AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

SchediwyGrazer Traditionshändler zieht nach 82 Jahren einen Schlussstrich

Wieder stirbt ein Traditionsgeschäft: Papierwarenspezialist sperrt nach 82 Jahren in der Sporgasse zu. Die Hausherren beklagen Onlinehandel, Erreichbarkeit und Leerstände in der Altstadt.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Schediwy
Die Brüder Christian und Michael Wachmann haben das Traditionskaufhaus Schediwy zugesperrt © 
 

"Es war eine schöne Zeit und wir möchten unsere Kunden und unseren treuen Mitarbeitern wirklich danken.“ Mit schwerem Herzen haben Christian und Michael Wachmann dieses Wochenende in ihrem Papierfach- und Schreibwarengeschäft einen Schlussstrich gezogen. 1938 sperrte der Schediwy in der Grazer Sporgasse auf, 1974 haben ihre Eltern das Geschäft übernommen, das die beiden Brüder seit 1990 gemeinsam geführt haben. Am Samstag, den 16. Februar, haben sie den Laden zum letzten Mal geöffnet. Es ist das nächste Traditionsgeschäft in einer langen Reihe – von Spielwaren Koch oder Rebus bis hin zu den Buchandlungen Kienreich und Pock –, das in der Innenstadt für immer zugesperrt hat.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

reiter42
3
3
Lesenswert?

Onlinehandel vernichtet Arbeitsplätze!

Habe noch vorige Woche beim Schediwy eingekauft. War mit Beratung gut zufrieden. Habe keine Preisvergleiche übers Internet eingeholt. Mit dem Onlineeinkauf schaufeln wir Konsumenten unser eigenes Grab! Sich im stationären Handel beraten lassen und im Internet einkaufen ist besonders schäbig! Die Zustellung von Onlineartikeln muss drastisch verteuert werden!

Antworten
sanantonio
6
12
Lesenswert?

Immer weniger Parkplätze

sind durchaus ein Grund, warum potenzielle Kunden die innere Stadt zunehmend meiden.
Ich bin in der Innenstadt tätig und - bin dem jetzt einmal nachgegangen - gut 5 Kundenbesuche pro Woche würden wegfallen, wenn sich die Parkplatzsituation weiter verschlechtert. Das sind 5 Stadtbesucherinnen, die diese Termine häufig mit anderen Besorgungen verbunden haben.
Nicht berücksichtigt sind dabei Kunden, die bloss aus Gewohnheit und Bequemlichkeit den PKW nutzen und durchaus gut mit der Straßenbahn oder den Bussen zum Jakominiplatz oder Hauptplatz gelangen könnten.

Antworten
MartinAnko
2
29
Lesenswert?

Traurig!

Wieder muss ein klasser Betrieb schließen ... sind wirklich Mega-Zentren und Online-Handel das gewünschte Ziel? Es ist so traurig!

Antworten
stprei
12
36
Lesenswert?

Beispiel

Bei allem Verständnis für den Handel, aber 30% Preisunterschied ist enorm. Geld wächst nicht auf Bäumen und jeder muss aufs Geld schauen und vergleicht auch Preise. Ich vertrete die Position, dass ich 10-15% Mehrpreis für regionale Händler vertreten kann und gerne zahle, aber mehr Aufschlag kann Beratung nicht rechtfertigen. Meistens geht es sich aus, wenn man das aktiv anspricht.

Antworten
Weltreisender
2
26
Lesenswert?

30% Unterschied

ist normal. Einfach mal den EK und die laufenden Kosten vergleichen. Amazon kauft größere Mengen ein und bekommt bessere Preise. Auch ich kaufe online, kaufe aber auch viel beim stationären Handel. Denn beim Händler meines Vertrauens ist der Service schwer ok. Abgesehen davon, kann ich den Händler um einen Rabatt fragen.

Antworten
stprei
16
13
Lesenswert?

Haben

Ich hab's nicht, um diesen Unterschied zu finanzieren. Und 30% ist nicht normal, weil auch andere Händler haben laufende Kosten. Ich hab einige Sachen bekommen, die einen super Preis hatten, man muss nur fragen. Und wenn's nicht geht, hat man es probiert. Und die Auskunft "was im Regal ist" (Händler im EKZ) rechtfertigt den Online-Kauf soundso.

Antworten