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BaustellenGraz erhält neuen Platz: So wird er aussehen

Die Coronapause auf den Grazer Straßenbaustellen wird nun nach und nach beendet. Was dabei entsteht.

Frisches Rendering: So wird der Bertha-von-Suttner-Platz aussehen
Frisches Rendering: So wird der Bertha-von-Suttner-Platz aussehen © Vizible Studios c/o Groszstadt
 

Das Leben in Graz geht zum Glück weiter. Entweder konnte von einem Stillstand eh nie die Rede sein (frag’ nach bei Ärzten und Polizisten und Bim-Lenkern und Zeitungszustellern), oder man beendet nun schrittweise die Coronapause. So wird ab sofort auf den Straßenbaustellen der Stadt wieder in die Hände gespu... na ja, besser angepackt.

Kommentare (2)

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altbayer
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Problem der Teuerung

Ich kenne das Projekt aus der Auschreibungsphase:
Das Problem der Verteuerung der Kosten liegt darin, dass sich hier Architekten austoben können, die von Platzgestaltung keine Ahnung haben und sich selbst verwirklichen wollen (und in Graz auch dürfen).
Es werden von der Stadt Graz teure Experimente versucht - verschiedenfärbige genau definierte Betone, die durch "selbsternannte Künstler" mit Farbe sowieso gleich verunstaltet werden (siehe Augartenbucht), einzubauen. Wellen müssen in verschiedenen blaufärbigen Betonfarben betoniert werden. Das kostet halt mehr als grauer Beton.

menatwork
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Das Problem sind nicht die Architekten

sondern jene, die Vergaben ohne Wettbewerb ermöglichen bzw. Wettbewerbe aufgrund gut gefakter Renderings beurteilen (Schwindeln mit Betrachterstandpunkt und Brennweite ist Usus).

Stadtmöblierung aus Beton hat sowieso den Charme eines Plattenbaus, setzt sich aber aufgrund scheinbarer Vandalismusresistenz und Kostenersparnis immer mehr durch, ist in Wahrheit aber bloss Ausdruck des totalitären Verständnisses der Verantwortlichen in Bezug auf die eigentlichen Benutzer, die Bevölkerung.