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Ostern am ZweitwohnsitzAusseerland: Charme-Offensive nach dem Brandbrief

Nach Brandbrief der Ortschefs: Pamela Binder, Chefin des Tourismusverbandes Ausseerland-Salzkammergut, startet nun Charme-Offensive für die Gäste.

Pamela Binder hat ihr Amt als Tourismusgeschäftsführerin erst vor wenigen Wochen von Ernst Kammerer übernommen. In der aktuellen Causa hat sie einen ganz klaren Standpunkt © Huemer
 

Der Brief schlug hohe Wellen: Die Bürgermeister des Steirischen Salzkammergutes wollten Touristen und Zweitwohnungsbesitzer während der Corona-Krise gerne aus der Region verbannen. Gefordert wurden Zugangsbeschränkungen nach "Tiroler Modell". Die Aufregung über "die Ausseer, die am liebsten nur das Geld wollen", sorgte österreichweit für Schlagzeilen. Unglücklich ist man mit Brief auch beim Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut. „Es war von den Bürgermeistern sicher gut gemeint, aber gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht“, so Geschäftsführerin Pamela Binder.

Kommentare (31)

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Lobbyist
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Verantwortung

Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass die Zweitwohnsitzquote in manchen Orte zu hoch ist?
Die jetzt schon da sind sicher nicht: Sie haben alle Rechte (+Pflichten) eines Erst-Wohnungsbesitzers und sorgen mindestens genauso dafür, dass unsere lokale Wirtschaft ihr Auskommen hat. Diese als Gruppe jetzt verbal anzupöbeln ist nicht nur dumm sondern auch kontraproduktiv.
Wie aber wäre es bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr die Bürgermeister + Parteien zu wählen, die für diese Baupolitik verantwortlich sind und mit weiteren „Chalets“ und „zweitwohnsitzfähigen“ Hotels so weiter machen wollen?

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Ratte
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Mein Kompliment!

Sie haben den Ursache des Problems verstanden. Dafür werden Sie auch viele negative Bewertungen erhalten, weil die Wahrheit nicht gerne zur Kenntnis genommen wird. Kein Einheimischer wurde je gezwungen, etwas an einen Fremden zu verkaufen. Die zu erzielenden Preise waren halt zu verführerisch. Da kann man ganz hurtig mal darauf vergessen, das man je lieber unter sich bleiben möchte.

Und die Idee, jemandem etwas zu verkaufen, um ihm danach vorzuschreiben, was er mit seinem Eigentum zu tun hat, ist in der Tat recht naiv. Es hat ja meines Wissens nach auch noch kein Verkäufer eines PKW versucht, dem Käufer vorzuschreiben, wohin er damit nach dem Erwerb fahren darf.

Und wenn sie so weiter machen, werden in naher Zukunft die "Fremden" die Gemeinderatswahlen massiv beeinflussen können. Dann aber ist es zu spät für die Einheimischen, die nur reden, aber damit wenig bewegen. Also setzt Zeichen....

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VeronikaMarl
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Einheimische

Ja ich gehöre zu den Einheimischen und bin stolz darauf an einem der schönsten Flecken Österreichs wohnen zu dürfen bzw. können😊
Ich finde es befremdlich wie wir Einheimischen dargestellt werden! Sicher leben wir mitunter vom Tourismus, keine Frage. Aber abgezockt wird bei uns niemand!! Ganz im Gegenteil, WIR wohnen das ganze Jahr über hier und müssen mit überhöhten Mieten, Grundstückspreisen usw. leben.
Aber jetzt geht es um die Gesundheit aller! Und da muss man eben auf einiges verzichten! Ja auch ich verzichte darauf Ostern im Kreise der ganzen Familie zu verbringen weil mir die Gesundheit aller, sehr am Herzen liegt! Warum ist es denn so schwierig an die Vernunft von uns allen zu appellieren dies ebenfalls zu tun?

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Ratte
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Werte Frau Marl!

Und schon wieder geht es gegen die Zweitheimischen. Die verlangen nämlich "überhöhte" Mieten und verkaufen die Grundstücke so teuer.

