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Umfrage der WocheStau in Verzug: Wie wird der Grazer Innenstadtverkehr ohne die Tegetthoffbrücke fließen?

Jeden Freitag wollen wir es genau wissen und zwar von Ihnen: Durch den Neubau der Tegetthoffbrücke fällt ab Herbst 2021 diese Verbindung der beiden Murufer weg. Kann das gut gehen?

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Auf der linken Murseite führen auch als Sitzgelegenheit gedachte Stufen zur Promenade hinunter © Wolfgang Taschapeller ZT GmbH
 

Die Tegetthoffbrücke bekommt eine dritte Spur und Straßenbahngeleise. Damit soll die "Innenstadt-Entflechtung" für die Entlastung der Herrengasse gelingen. Da die Brücke dieser Zusatzbelastung nicht stand halten würde, wird das Unterfangen zu einer Mega-Baustelle.

Kommentare (4)

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Mein Graz
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"Die Tegetthoffbrücke bekommt eine dritte Spur und Straßenbahngeleise."

Wenn ich mir die Modelle und Entwürfe ansehe komme ich zu dem Schluss, dass die Brücke KEINE 3. Spur dazu bekommt, sondern dass von den derzeit vorhandenen Spuren sogar eine wegfällt.
Dafür kommt es zum Mischverkehr Straßenbahn/KFZ.

Wie @eleasar schon geschrieben hat: warum wird nicht der KFZ- und Bimverkehr getrennt geführt?
Man könnte das doch schon bei der Planung berücksichtigen, eventuell den vorgesehen Abgang zur Mur nur auf einer Seite der Brücke planen und den Platz für eigene Straßenbahntrassen nutzen?

Auch finde ich es eine vertane Chance, dass die Bim nicht über den Griesplatz geführt wird und dann weiter Richtung Westen ausgebaut werden kann.

Und allen, die in Graz mit dem Auto unterwegs sind kann ich für die Zeit des Bauens nur raten: lasst euer Auto stehen. Ich bin "Gelernter" Grazer und mir absolut sicher, dass es ein andauerndes Verkehrschaos während der Bauzeit geben wird.

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eleasar
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Der Stillstand wird auch dann kommen, wenn die Straßenbahn

im geplanten Mischverkehr zusammen mit den Autos im Stau stehen darf. Warum man der Straßenbahn keine eigene Fahrspur überlässt, würde mich interessieren. Öffentlicher Verkehr wird dadurch nicht attraktiver. Das Auto-zuerst-denken ist immer noch sehr stark in den Köpfen der Verantwortlichen verankert.

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stprei
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Gefordert - Umgesetzt

Jetzt können sich all jene bestätigt fühlen (auch die Redakteure), die dauernd weniger Autos in der Innenstadt wollen. Hier wird man schön sehen können, was es heißt, wenn man zentrale Verkehrsachsen von Graz für Autos entfernt oder sperrt. Dadurch wird das Auto unattraktiv und es werden wohl weniger Leute fahren. Und für jene, die darauf angewiesen sind, heißt es halt Stau, Zeitverlust, Ärger. Aber das ist ja auch das was man fordert, weil dann wird das Auto noch unattraktiver und immer mehr fahren mit überfüllten Öffis.

Gegen den temporären Fußgänger und Radfahrer-Steg ist übrigens nichts einzuwenden, der kann gerne kommen, die Umfahrung beim ZSK hat gut funktioniert. Und dann sind alle jene noch glücklicher, weil man den Fahrrad-Verkehr und die Fußgänger stärkt.

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Ichweissetwas
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Gut, dass man sich jetzt schon Gedanken macht...

wird wieder ein Chaos werden, da irgendwelche Planer planlos und irren Visionen, dieses Projekt starten werden, wetten ?!!

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