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Fridays for FutureAutos raus aus Graz realistisch - oder geht Schülerstreiks die Luft aus?

Vor einem Jahr zog „Fridays for Future Graz“ erstmals auf die Straßen. Am Freitag wird zum großen Jubiläumsstreik gerufen. Die Umweltaktivisten im Gespräch.

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Klimademo: Am 15. Februar 2019 marschierten Grazer Jugendliche erstmals in der Innenstadt auf © Ballguide/Tamara Mednitzer
 

"Wir streiken bis ihr handelt!“, "Es gibt keinen Planeten B!", „Die Uhr tickt!“ Vor einem Jahr, am 15. Februar 2019, marschierten 1500 Jugendliche bei der ersten Fridays for Future-Klimademo in Graz auf. Am Freitag, dem 14. Februar 2020, findet der Jubiläumsstreik statt. Die Veranstalter haben 5000 Personen angemeldet. Aber ist der Zulauf wirklich noch so groß? Ja, sagen die Aktivisten. Fünf von ihnen nehmen im Gespräch mit der Kleinen Zeitung Stellung zu wichtigen Punkten.

Kommentare (8)

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Kippi
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Die politische Welt der Grünen

Dann erklären sie der Klimabewegung auch, warum sich die Grünen aus dem Umweltskandal A2-Süd Verunreinigung von Trinkwasserquellen politisch zurückgezogen haben obwohl ihnen bekannt war, das mehrere Trinkwasser-Quellen durch Autobahnabwässer so verunreinigt sind, dass diese nicht mehr der Trinkwasser-Verordnung entsprechen und als genussuntauglich eingestuft worden sind und noch immer werden. Die ASFINAG bezahlt für die betroffenen Familien sämtliche Kosten für Anschlüsse an die Ortswasserleitung. Sind die Grünen nur mehr für Klimaschutz zuständig? oder auch für verunreinige Trinkwasser-Quellen? Was sie da abliefern ist ein politisches Spielchen auf Kosten aller Bürgerinnen/Bürger und eine Frage gestatten sie mir noch, wenn ihre Klimabewegung ein wichtiger Teil der Gesellschaft ist, brauchen die in Zukunft keine Trinkwasserquellen? Kleine Zeitung Weststeier/Süd- und Südweststeier: Mehrere Pressemeldungen über diese Gewässer-Verunreinigungen, Frau Ing. Jungwirth hat diese Katastrophe sogar im Landtag vorgebracht und wie wir dann bei einer Besichtigung der Autobahn mit dem Chemiealarmdienst der Steierm. Landesregierung, Verantwortlichen der ASFINAG, Fischzüchter die wasserrechtlich so nicht genehmigten Ableitungen nachgewiesen haben, sind sie als Grüne in den politischen Tiefschlaf verfallen und haben betroffenen Bürgerinnen/Bürger hängen lassen. „Man kann alle Leute für einige Zeit und einige Leute für alle Zeit, nicht aber alle Leute für alle Zeit hinters Licht führen.“ A. Li

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scionescio
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Ich frage mich, warum wir Stadtplaner, Verkehrsplaner und all die anderen Experten, die noch dazu jahrelang haben studieren und Erfahrung sammeln müssen, wenn eh eine Handvoll Kinder die Lösung für alle Probleme haben?

Oder sehen die Kinder nur einen kleinen Ausschnitt der Gesamtproblematik und können die Konsequenzen ihrer Vorschläge nicht einmal annähernd abschätzen?
Wenn ich mich verletzt habe, vertraue ich mehr den Ärzten und frage nicht die Nachbarskinder um Rat - aber wenn es um die Zukunft des Planeten geht, soll ich mich schon auf ein paar Kinder verlassen?

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huckg
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Dein Beispiel hatten wir doch erst!

Eltern liesen ihr krankes Kind sterben und hören eben NICHT auf die Ärzte.
Und die selbe Situation haben wir beim Klimawandel. Seit Jahren hört niemand auf die Experten und es läuft alles auf eine Klimakatastrophe hinaus. Die "Nachbarskinder" sage. So laut sie können:"Hört endlich auf die Experten!"
Jetzt kapiert?

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scionescio
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@huckg: Tust du dir schwer mit dem Lesen oder kannst du einem Gedanken schwer folgen?

Im Artikel steht: "Die Initiative hat kürzlich ein Konzept für „Graz 2040“ ausgearbeitet." dh die Kinder haben aus ihrer Perspektive ein paar Ideen generiert (ohne die Zusammenhänge zu kennen und somit die Konsequenzen abschätzen zu können) und sie haben definitiv nicht "Hört endlich auf die Experten!" gesagt!
Jetzt kapiert?

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brigittegarger
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wenn es nach den Experten geht

dann wären schon viel weniger Autos in Graz. Es geht aber nicht um das was Experten empfehlen und nicht einmal um das was der allgemeinen Bevölkerung zu Gute kommen würde, sondern um das was einige wenige Interessengruppen an Einfluss haben in der Verkehrspolitik

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dado
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Autofrei?

Graz als autofreie Stadt?
Das bedeutet das die Spitäler außerhalb gebaut werden müssen. Kranke können nicht immer öffentlich hinfahren. Au h viele Arztpraxen siedeln nach draußen.
Riesige Parkplätze am Stadtrand.
Dann werden die Bewohner am Stadtrand streiken.
Betriebe werden siedeln. Die Schüler müssen mit Öffis in die Schule. Nach einem Fußballspiel müssen 12000 Personen mit Öffis wegfahren. Gleiches in der Stadthalle. Also auch die gehören aus der Stadt raus.
Uswusw....wird lustig!!!!!

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brigittegarger
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also gerade bei Großveranstaltungen

sind die Autos da Problem und die Lösung ist der ÖV. Wie soll man bitte 12.000 Personen mit Autos wegfahren!? Wo sollen die parken? Und von autofrei sind wir in Graz weit entfernt, also bitte keine Hysterie machen ;)

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redbull
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Da haben Sie recht

So einfach wird es nicht gehen.

Ganz autofrei ist unrealistisch, aber eingebremst muss der Autoverkehr werden. Kann nicht sein, dass die Innenstadt mit Autos verstopft wird, in 90% der Autos sitzt nur 1 Person. Keiner muss bis zur Herrengasse mit dem Auto fahren.

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