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Debatte um IntegrationSchwarz-Blauer Konflikt um Grazer Moscheenstudie

Die neue Studie zu Grazer Moscheen fördert einen Konflikt in der schwarz-blauen Koalition zutage. Die FPÖ sieht "Radikalisierungstendenzen", die ÖVP setzt auf einen verstärkten Dialog.

THEMENBILD: FREITAGSGEBET IN DER SHURA-MOSCHEE
Eine neue Studie nimmt die Inhalte einiger Freitagspredigten in Grazer Moscheen unter die Lupe © APA/HERBERT PFARRHOFER/Sujetfoto
 

"Wahre Muslime dürfen an diesen Feiertagen nicht teilnehmen!" So wurde in einem Freitagsgebet in einer Grazer Moschee vom "Verein Union Islamischer Kulturzentren in Österreich" gepredigt. Gemeint ist damit konkret Silvester, wie es in Österreich "von Christen" gefeiert wird.

Kommentare (9)

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Aleksandar
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Silvesterknallerei

Dass Muslime sich zu Silvester nicht niedersaufen, spricht für sie. Und wenn sie nicht sinnlos herumknallen, ist das auch positiv zu sehen.
Außerdem ist es geradezu lächerlich, wenn man jemanden zwingen will, an einem ortsüblichen Brauch teilzunehmen. Es gibt auch Mitglieder anderer Religionen, die gewisse Feiern aus religiösen Gründen nicht mitfeiern.

beneathome
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Religion

gehört aus jeder gesellschaftlichen Verfassung. Es ist Privatsache, ob man den Schmarren glaubt oder nicht. Nur diese einfältigen Menschen müssen in ihrem extremen Handlungsformen in die Schranken, oder wie hier ausgewiesen werden. Das sind bewusste Versuche der Einflussnahme, oder der Destabilisierung. Also Verantwortliche unseres Staates bitte handeln und nicht verkriechen.

zweigerl
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Man greift sich an den Kopf

Vor allem ist es ein lebenspragmatischer Aspekt, der diese gemeinschaftlichen Steinzeitgebetsformen mitten in einem völlig anders gearteten Kulturraum zu einem unfassbaren Anachronismus macht. Als ob diese schwer gehandicapten eingewanderten Ethnien nicht tausend andere, überaus irdische Probleme hätten (Akkulturalisation, materielle Daseinsbestreitung, Sprache, soziale Interaktion, Bildung, realistische Familienplanung usw.usf.).

diss
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Wir haben in Graz zu viele Menschen,

die sich nicht integrieren wollen. Zurück in die Heimat mit ihnen!

carlottina22
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Das ist ein naiver

Ansatz, Sie wissen sehr wohl, dass es nicht so einfach ist, auch wenn Sie so einfach denken. Dass Menschen, die sich nicht integrieren wollen eine Herausforderung darstellen, ist jedem, der mitdenkt klar, aber es geht um echte Lösungen und nicht um Horuck-Aktionen. Einen gewissen Prozentsatz an Personen, die partout in ihren Communities bleiben wollen, verkraftet jeder demokratische Staat. Trotzdem sollte man ein Auge darauf haben, ob gegen die Mehrheitsgesellschaft gehetzt wird.

zweigerl
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Das ist naiv

Der Vorwurf der Naivität ist leider an diese vertrauensselige Haltung zurückzuadressieren, es würden sich bald "echte Lösungen" auftun. Der Widerspruch zwischen dem Wunsch nach Teilhabe an einer fremden Gesellschaft, die ungefragt für die Daseinsbestreitung plötzlich aufgetauchter Menschen zu sorgen hat, und einer eigensinnigen Haltung der kulturellen und sprachlichen Segregation ist für jeden nachvollziehbar. Und er geht zu Lasten der Aufnahmegesellschaft, die neulich sogar Polizeikompanien ausrücken lassen musste, um importierte ethnische und ideologische Konflikte nicht eskalieren zu lassen.

Marmorkuchen1649
9
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Im Übrigen hat ein sehr ....

bekannter Politiker in Graz eine Nummerntafel, die mit "IB" endet, welch ein Zufall...

Sam125
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Marmorkuchen,bitte was bedeutet IB für Nichteingrweihte eigentlich!

Und kommen bitte nicht schon wieder mit der Nazi- und Rassistenkeule daher! Wir Österreicher sind KEINE Rassisten,aber wir haben Rassismus und Fremdenfeindlickeit unter den vielen unkontrolliert eingewanderten und noch immer zu kommenden Migranten, mit importiert bekommen! Viele Religions- und Volksgemeinschaften, der zu uns eingewanderten Personen hassen sich untereinander, wie wir ja schon in Wien sehen konnten und sie wollen auch mit uns absolut nichts zu tun haben! Und sie leben in selbstgeschaffenen Parallelwelten!Wie sagte schon Karl Popper,wenn wir nicht bereit sind eine tolerante Gesellschaftsordnung, gegen die Angriffe einer intoletanten Gesellschaft zu verteidigen dann werden die Toleranten vernichtet werden und mit ihnen auch die Toleranz!

Marmorkuchen1649
29
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Wir haben in Graz viel zu viele Rassisten.

Wie können wir diese in die Gesellschaft integrieren?