"Jetzt ist das eingetreten, vor dem die Politik immer gewarnt hat: Wir sind voll", sagt der Sprecher des Diakonissenspitals Schladming, Martin Reif. Zehn Corona-Patienten werden derzeit in Schladming behandelt, acht Betten waren in der ursprünglichen Planung für Covid-Erkrankungen vorgesehen. Es sei das "bittere Erwachen" nach dem "egoistischen Verhalten" der Menschen in der vergangenen Zeit: "Wir merken das als Erstes."
Spitäler in Liezen an Obergrenze
Krankenhaus Schladming voll: "Die Lage ist ernst"
44 Patienten liegen aktuell in den drei Krankenhäusern des Bezirkes, man arbeite auf Hochdruck, um mehr Betten freizumachen. Ein Intensivpatient musste nach Bruck/Mur verlegt werden, weil die Spitäler in Rottenmann und Bad Aussee bereits ausgelastet sind.
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