Fachschule GröbmingHier gibt's märchenhafte Joghurts und eine lustige Suppe

Untätigkeit ist in der Fachschule Gröbming ein Fremdwort. Neu am Start: Joghurts und eine Suppe, der ein Sketch gewidmet wurde.

Joghurt-Verkostung unlängst im Bauernladen © FS Gröbming
 

"Neue Ideen, neue Produkte, neue Wege“, diesem Projekt widmet sich die zweite Klasse der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Gröbming im heurigen Schuljahr. Und wenn neue Ideen zu neuen Produkten führen, dann spricht man in der Schule aktuell von Kräuterjoghurts beziehungsweise der „Peterwaldorfsuppe“.

Erstere sind in den Geschmacksrichtungen Petersilie und Basilikum entstanden, mit ihnen will man den „Konsumenten zeigen, welch vielfältige Möglichkeiten es gibt und sie zum Nachmachen animieren. Und auch die Schülerinnen und Schüler sollen sehen, wie man ganz einfach gesunde Lebensmittel machen kann“, erklärt die Direktorin der Fachschule, Josefa Giselbrecht. Für eine Joghurt-Verkostung, die unlängst im örtlichen Bauernladen – der dieses Jahr für sich zum „Jahr der Minze“ erklärt hat – abgehalten worden ist, kreierte man zudem noch ein Ananas- und ein Hugo-Minzejoghurt.

Dem nicht genug, auch eine sogenannte „Peterwaldorfsuppe“ hat man in der Fachschule im Talon. Ihr hat der Gröbminger Autor Walter Thorwartl einen Sketch gewidmet. Dieser trägt den Titel „Die Geburt einer Suppe – Aber: hat man ihre Zutaten gefragt?“, die verschiedenen Inhaltsstoffe diskutieren dabei heiß über die Namensgebung.

Annika Gruber, Karoline Rebhandl, Viktoria Schwab, Lena Singer, Elisabeth Landl und Marina Sallfelner präsentierten den Suppen-Sketch Foto © Dorit Burgsteiner

Mit der Suppenkreation hat man es übrigens sogar bis in die Bundeshauptstadt geschafft: „Wir haben bei einem Bewerb teilgenommen und mit unserer Suppe dort den dritten Platz erreicht. Die ,Peterwaldorfsuppe‘ wird jetzt in ausgesuchten Wiener Gourmetrestaurants serviert, ein Euro pro Portion geht an die Wiener Tafel“, erläutert die Direktorin. Insgesamt wurden mit den unterschiedlichen Gerichten, die in den Lokalen zugunsten der Tafel auf den Tisch kommen, bereits rund 18.000 Euro eingenommen. Freilich wird die Suppe nicht in fertigem Zustand nach Wien geliefert, „wir haben für die Restaurants unser Rezept freigegeben“, so die Direktorin.

Und weil nicht nur die Suppe literarisch geadelt werden sollte, hat Thorwartl für die Kräuterjoghurts ebenfalls seine Fantasie spielen lassen und auch dazu ein kurzes Märchen verfasst.

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