Mit dem Ende der Weihnachtsfeiertage tritt am 7. Jänner wieder der Normalfahrplan bei den Graz Linien in Kraft. Das heißt üblicherweise wieder stärkere Intervalle, bei drei Linien aber nicht: Bei den Linien 3, 5 und 32 hat man Fahrplananpassungen an den Werktags-Vormittagen vorgenommen – nach der Frühspitze ab ca. 8 Uhr verkehren diese Linien bis ca. 12 Uhr nicht mehr im 7,5-Minuten-Intervall, sondern in einem 10-Minuten-Intervall. Die Linie 60 wird an den Vormittagen an Werktagen an das 10-Minuten-Intervall der Linie 3 angepasst.
Warum? Diese Entscheidung habe man aufgrund der Fahrgastzahlen gefällt – die betroffenen drei Linien seien vormittags nicht ausgelastet, weshalb man auf den 10-Minuten-Takt wechselt, heißt es seitens der Holding Graz. Man betont aber, dass der Takt in den Spitzenzeiten im Frühverkehr unverändert bleibt.
16 und 17 nun auch „offiziell“ im Normalfahrplan ...
Außerdem gilt, was mit dem Start der Koralmbahn im Adventfahrplan neu war – die neuen Linien 16 und 17 über den Andreas-Hofer-Platz (Neutorlinie), sowie die Linie 52Z (Hauptbahnhof – Zentralfriedhof), die im Abendbetrieb (Montag – Samstag von 20 Uhr bis 24 Uhr) und an Sonn- und Feiertagen ganztägig fährt.
... wie auch die neuen Fahrten nach Mitternacht
Und: Auch im Normalfahrplan gelten jetzt wie im Adventfahrplan die beiden letzten Fahrten für Zugreisende, die mit dem Zug kurz vor Mitternacht aus Klagenfurt in Graz ankommen: Für sie bieten die Holding Graz Linien zwei Fahrten nach 24 Uhr täglich in Richtung Innenstadt bzw. Uni an: Die Linie 1 ab Hauptbahnhof um 00.07 Uhr bis Jakominiplatz (an 00.15 Uhr) bzw. Steyrergasse.
Damit hat man auf eine mehrfach geäußerte Kritik anlässlich des Starts der Koralmbahn reagiert: Der letzte Zug aus Klagenfurt kommt am Grazer Hauptbahnhof kurz vor Mitternacht an – dort war man dann aber auf Taxi, Auto oder Fahrrad angewiesen, denn die Straßenbahnen und Busse waren um diese Uhrzeit nicht mehr unterwegs.