Der Platz ist endlich, aber es werden immer mehr Menschen in Graz, die Tag für Tag mobil sind. Das ist die Ausgangslage für den Mobilitätsplan 2040, den die Grazer Koalition heute vorgelegt hat. KPÖ, Grüne und SPÖ wollen die Weichen klar für mehr aktive Mobilität wie zu Fuß gehen und Radfahren und weniger Autoverkehr stellen. Eine „menschengerechte Stadt“ ist das Motto, das auch schon der legendäre Verkehrsstadtrat Erich Edegger (ÖVP) in den 1980/90er-Jahren gepredigt hatte. Unter ihm wurde Tempo 30 im Stadtgebiet eingeführt, Radwege gegen die Einbahn ermöglicht und Autoparkplätze im Zentrum gestrichen.
Mobilitätsplan 2040
Graz will mehr kostenpflichtige Parkzonen und weniger Autos
Seit zwei Jahren läuft der Prozess, jetzt steht der Mobilitätsplan 2040 für Graz. Die Koalition schwört die weiter wachsende Stadt auf mehr Fußgänger- und Radverkehr ein.
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