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DIE AUSWIRKUNGEN

Ende der Milchquote trifft steirische Bauern

Nach 37 Jahren ist Begrenzung der Milchmenge Ende März Geschichte. Die Produktion dürfte um satte 20 Prozent steigen. Mit welchen Folgen? Von Ulrich Dunst

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6700 Milchbauern gibt es in der Steiermark
6700 Milchbauern gibt es in der Steiermark © Gernot Eder
 

Zum Abschluss macht’s noch einen ordentlichen Knall: Just im allerletzten Jahr ihres Bestehens führt die Milch-Quote (sie begrenzt seit 1978 die von heimischen Bauern produzierte Milchmenge) dazu, dass Österreichs Milchbauern heuer die Rekord-Strafe von 45 Millionen Euro zahlen müssen – weil sie mehr Milch abgeliefert haben als vorgegeben. Mit 31. März ist dieses Milchquotensystem nun EU-weit Geschichte, und damit sind es in weiterer Folge auch die Strafzahlungen. Was vielerorts positiv gewertet wird. Ebenso, dass jeder Bauer, der seinen Betrieb vergrößern will, dies nun einfacher tun kann. Kostete die Aufstockung der Milch-Quote einen Landwirt doch oft mehr als der Bau eines neuen Stalles.

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Transportkostenausgleich

Für abseits gelegenen Bauern mit kleinen Milchmengen muss die Hofabholung seitens der Molkerei gesichert werden . Dazu muss ein Transportkostenausgleich seitens der öffentlichen Hand geschaffen werden . Das ist vergleichbar mit der Ausgleichszulage für kleine Pensionen .

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Freilich

Damit das Milchpulver nach China kommt und dort man in 20 Jahren grösster Produzent ist 100.000 Euro Förderung für Milchbauern gibt es hier im Ort.
Die Studie der eigenen Reihen heißt Dürfen Bauern alles JA, sogar die Polizei sieht weg. Es gibt zu viele die nicht Landschaft Erhalter sind da man Moore trockenlegte Bäume nicht mehr pflanzte für mehr gerodete Anbaufläche Steuerbetrüger ist man auch Illegaler Holzverkauf,Vermietungen, Schneeräumung, Transporte,Ausschank auf Almhütten, Pferdeschlittenfahren usw.

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Keine Ahnung

Sie dürften überhaupt keine Ahnung von der Realität und Praxis haben . Es geht in meiner Stellungnahme um Landbewirtschaftung in schwierigen Steillagen abseits der Autobahnen und Städte . Die kleinen Bergbauern mit Weidewirtschaft erzeugen beste Qualität und keine Überschüsse , die man nach China versenden muss . Die Überschüsse werden in den Gunstlagen mit Ganzjahresstallhaltung , extremen Einsatz von Antibiotika , Arzneinen , Chemie , Kunstdünger etc. erzielt . Das ist für das Erste kostengünstig . Nachhaltig aber nicht . In diesen Gunstlagen müssen sie vor Gestank die Nase zuhalten und können kein Wasser bedenkenlos aus dem Bach trinken . Bei uns können sie das - sie haben auch noch eine gepflegte Landschaft bei uns - ohne Monokulturen - da können sie sich noch erholen . Nur das Ganze hat seinen Preis und die daran arbeiten wollen , wie sie , fair entlohnt werden . Das Märchen von 100.000 Euro Förderung für Bergbauern können sie bald wieder im Internet nachlesen .

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40 MILLIONEN

freiwillige strafzahlungen an die eu,die man durch förderungen von uns steuerzahlern wieder zurück holt,weil sonst würden die bauern diese praxis nicht seit jahren ausüben,6 milliarden fliesen in die landwirtschaft an förderungen und jetzt bei der steuerreform sind die BAUERN-STIFTUNGEN UND MILLIONÄRE WIEDER AM BESTEN AUSGESTIEGEN ,während die arbeiter sich durch höhere steuern die REFORM selber bezahlen,WARUM JAMMERN DIESE FÖRDERUNGSNEHMER MILLIONÄRE????

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Ah ja, und endlich wieder Milch

die auch sauer werden kann!

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mehr direkt Vermarktung

wäre super!

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joranger
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gut..

..die Freigabe sollte wiederum den Preis für die Milchprodukte senken. Ja, das wiederum bringt die Bauern in die Zwickmühle, die können jetzt liefern bis der Eimer übergeht und dann muss der Staat die Preise stützen und das wiederum ist uncool. Im Grunde gehören Großbetriebe nicht gefördert bzw. sollte die Förderung gedeckelt werden. Es kann nicht sein das der Staat Millionäre fördert. Zahlen die schon weniger Steuern und haben sonst noch Privilegien. Der Plan der freien Marktwirtschaft kann in unseren Regionen nicht durchgeführt werden, zu viele Kleinbetriebe die davon leben können. Deutschland da überleben nur Großbetriebe und USA das selbige und alles ist nur auf TTIP ausgerichtet. Nicht toll das die EU auf diesen Zug aufbringt, ein sterben der Kleinbauern und Landschaftspfleger (Tourismus) ist vorprogrammiert.

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Efried
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Direktvermarktung

eine Folge könnte sein, dass die BäuerInnen sich mehr auf die Direktvermarktung hochwertigerer Milchprodukte konzentrieren. Das ist auch gut für heimische Arbeitsplätze, anstatt die Milch hunderte Kilometer zu fahren...

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