In zwei berührenden Zeremonien wurden am Freitag in der Ramsau und in Schladming die zwei ersten "Stolpersteine" des Bezirkes verlegt. Dabei handelt es sich um quadratischen Messingtafeln. Sie sollen als kleine Gedenktafeln im Boden an das Schicksal jener Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.
In Ramsau und Schladming
Zwei "Stolpersteine" gegen das Vergessen
Am Freitag wurden zwei "Stolpersteine" für Opfer des Nationalsozialismus gelegt. Vor der evangelischen Kirche in der Ramsau und dem Schladminger Rathaus erinnern sie an Pfarrer Jakob Ernst Koch und Prinzessin Maria Karoline von Sachsen-Coburg und Gotha.
© Veronika Höflehner