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LaßnitzhöheIm Osten entsteht ein neuer Magnet

Laßnitzhöhe, Kainbach, Nestelbach und Vasoldsberg sind der neue Tourismusverband. Irene Schmid nutzt den frischen Wind und will das Quartett in eine große Zukunft führen.

Irene Schmid
Irene Schmid © Juergen Fuchs
 

Dieses Match musst du erst einmal gewinnen: Die Entscheidung zwischen New York und Laßnitzhöhe fiel zugunsten des Grazer Ostens – die 42-jährige Gesundheitsmanagerin Irene Schmid ist seit einigen Tagen erste Geschäftsführerin des dort neu gegründeten Tourismusverbandes und verzichtete stattdessen auf eine berufliche Zukunft in den Staaten.
Und schon jetzt weht ein frischer Wind durch die Region. Ein neues Logo wird im Februar präsentiert, die Homepage erneuert, eine neue Bildsprache entwickelt. „Die Region soll nicht nur gesundheitliche Alarmglocke sein, sondern auch gesunde Menschen anlocken. Die Menschen sollen bei uns lernen, bewusster zu leben.“

Konkret schwärmt ihr eine sportliche Kochshow vor, außerdem wird es 2019 ein Sport- und Musikevent geben. „Ich will stets zwei Schwerpunkte verbinden. Es bringt ja auch nichts, wenn ich eine Diät ohne Bewegung mache.“

Die Region

Die Ende 2017 gegründete
Tourismusregion Laßnitzhöhe (Laßnitzhöhe, Nestelbach, Vasoldsberg, Kainbach) hat insgesamt 13.300 Einwohner und ist 70 km² groß.
Im Vorjahr verzeichnete die Region 100.000 Nächtigungen.

Dass Laßnitzhöhe, Nestelbach, Vasoldsberg und Kainbach als Tourismusregion zusammenpassen, davon ist sie überzeugt. Die Grazerin kennt die Gegend auch bestens, hat sie doch elf Jahre im Institut für Ernährung von Meinrad Lindschinger verbracht. Die letzten Monate war sie in New York, wo sie sich bei Uni-Lehrgängen auf gesundheitstouristisches Marketing spezialisierte. In den USA habe sie gelernt, dass man bewegt wird. „Hier auf der Laßnitzhöhe kann man selbst auch etwas bewegen.“
Touristische Höhepunkte der Region sind „Jazz im Grünen“ und „Sebastian Reloaded“ in Laßnitzhöhe, „Kulinarisch Kost’n“ in Nestelbach, der „Achteckstadel“ in Vasoldsberg und der Adventmarkt in Kainbach.

Attraktionen, die funktionierten, verzeichnete die Region mit 100.000 Nächtigungen im Vorjahr doch ihre Bestmarke. Schmid glaubt aber, dass im Tagestourismus mehr möglich ist. „Laßnitzhöhe könnte zum Magneten werden. Wenn man einmal hier war, will man in drei Wochen wieder her.“ So ist zumindest der Plan.

Kommentare (2)

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Rennfeld12
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sehr vernünftig

Professionalität statt touristischer Kleinkram, schließlich wird hier mit öffentlichen Geldern gearbeitet. Viel Erfolg!

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socke1
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Viel Glück!

Das hat was!

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