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Nazi-Gräuel Pogromgedenken in der Grazer Synagoge

80 Jahre ist es her, dass das jüdische Bethaus in Graz brannte - gleich wie in vielen anderen Städten in Nazi-Deutschland. Ein feierlicher Gedenkakt erinnerte am Donnerstag daran.

Zu dem Gedenkakt gekommen waren neben der jüdischen Gemeinde Graz, Vertreter der Religionsgemeinschaften und der Politik. Präsident Elie Rosen begrüßte unter anderem Bürgermeister Siegfried Nagl, Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Simon Möstl

62 Jahre nach der Reichsprogrommnacht wurde die neue Synagoge am 9. November 2000 eröffnet.

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Sie ist auf den Fundamenten und mit Ziegelsteinen der alten Synagoge erbaut worden.

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Elie Rosen, Präsident der jüdischen Gemeinde Graz, ging in seiner differenzierten Rede auf das Leben der Jüdinnen und Juden in der steirischen Landeshauptstadt, damals, aber auch heute ein.

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Unter den Gästen fanden sich auch Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und Altbischof Egon Kapellari (hier im Bild) sowie Superintendent Wolfang Rehner und Kurator Michael Axmann von der evangelischen Kirche.

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Margarethe Brenner von der buddistischen und Ali Kurtgöz von der muslimischen Gemeinde.

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Der neue Reiner Abt Philipp Helm und Frank Moritz-Jauk von der evangelisch-methodistischen Kirche in Graz.

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Theologe Philipp Harnoncourt und Caritas-Direktor Herbert Beiglböck.

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Der Grazer Altbürgermeister Alfred Stingl im Gespräch mit Ministerin a. D. Ruth Feldgrill-Zankel.

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Bürgermeister Siegfried Nagl freute sich in der Rede über das neu erwachte jüdische Leben in Graz.

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Landtagspräsidentin Bettina Vollath betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Menschenrechten, Herzensbildung sowie Demokratie und die Notwendigkeit eines entschiedenen Auftretens gegen Ausgrenzung und Hetze.

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Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer bezeichnete die Novemberpogrome 1938 als dunkelste Stunden in der Geschichte Österreichs und der Steiermark.

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Im zweiten Teil des Gedenkakts trug das Musiker-Ehepaar Timna Brauer und Elias Meiri "Songs from Jerusalem" vor.

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Ichweissetwas
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Am Schönsten, wie immer, Timna Brauer

Der Rest "strahlt" Stagnation und Resignation aus.(eine traurige Gesellschaft)

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Sol lucet omnibus
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ich vermute es wurde kein FPÖ Politiker eingeladen -

oder es hat sich keiner hingetraut?

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