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Bad MitterndorfNicht einmal Bürgermeister wusste von Asbest-Deponie

Seit Jahren wird auf einer Deponie in Bad Mitterndorf Asbest entsorgt. Die Öffentlichkeit samt dem Bürgermeister hat erst jetzt davon erfahren - mehr oder weniger durch Zufall.

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Mächtige Staubwolken über der Deponie in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet ließen Anrainer hellhörig werden © Privat
 

Begonnen hat alles relativ harmlos: Anrainer einer Baurestmassen-Deponie in Bad Mitterndorf ärgerten sich in den vergangenen Wochen immer wieder über starke Staubentwicklung und hielten schließlich Nachschau. „Was wir gesehen haben, hat uns wirklich massiv verärgert“, erklärt Werner Bäck. Der pensionierte Lehrer entdeckte dort, dass nicht nur – wie in der Öffentlichkeit bekannt war – Bauschutt entsorgt wird, sondern auch Asbestabfälle. „Wir dachten zuerst, das darf nicht wahr sein. Bad Mitterndorf ist ein Luftkurort, die Deponie grenzt unmittelbar an ein Naturschutzgebiet. Wir sind sofort zur Gemeinde und wollten Auskunft“, ärgert sich Bäck. Dort wusste man aber offensichtlich auch nichts von den Asbestablagerungen. „Klar ist, dass es eine Baurestmassendeponie gibt, allerdings war es auch für mich neu, dass dort auch Asbest abgelagert wird“, erklärt Bürgermeister Klaus Neuper gegenüber der Kleinen Zeitung.

Kommentare (6)

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notokey
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Liebe Leute....

.... lasst Euch gesagt sein: Asbest interessiert Niemanden! In Zeltweg/Spielberg will die steir. Behörde den Anrainern in einem Tal (!) mit ausgeprägten Inversionswetterlagen ein "Gestein verarbeitendes Werk" vorsetzten, welches 18 Milliarden Asbestfasern/Tag durch den Kamin in die Luft abgeben darf. Liebe Leute: GENEHMIGT! Gott-sei-Dank leb ich nicht dort! 115.000 t CO2/Jahr dürfen auch noch durch den Kamin! Die tagtäglichen Klimadiskussionen träumt der Bürger!

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beky
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Nicht nur Asbest

Mich interessiert Zeltweg/Spielberg nicht - die müssen sich eben mit allen Mitteln dagegen wehren. Aber dort sind sie ja glücklich, daß sie die Eurofighter stationiert haben, daß die so umweltfreundliche Airpower veranstaltet wird und daß am Österreichring Rennautos im Kreis herumfahren. Bei dieser Menge von z.T. vom Land geförderten Emissionen spielt dieses Werk auch keine große Rolle mehr. Leider!

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notokey
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@beky

Sie leben halt nach dem Motto: "Jeder ist sich selbst der Nächste!", da dürfen Sie sich dann nicht wundern, wenn dies auch jene Personen tun, die für "Ihre" Deponie verwantwortlich sind! Nur nicht zuviel Stress!

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beky
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Es tut mir leid!

Entschuldigung, ich hab zu schnell überreagiert, weil sie sich mit der Zeltweg-Sache an die Bad Mitterndorfer Bauschuttdeponie drangehängt haben. Man sollte zwei unter-schiedliche Dinge nicht miteinander verknüpfen. Noch dazu, wo es sich in Bad Mitterndorf um einen LUFTKURORT handelt, und im Aichfeld halt doch emissionsfördernde Veranstaltungen wie die Airpower und die Autorennen freudig begrüßt werden. Natürlich finde ich auch das geplante Werk in Zeltweg skandalös. Da wird vom Land Steiermark über die Bevölkerung einfach so drübergefahren!

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beky
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Nicht nur Asbest im Luftkurort

Die Asbestablagerung in der Baurestmassendeponie Bad Mitterndorf ist nur die Spitze der Misere. Daß in einem Luftkurort überhaupt eine solche Deponie vom Land Steiermark genehmigt wird und das Land damit die Tourismus-Bemühungen der Marktgemeinde untergräbt und boykottiert, das ist ein Skandal. Und schlußendlich, daß der Betreiber der Deponie fast täglich enorme Staubemissionen in einem Luftkurort und mitten im Landschaftsschutzgebiet 14a freisetzt - da bleibt einem schon die Luft weg!

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notokey
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@beky

Nein, da bleibt einem nicht die Luft weg! Lesen Sie doch das Urteil des UVS-Steiermark v. 31. 1. 2012 genau durch. Sie sind mit Ihrer Aufregung um Lichtjahre zu spät dran! Und weil ich nicht so egoistisch bin wie andere Leute hab ich es aus Interesse gelesen.

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