Sie gehört zu den gefährlichsten Kreuzungen der Stadt, ist aufgrund der Vielzahl an kreuzenden Verkehrsströmen sehr komplex – und wird jetzt umgebaut. Die Mega-Kreuzung Elisabethinergasse/Lazarettgasse/Josef-Huber-Gasse/Rösselmühlgasse bekommt vom 30. März bis 30. Oktober ein neues Gesicht. Das Ziel: Attraktivere Haltestellen für die zahlreichen Busfahrgäste, höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und ein Mehr als Verkehrssicherheit.

Das ist dringend nötig, denn die Kreuzung ist seit Langem ein Unfallhäufungspunkt. 2018 starb sogar eine junge Frau, die gerade bei Grün am Zebrastreifen die Straße überquerte, dabei aber von einem links abbiegenden Lkw-Fahrer erfasst wurde. Auch in den Jahren seither kam es regelmäßig zu Unfällen, wenngleich zum Glück zu keinen tödlichen.

Kreuzung als „Quadratur des Kreises“

„Die Straßenfläche ist sehr groß, es gibt viele kreuzende Verkehrsströme und alles ist sehr lang gezogen“, sagte Straßenamtschef Thomas Fischer schon im Jahr 2020. Er sprach von der „Quadratur des Kreises“, vor der er und seine Kollegen bei Kreuzungen stehen: hohe Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger hoher Sicherheit. Das müsse man unter einen Hut bekommen, obwohl sich diese Ziele teils widersprechen.

Am 30. März startet der große Umbau. Konkret werden die Haltestellen der Linien 40, 67 und N3 neu gestaltet, Fahrbahn und Gehsteige saniert, die Ampelanlagen „technisch optimiert, um das Unfallrisiko zu minimieren". Dazu soll mehr Grün das Mikroklima verbessern. Teil des Umbaus sind auch Erneuerungen der Fernwärme-, Wasser- und Stromleitungen sowie des Kanals und der Straßenbeleuchtung.

Sperren und Umleitungen für den Individualverkehr

Der Umbau wird auch Auswirkungen auf den Individualverkehr haben, es wird Sperren und Umleitungen geben. Vor allem: Die Elisabethinergasse wird einspurig und während der gesamten Bauzeit nur Richtung Norden befahrbar sein. Dazu kommt ein Linksabbiegeverbot in die Ungergasse.