Fakt ist, dass jeder Ausseer lieber an einen Fremden verkauft als an einen Einheimischen, weil der Fremde bereit ist, mehr zu zahlen. Ist das jetzt die Schuld der Fremden? Oder hört die Liebe der Einheimischen zu ihresgleichen beim Geld hurtig auf? Nicht, dass ich das nicht verstehen würde, aber man soll doch bitte nicht so tun, als ob die Fremden raubend und plündernd durchs Land ziehen und die armen Einheimischen wehrlos zusehen müssen, wie sie um ihr Hab und Gut gebracht werden.

Aber jetzt ganz viel Solidarität zeigen. Es passt zeitlich ja auch gerade gut, weil man ohnehin kein Geld dabei verlieren kann....

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VeronikaMarl
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Werter Herr "Ratte"!

Ich denke wir Einheimischen müssen uns nicht von Ihresgleichen beleidigen lassen! Sie sollten Ihre Kommentare nochmal durchlesen! Sehr herablassend! Aber egal! Ich habe an diesem wunderschönen Tag etwas Besseres zu tun als mit Ihnen einen Schlagabtausch zu veranstalten!
Schönen Sonntag und gesund bleiben!
Liebe Grüße aus dem sonnigen Altaussee

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Ratte
16
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Ach Frau Marl!

Ist die Welt wieder einmal gegen das Ausseerland? Die Geschichte ist ja schon skurriler als die vom gallischen Dorf bei Asterix, allerdings nicht so charmant.

Und so nebenbei gefragt: was ist den falsch an der Aussage, dass die Ausseer selbst die Preise in ihrem schönen Gebiet in die Höhe treiben. Ich formuliere vielleicht ein bisschen deftig, glaube aber nicht, das ich lüge....

Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Sonntag. Und hoffe für Sie, dass Sie die Realität nicht so bald einholen möge.

Liebe Grüße!

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beky
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Deftig!

Sie formulieren nicht nur deftig, sie sind unhöflich, aggressiv und formulieren völlig überzogen. Vorschlag: Mundschutz hinauf, weniger reden und gesund bleiben!

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Ratte
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Ja, so sind viele im Ausseerland...

...immer ein bisschen hinten rum, ausrichten, verleumden, schasbrachten und wenn es zurück kommt, beleidigt sein.

Wer hat den angefangen mit dem Ganzen? Die Zweitheimischen etwa? Die, die man hinterrücks mit Hilfe des Landes fern halten wollte, weil man sich nicht getraut hat, es ihnen direkt zu sagen? Die, die man ganz locker in Kommentaren als Virenschleudern und neureiches Gesindel bezeichnet? Die, denen man den Ertrag ihrer Arbeit neidet, deren Geld man aber gern und heftig nimmt?

Wenn Sie nicht so sind, mein aufrichtiger Glückwunsch. Wenn Sie aber diese Mentalität haben, macht es auch nichts. So wichtig ist der Ausseer bei Gott nicht....

Bleiben Sie trotz allem gesund , es erleichtert entschieden das Leben - Ihres und das Ihrer Lieben.

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Gaskassier
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Autonome Republik Ausseerland

Jetzt wird das wahre Gesicht erkennbar.

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AIRAM123
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Zweitwohnsitz weil die Großeltern dort wohnten

... und man dort das Haus erhält. Weil man Heimatbezug hat.

Zum ersten Mal im Leben denk ich drüber nach alles einem gestopften Wiener zu verkaufen, weil es mich so anwidert.

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lieschenmueller
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Charme-Offensive

Tja, bei der Piefke-Saga stand der Bürgermeister mit Blaskapelle vor dem Karl-Friedrich.

Was gedenkt Ihr Leute aus dem Ausseer-Land (der Liebe Gott hatte wahrlich einen guten Tag bei dessen Erschaffung, so wunderschön ist es) als besondere Geste? Eine schnöde Entschuldigung wäre doch zu mickrig :-)

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beky
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Mickrig?

Wäre das ihrer geschätzten Meinung nach zu "mickrig", wenn man vorschlagen würde: Zweitheimische herzlich willkommen! Aber erst nach der Coronakrise und bitte bleibt genauso zu Hause wie wir! Gemeinsam Verantwortungsbewußtsein praktizieren. Und das alles ohne Blaskapelle!

