Es erinnert an den Ursprung: Damals, 1874, haben es Spenden von Grazer Bürgern möglich gemacht, den heutigen Stadtparkbrunnen nach Graz zu holen. 31.500 Gulden wurden damals aufgebracht (nach heutigem Wert rund 470.000 Euro), um den französischen Beitrag zur Weltausstellung in Wien an die Mur zu lotsen.

Jetzt, wo der Brunnen nach einer umfangreichen Sanierung wieder in neuem Glanz erstrahlt, appelliert die Stadt erneut an die Spendenbereitschaft ihrer Bürger. Gut eine Million Euro hat die Wiederherstellung gekostet, viel Geld in Zeiten angespannter Budgets. Mit einer neuen Spendenplattform will man die gelebte Tradition im Stadtpark wiederbeleben, der Bevölkerung die Mitwirkung an der Erhaltung und Gestaltung des Grünraums zu ermöglichen.

Spenden für den Stadtpark gehen beim Bundesdenkmalamt ein

Die dafür beim Bundesdenkmalamt eingerichtete Spendenplattform soll denkmalpflegerische Maßnahmen im Grazer Stadtpark unterstützen. Erreichbar ist diese Spendenplattform online. Wer den Stadtpark durch eine Überweisung unterstützen möchte, kann das durch eine Einzahlung mit folgenden Daten tun: Titel: Stadtpark, allgemeine denkmalpflegerische Maßnahmen, Aktionscode A528, Empfängerin Bundesdenkmalamt 1010 Wien, IBAN AT07 0100 0000 0503 1050

Der Aufruf der Stadt: „Jeder Euro zählt! Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Stadtpark auch in Zukunft ein Ort bleibt, der Menschen verbindet - mit der Natur, mit der Stadt und miteinander.“ Es gibt auch fertige Erlagscheine, die unter anderem beim Rathausportier, der Stadtpark-Info, den Impfstellen und in allen Servicestellen der Stadt aufliegen.

Auf der Plattform des Bundesdenkmalamtes finden sich übrigens drei weitere Denkmäler aus Graz: die Kalvarienbergkirche (läuft noch bis Ende 2025), die Basilika Mariatrost (bis Ende 2029) und die Pfarrkirche St. Peter (bis Ende 2027).