLZ/Hassler
 

Die Ankündigung der Holding Graz, die Rasengleise in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße nicht umsetzen zu können, stößt jetzt auch bei Bezirksvorsteher Klaus Strobl (ÖVP) auf heftige Kritik."Ich musste davon aus der Kleinen Zeitung erfahren, das ist eine Zumutung."

Kommentare (4)

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BigC
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Rasengleis in allen Ehren,

Überall dort wo nicht die Feuerwehr und Rettung Leben retten muss. Da geht es oft um Sekunden. Gerade in der CvH wo nahezu den ganzen Tag Zähflüssiger Verkehr ist, möchte ich nicht dass die Rettung ein Kind später versorgt wegen Rasengleise.

JohannK
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Rasengittersteine wären sicher eine Option,

denke ich mal als Nichtfachmann. Rasengleis wäre sicher ein optischer Aufputz der Straße und sollte bei Straßen, wo die Gleise sonst nur von der Bim genutzt werden, sowieso üblich sein.

Morioka
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Wäre jedenfalls die intelligente Lösung wenn das gewollt wäre

Insofern da kein Einsatzfahrzeug stecken bleiben kann, weil im Kreuzungsbereich quer über die Strasse die Grünflächen wachsen. Da kommt es ja nicht nur in Wien sondern auch Nantés und Andernorts wo solche Grüngleise verbaut wurden zu diesen geschehen.

Wenn es hingegen nur an Stellen läuft wo ohnehin nur Paralellverkehr möglich ist, ja, wieso nicht, auch wenns halt für Einsatzfahrzeuge vorteilhaft ist, auch die Gleisflächen befahren zu können, wobei dann eben jene Lösung eher gangbar wäre.

Auf der anderen Seite ist nat. die Frage, ob in Graz die nötigen Finanzen für so eine Sache überhaupt Vorhanden wären. Die Errichtung, laufende Pflege und Bewässerung - damit man kein von trockenem Boden durchzogenes Unkrautfeld bewundern muss, kosten eine beachtliche Summe. Da kann man schon von 700k ausgehen. Dazu min. 3k~3.5k für Erhaltung, und das für 500 Meter Rasenfläche? Genauso sinnvolle Geldverschwendung (wenns da ist), wie eine gewisse Anlage um einem Platz eine Sprinkleranlage zu spendieren. Hirnvernagelte Idiotie. Mit den Summen kann man zig Häuser begrünen ud. Bäume pflanzen. Und die Gleise könnte man durch Kunststoff ersetzen der auch Schalldämpfend wirkt - wo es um die Lärmdämmungsmassnahme geht. Spielen kann ja doch keiner auf den Grüngleisen - ausser es wird eine Grüne-Autofreie-Begegnungs-und-Spielzone. 😼

stprei
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Kunst

Anscheiend haben Rettung, Polizei und Feuerwehr mitgeteilt, dass sie die befestigte Fläche rund um die Gleise alsBewegunsfläche entlang der Hauptverkehrsroute im Einsatz brauchen und daher gegen die Errichtung von nicht befahrbaren Rasengleisen sind.

Strobl und Dreisiebner wollen das anscheinend nicht respektieren und regen sich auf. Wobei Dreisiebner seine ideologische Oppositions-Grünflächen-Brille nicht ablegen kann (begrünte Abbiegestreifen, wegen der besseren Traktion bei Regen wahrscheinlich) und Strobl sich in seiner gefühlten Wichtigkeit herabgesetzt fühlt. Öffi-Verkehr ist aber keine Bezirkssache.

Pro-Bim wurde im gestrigen Artikel eher bedauernd als verärgert dargestellt, deswegen kann ich diese Konnotierung im Artikel nicht nachvollziehen.

Anders herum gedacht: Hätte die Holding entgegen der Stellungnahmen der Einsatzkräfte dennoch Rasengleise gebaut, wären sie auch in der Zeitung und würden den Volkszorn der Empörten zu spüren bekommen.

Allen Recht getan ist eine Kunst die niemand kann.