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Sabine19666
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In der Krise zeigt sich der wahre Charakter

Ich bin Neigungsausseer mit einem Zweitwohnsitz - mich deshalb als neureich, arrogant, Virenschleuderer oder Ähnliches bezeichnen zu lassen- ist beleidigend. Und nicht wahr!
Und es gibt sie auch, Uns- die schon vorher wussten, dass diese Diskussion losgetreten wird und deshalb beschlossen haben- den Covid19 Wahnsinn zu Hause abzusitzen. ich bin fassungslos über die Feindseligkeit- und freue mich auf meine vielen lieben und echten Freunde - und die leben in Aussee.
Nicht täuschen lassen von den unfreundlichen, kleinkarierten und gierigen Wadlbeissern,

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beky
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Virenschleuderer???

Das nehme ich ihnen nicht ab, daß sie als "Virenschleuderer" bezeichnet und beleidigt worden sind! Es geht schlicht und einfach nur darum, daß in dieser schweren Krise jeder soviel Verantwortungsbewußtsein besitzen müsste, damit die Infektionswelle eingedämmt werden kann. Und die Devise, an die wir hier halten heißt: BLEIBT´S ZUHAUSE! Und an alle Zweitwohnungsbesitzer, die jetzt zu Hause geblieben sind: HERZLICHEN DANK für ihr Verantwortungsbewußtsein und HERZLICH WILLKOMMEN nach der Coronakrise!

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Ratte
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Einspruch!

Liebe Sabine, es ist nicht notwendig, wegen ein paar Ingnoranten (und wenn es auch halb Aussee sein mag), einen Rückzieher zu machen. Sie haben Ihren Zweitwohnsitz wohl kaum geschenkt bekommen und erhalten müssen sie ihn auch. Also dürfen Seien auch nach Lust und Laune benützen.

Leider ist es so, dass die Minderheit der Kleinkarierten ihre einfältige Sicht der Dinge möglichst laut verbreitet und die anderen damit gleich in Geiselhaft nimmt.

Natürlich sind nicht alle Ausseer ignorant und unfreundlich - aber die, die es sind, sind noch dazu penetrant in ihren Dummheit.

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Ratte
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Ein schönes Beispiel.

Allein der Kommentar von Buschwindrose "Nein, es ist besser, dass sie bei uns im kleinen Lebensmittelgeschäft (unter 400 qm) mitgebrachte Viren verbreiten, denn sie gehen ja ohne Mund-Nasenschutz einkaufen. Während die Einheimischen sie schützen durch das Tragen von gekauften oder selbstgenähten Schutztüchern. Aber um solche kümmern sich die feinen Herrschaften aus den Städten natürlich nicht." zeigt, was die vier Bürgermeister mit ihrer hirnlosen Aktion losgetreten haben.

Alle Zweitheimischen sind Virenträger und die armen, obrigkeitsfürchtigen Ausseer werden alle infiziert werden und stehen diesem Unglück hilflos gegenüber. Am besten Ihr holt schon mal die Berigstecken heraus, wenn zum Wochenende die Invasion losgeht.

Und fest weiter zündeln, damit selbst der dümmste Zweitheimische merkt, dass sich sein Wert im Ausseerland auf seine finanziellen Belange beschränkt.

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Lodengrün
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Nur mehr

peinlich diese Herren. Und wie lange es gebraucht hat und sie sie sich a la FPÖ Schema „falsch interpretiert“ hinaus redeten. Die glauben auch alles da oben gehört ausschließlich ihnen. Wasser, Berge, Bäume, Luft,.... . Aber wenn es darum geht die Schanze zu vergrößern da werden sie vorstellig.

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Buschwindrose
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Leider peinlich,

wie unsere Bürgermeister unter dem Druck der Zweitheimischen und des Tourismus die Wahrheit zurücknehmen. Können die Leute in dieser Krise nicht einfach an ihrem Hauptwohnsitz bleiben? Aufgrund ihres finanziellen Backgrounds werden sie dort sicher nicht beengt wohnen. Und spazieren gehen dürfen sie dort auch. Nein, es ist besser, dass sie bei uns im kleinen Lebensmittelgeschäft (unter 400 qm) mitgebrachte Viren verbreiten, denn sie gehen ja ohne Mund-Nasenschutz einkaufen. Während die Einheimischen sie schützen durch das Tragen von gekauften oder selbstgenähten Schutztüchern. Aber um solche kümmern sich die feinen Herrschaften aus den Städten natürlich nicht.

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Ratte
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Ganz sicher....

