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Neuer Wirtschaftsverbund informierteDas sind die neuen Großprojekte in der Region Schladming-Dachstein

Die Reiteralm arbeitet an einer neuen Lösung für den „Standort Pichl“, das Krankenhaus in Schladming „wird aufrechterhalten“.

Daniel Berchthaller, Mathias Schattleitner, Ernst Fischbacher, Jürgen Winter und Manfred Breitfuß (von links) © Veronika Höflehner
 

Der neu gegründete Wirtschaftsverbund Schladming-Ramsau lud Leistungsträger der beiden Gemeinden in den Congress Schladming ein, um die nächsten geplanten Projekte vorzustellen. Obmann Manfred Breitfuß gab einleitend die Marschrichtung vor: „Wir haben uns zu einer führenden Tourismusregion entwickelt, aber jetzt dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.“

Neue Projekte, die die Region weiterhin ins Rampenlicht bringen, seien notwendig, denn: „Keine Vision bedeutet Stillstand, und Stillstand ist gleich wie Rückschritt“, betonte er. Eine dieser Visionen sei die Bewerbung für Olympia 2026, über die der Schladminger Bürgermeister Jürgen Winter informierte. Er strich die positiven Errungenschaften der bisherigen Großveranstaltungen in der Region heraus und betonte, dass man sich für nachhaltige Spiele einsetze. Dabei wolle man die Wertschöpfungskette „so eng wie möglich an die Region binden“.

Sollte man den Zuschlag bekommen, würde sicherlich einiges in die Infrastruktur investiert werden, gesetzt sei so eine Anpassung der Schanzen und Loipen in der Ramsau an Olympia-Niveau. Ob eine Bewerbung auch eine Standortsicherung für das Klinikum Diakonissen in Schladming bedeutete, darauf wollte er sich nicht festlegen. Er kündigte aber an, dass man bei der Bürgerversammlung am 22. Mai gemeinsam mit der Diakonie einen neuen Plan für das Krankenhaus vorstellen werde. „Aufrechterhalten wird es auf jeden Fall“, bestätigte Winter.

Der Ramsauer Bürgermeister Ernst Fischbacher stellte sich ebenso hinter die Bewerbung für Olympia 2026. Man sei in der Ramsau auf einem guten Weg – jetzt brauche es Zusammenhalt nach innen und außen, betonte der Ortschef. Um die touristische Entwicklung voranzutreiben, seien in nächster Zeit einige Bauprojekte geplant: Darunter falle zum Beispiel die Errichtung einer Höhenloipe am Kulmberg, außerdem werde mit einer „neuen Beschneiungsanlage an der Schneesicherheit“ gearbeitet, informierte er.

Einiges tut sich auch bei den Reiteralm Bergbahnen: Geschäftsführer Daniel Berchthaller betonte die Wichtigkeit, das „Kirchturmdenken abzulegen und gemeinsam Projekte zu entwickeln“. So werde es auf der Reiteralm in Kooperation mit den Planai-Hochwurzen-Bahnen bereits diesen Sommer einen neuen Moutainbike-Park für Familien geben.
Was den Skitourismus betreffe, arbeite man an einer Lösung für den „gesamten Standort Pichl“, insbesondere, was den Zweiersessel-Lift auf die Reiteralm angehe. Eine Entscheidung zu diesem Thema erwarte er spätestens im Juli dieses Jahres, „sodass man vielleicht schon 2019 einen Schritt vorwärts gehen kann“, so Berchthaller.

Zwei große Projekte stellte Mathias Schattleitner, Geschäftsführer bei Schladming-Dachstein Tourismus vor: Die Marke „Schladming-Dachstein“ erhält ab dem kommenden Winter eine Werbelinie, ebenso wird zusammen mit den größten Hoteliers der Region an eigenen Mitarbeiterpaketen gearbeitet, um das Arbeiten in Tourismusbetrieben wieder verlockender zu machen.

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