AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

KPÖ-VorstoßVerbot von Wohnungskündigungen während Krise gefordert

Die früher für Wohnungsangelegenheiten zuständige Verkehrsstadträtin Elke Kahr fordert jetzt eine Regelung wie in Deutschland. Dort werden Mieter während der Corona-Krise geschützt. Wohnbau-Stadtrat Eustacchio stellt jedoch klar: Niemand muss um seine Wohnung fürchten.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Wohnen in Zeiten der Krise
Wohnen in Zeiten der Krise © Fotolia
 

Der Bundestag im Nachbarland soll nächste Woche den Beschluss fassen, dass Mieterinnen und Mietern während der Corona-Krise nicht gekündigt werden darf. Die Grazer KPÖ-Stadträtin Elke Kahr will diese Maßnahme nun auch bei uns umgesetzt sehen: "Für Menschen, die jetzt den Arbeitsplatz verlieren oder in Kurzarbeit kommen, und deutliche Einkommensverluste haben werden, bleiben die Wohnungsfixkosten ja gleich hoch oder steigen sogar. Das kann dazu führen, dass das Geld für die Miete nicht mehr aufgebracht werden kann. Deshalb ist hier schnelles Handeln notwendig.“

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Brudervagabund
5
13
Lesenswert?

Eustacchio hat wohl nicht alles verstanden

Beim Vorstoß von Elke Kahr sind offensichtlich in erster Linie gar nicht die Gemeindewohnungen gemeint, sondern die vielen Wohnungen von privaten Eigentümern und Wohnbauträgern. Um solche geht es auch in erster Linie beim derzeitigen Kündigungsverbot in Deutschland. Während Mieterinnen und Mieter von Gemeindewohnungen sicher wenig fürchten müssen, schaut es bei Wohnhäusern von profitorientierten Immobilienkonzernen und Anlegern schon anders aus.
Mario Eustacchio scheint dies entgangen zu sein. Vielleicht sollte er sich in Wohnungsfragen doch gelegentlich einen Rat bei seiner Vorgängerin holen...

Antworten