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Öffi-PaketGraz will um 285 Millionen Euro drei neue Bim-Linien auf Schiene bringen

Am Freitag präsentierten Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und Verkehrsstadträtin Elke Kahr (KPÖ) ein geplantes Öffi-Millionenpaket ab 2023, das unter anderem die Linie 2 zurückbringen - und alle Bezirke erschließen soll.

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Die Linie 4 wird ja bald als Achse nach Reininghaus fahren, andere Straßenbahn-Projekte sind jetzt zusätzlich geplant © FUCHS Juergen
 

Selten sah man Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und Verkehrsstadträtin Elke Kahr (KPÖ) so geeint auftreten wie an diesem Freitag. Vielleicht wollte man gerade aufgrund der Ibiza-Affäre Geschlossenheit und Sicherheit auf allen Ebenen symbolisieren. Zusammen wurde das neue "Maßnahmenpaket Straßenausbau 2023+" präsentiert, das auf einer Untersuchung vom Schweizer Verkehrsexperten Willi Hüsler beruht.

Kommentare (11)

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sternguckerlein
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Warum nicht O-Busse...

...wäre von den Kosten her um ein Vielfaches günstiger und das Netz schneller ausgebaut. Da gab es doch vor nicht allzu langem einen Artikel dazu?

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steptrev
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... weil Obusse ...

bei gleicher Kapazität weder günstiger sind noch der Ausbau bei gleicher Betriebsstabilität (Stichwort eigener Gleiskörper bzw. Busfahrstreifen) schneller ausgebaut sind. Abgesehen davon, dass erst eine komplette Wartungsinfrastruktur aufgebaut werden muss ...

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LaoQui
5
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O-Bus-Linien sind leistbar, Tramlinien bleiben Wunschtraum!

Für die Südwestlinie nach Straßgang (6,1 bis 7,7 km lang) werden 118 - 128 Mio. kalkuliert, das sind 16,6 Mio. pro km! Die Linie kann fast nur auf bestehenden Straßen geführt werden, kommt also dem IV in die Quere; ein einziger Gleisparker legt das System lahm! Zudem würde der Bau jahrelang umfangreiche Verkehrsbehinderung mit sich bringen, von denen man derzeit in der Alten Poststraße einen guten Eindruck bekommt. Wenn man diese Strecke alternativ als O-Bus-Linie ausbaut, geht das in viel, viel kürzerer Zeit und ohne wesentliche Behinderungen (keine Fahrbahnbauten nötig) – und kostet nur 13,7 bzw. 17,3 Mio. (nach aktuellen Angaben von Fachleuten kostet der O-Bus nur 2,25 Mio. je km). Dass man sich in Graz weigert, darüber auch nur zu diskutieren, ist unverständlich.

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paulrandig
4
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steptrev

Sogar, wenn wir annehmen, das Obusse pro Personenkilometer und in der Erichtung gleich teuer sind, haben sie doch einige Vorteile:
(1) Flexibilität: Obusse können ausweichen. Bei blockierter Fahrspur oder kleinen Baustellen.
(2) Untergrund: Sie brauchen nur die bestehende Straße. Für Schienen muss ein kompletter getrennter und federnd aufliegender Beton-Gleiskörper gebaut werden um Vibrationen zu dämpfen.
(3) Varianten: Bei größeren Baustellen oder neuen Linienerfordernissen wird "einfach" die Oberleitung verlegt, und fertig ist die Streckenvariante.
Die Kapazität ist zwar etwas schlechter, kommt aber mit neuen Entwicklungen (bitte nach "neue O-Busse Linz" googlen) schon recht nahe an die kurzen Grazer Bim-Garnituren heran.

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LaoQui
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O-Bus-Linien kosten nur einen Bruchteil!

Danke für die Hinweise über die Vorteile von O-Bussen! Es gäbe dazu noch zu ergänzen, dass sie viel leichter sind als die Tram, man also keine Brücken verstärken oder neu bauen muss.
Ein weiterer Aspekt: eine falsch geplante Tram-Linie lässt sich kaum nachbessern, beim O-Bus ist das kein großes Problem.
Aber bei den Kosten ist das ja völlig anders: während ein km Straßenbahn in Graz zwischen 16 und 20 Mio. kostet, rechnen Experten bei O-Bus-Linien mit ca. 2,25 Mio. (das ist ein Mittel aus diversen Angaben)!
Konkret zu den neuen Linien: Tramverkehr im Mischverkehr durch die Keplerstraße und die Heinrichstraße (2er), durch die Straßgangerstraße? Und am Bahnhof rennen die Leute von der Unterführung zum 2er, der ja dort nicht eingebunden werden kann!
Um nicht missverstanden zu werden: Tramlinien auf eigenen Trassen, abseits vom Individualverkehr, sind wunderbar - wir haben sie in Graz leider nur an einigen Stellen. Wenn die Stadt es wirklich ernst meint, dann reduziert sie den Autoverkehr auf Tramstrecken radikal. Davon war aber bisher nicht die Rede.

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Reipsi
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Und wer

zahlt's ? Graz hat's nicht.

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calcit
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Land der Suderante...

...erstens soll mal der Bund zahlen, es werden ja seit Jahrzehnten auch Bundesgelder (von uns allen) in den U-Bahn Ausbau in Wien gesteckt und auch das Land bzw. die Umlandgemeinden sollen zahlen.

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paulrandig
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Liebe KLZ!

Ihr habt ganz tolle Grafikerinnen und Grafiker. Wäre es eventuell möglich, diese Linien auf einem Stadtplan einzutragen, damit wir ein besseres Bild davon haben, bitte?

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LaoQui
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Schwache Redaktionsleistung!

Und dann wird auch noch gesagt, die Tram nach Gösting fährt über die Wienerstraße! Aber wer weiß? Wenn eine Tram durch die Keplerstraße lt. Herrn Hüsler möglich ist.... Blöd nur, dass am Bahnhof keine Verbindung zu den anderen Tramlinien realisierbar ist, weil man ja dort nur unterirdisch durchfährt. Auch nach Gösting würde sich übrigens eine O-Bus-Linie um 80 Mio. weniger - und viel, viel schneller - bauen lassen. Aber in Graz wird ja nicht einmal diskutiert. Und nicht zu vergessen: in Oslo haben sie gerade die Nord-Süd-Gondel und die Ost-West-Mini-U-Bahn großspurig vorgestellt.

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gRADsFan
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Zeit wirds!

Jetzt müssen endlich Taten folgen!

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LaoQui
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Welche Taten noch?

Minister Hofer hat die Millionen eh schon versprochen. Auch für die Murgondel und die Mini-U-Bahn wollte er sich einsetzen.

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