Mittwochmittag wurden neue Details zu jenem Vorfall bekannt, der in den Morgenstunden zu einem Stromausfall im Bezirk Jakomini führte: Wie die Grazer Berufsfeuerwehr meldet, geriet eine Hochspannungsanlage im Zuge von Wartungsarbeiten in Brand. Dabei habe sich plötzlich „ein enormer Lichtbogen“ gebildet, „der die beiden anwesenden Techniker unbestimmten Grades verletzte“. Der Energieversorgers habe die Anlage „stromlos gemacht“, anschließend sei der Brand in der Trafostation „mit einem C-Rohr unter schwerem Atemschutz gelöscht“ worden.
Joachim Hirtenfellner schickt als Sprecher der Energie Graz im Gespräch mit der Kleinen Zeitung voraus, dass die Techniker Glück im Unglück hatten und in häuslicher Pflege seien. Der Stromausfall selbst habe zunächst rund 2000 Haushalte betroffen, die meisten allerdings nur zehn Minuten lang – ein sogenannter „Erdschluss“ habe den Zwischenfall ausgelöst. Noch am Mittwochvormittag konnte bei den meisten Haushalten der Stromanschluss wieder hergestellt werden – bloß in der Sandgasse selbst müssten sich Kunden noch ein wenig gedulden, so Hirtenfellner: Doch bis 14 Uhr sollte auch dort der Strom wieder wie gewohnt fließen.