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GrazGrazer U-Bahn: Experte empfiehlt fahrerlose und kurze Züge

Die U-Bahn für Graz ist derzeit in aller Munde. Kurt Fallast von der TU Graz über Vor- und Nachteile einer (Mini-)U-Bahn. Verkehrsstadträtin Elke Kahr will den Vorschlag prüfen.

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Ob Graz auch eine U-Bahn bekommen soll, wird derzeit in Graz heiß diskutiert © Pixabay
 

Alles einsteigen, bitte! Ginge es nach Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) würde das in Zukunft auch für eine Grazer U-Bahn gelten.
Der Stadtchef sorgt mit seiner Vision, die er im Interview gegenüber der Kleinen Zeitung äußerte, für Aufsehen. Doch welche Vorteile hätte eine U-Bahn? Wie lang würde der Bau dauern? Und würde sie eine Straßenbahn ablösen?

Kommentare (5)

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invisible
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Fehler

Bei den 200m langen Wiener U-bahn-Zügen war klar, was von den "Experten" zu halten ist. Die sind nämlich in Wirklichkeit nur 105-110m lang (je nach Fahrzeugtyp).

Auch die Kosten sind "leicht" daneben. Die teuersten Streckenabschnitte in Wien liegen bei etwa 180 Mio/km, oberirdisch am Stadtrand gibts auch schon ab ca. 80 Mio/km; im Schnitt liegt man bei etwa 130 Mio/km. Allerdings wäre eine Mini-U-Bahn nicht wirklich viel billiger. Nur weil die Züge kürzer sind werden die Tunnel ja nicht weniger. Man kann lediglich durch kürzere Stationsbauwerke ein wenig sparen (wobei da auch nur beim umbauten Raum; Rolltreppen/Lifte/Beleuchtung/Lüftung/... braucht man ja wiederum genauso). Also vielleicht kommt man im Grazer Schotterboden mit 100 Mio/km davon.

Zum Vergleich: Straßenbahn gibts ab ca. 10-12 Mio/km, Lokalbahnen ins Umland auch schon ab 5-6 Mio. Das Kostenverhältnis von ca. 10:1 zwischen U-Bahn und Tram zieht sich recht konsequent bei Bau- und Betriebskosten durch; eine Tram kann aber bei zeitgemäßem Betrieb durchaus ähnliche Reisegeschwindigkeiten erreichen, und auch das Verhältnis der Beförderungskapazität liegt eher nur bei 5:1. Eine U-Bahn zahlt sich also nur aus, wenn man die höhere Kapazität wirklich unbedingt braucht.

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vpower
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S Bahn sinnvoller

Eine neue S Bahn Station in Graz Nord wuerde Sinn machen. Bislang wird die S Bahn innerhalb von Graz viel zu wenig genutzt

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SagServus
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Billiges Kalkül von Nagl?

Mittlerweile kommt mir ja vor, dass Nagls Ankündigungen in Sachen Verkehr nur mehr darum gehen, Kahr in das Eck der "Nein"-Sagerin zu stellen.

Da wird mit Projekten herumgeworfen die auf den ersten Blick zwar gut ausschauen und sich gut anhören, aber jedem normaldenkenden klar sind, dass das nix ist.

Das Problem ist nur, dass Kahrs Ablehnungen dazu wohl bei den Leuten eher hängen bleiben als zu hinterfragen ob das Projekt sinnvoll ist.

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Lodengrün
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Es ist keine Frage

eine U-Bahn von Nord nach Süd als auch eine von Ost nach West wäre schon fällig. Aber wie viele Kilometer wären das? Jetzt hochgerechnet. Wenn man die Massen sieht die ständig vom Hauptplatz zum Bahnhof wollen dann ist die Straßenbahn wohl nicht auf Dauer das adäquate Verkehrsmittel.

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checker43
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Ja dann doch gleich

nur eine Schnellstrecke Haupt- oder Jakominplatz zum Bahnhof. Ohne Zwischenhalt.

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