Die bösen Zweitheimischen tut ja alles, um die armen Ausseer umzubringen. Dann haben sie endlich das schöne Land für sich und sind die Ignoranten los.

Merken Sie nicht, wie dumm und hinterwäldlerisch Ihr Posting ist? Die Ausseer sind natürlich ein Musterbeispiel an Gesetzestreue - gerade die - und alle anderen sind neureich, verschlagen und heimtückisch. So eine böse, aber einfache Welt da draußen, gell?

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Lodengrün
13
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Und das

mit den Gemeindeparkplätzen ist die Frechheit schlechthin. Da sollte der LH ein Machtwort sprechen. Das hat nichts mit befürchteter Gruppenbildung zu tun. Die gibt es beim Narzissenfest.

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cuatro82
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Frechheit oder Notwendigkeit?

Es ist keine "Frechheit", sondern eine "Notwendigkeit", Gemeindeparkplätze für Touristen zu sperren! Und das nicht nur im Ausseerland, sondern in ganz Österreich.

Ich kann diese Diskussion hier einfach nicht nachvollziehen - es herrscht eine österreichweite Ausgangsbeschränkung! Die 4 erlaubten Gründe, die eigene Wohnung/das eigene Haus zu verlassen, sind mittlerweile wohl jedem bekannt.

"Kurz Luft schnappen und spazieren gehen" hat nichts damit zu tun, dass man Tagesausflüge in touristische Regionen unternimmt, wieso wollen das die Leute nicht verstehen?

Es gibt klare, gesetzliche Regelungen dazu, warum werden hier Bürgermeister beschimpft, die aus Sorge um die Einwohner versuchen, diese Regelungen so gut es geht einzufordern?

Auch die letzten Aluhuträger und Beschwichtiger sollten endlich verstehen, dass der Umgang mit diesem Virus kein Spass ist, es geht darum, Menschenleben zu schützen, so gut irgend möglich!

Es ist klar, dass sich die Städter nach "Landluft" sehnen, aber auch für sie gelten diese Regeln. Das hat weder was mit Wehrmachtsphantasien noch mit Fremdenhass zu tun, wie in Kommentaren zu lesen ist.

Man sieht doch, was in Ischgl passiert ist - dort werden mittlerweile die Verantwortlichen scharf kritisiert, dass sie zu spät und zu halbherzig gehandelt hätten.

Hier versuchen nun ein paar Bürgermeister alles, damit die Anordnungen der Bundesregierung eingehalten werden und werden dafür nun auch wieder kritisiert.

Ja was denn jetzt??

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Ratte
34
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Und eins noch!

Die Zweitheimischen sind nicht nur neureich, sondern offensichtlich auch noch dumm. sonst würden sie ihr Geld nicht bei den Ausseern lassen, die zu ignorant sind, sich wenigstens freundlich zu geben, wenn sie sich schon aushalten lassen...

Zuerst waren es die Lebensmittelhändler, die ja mit Sicherheit ein Riesenproblem damit haben, dass sie zu Ostern mehr Umsatz generieren und jetzt die Ärzte, die vor der drohenden Verseuchung warnen....

Es ist wirklich an der Zeit, dass die Bürgermeister für einige Zeit untertauchen, bevor sie noch mehr Schwachsinn verzapfen...

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cleverstmk
12
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Bitte befolgen

Bitte befolgen Sie Ihren Rat und tauchen Sie auch unter

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Ratte
10
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Wie sagte schon Wilhelm Busch?

Nur die Wahrheit kann beleidigen....

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Ratte
25
23
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Den Bürgermeistern darf noch gesagt werden...

...dass es eine Instinktlosigkeit sondergleichen war, auf diese Art Zwietracht zu sehen. Jeder, der die Region kennt, weiß, dass die Ausseer die Zweitheimischen in erster Linie als eine Art Bankomat sehen, der dazu da ist, regelmäßig geleert zu werden. Es den Zweitheimischen aber so deutlich zu sagen und damit auch noch eine Diskussion voller Neid und Missgunst loszutreten ist fast schon fahrlässig.

Und sich nach dem Auffliegen der Affäre von der Sache zu distanzieren und den Schutz der Bürger vorzuschieben ist feig.

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zyni
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Man konnte den Brief nur so interpretieren,

durch die Ausgangsbeschränkungen werden die Zweitwohnsitzer diesmal keine Wertschöpfung bringen, also.....

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