Man hätte buchstäblich eine Stecknadel fallen hören, als der Feuerwehrkommandant von St. Lorenzen, Walter Danklmeier, gestern in seiner Ansprache im Zuge des Festaktes schilderte, wie er den Beginn der Katastrophe am 21. Juli 2012 erlebte: "Es war um 5.10 Uhr in der Früh, als hinter mir das Licht zu flackern begann. Der Boden bebte, und wo normalerweise das Bachbett ist, schossen meterhoch Geröll, Schlamm und Steine heran, in der riesigen Mure wurden aufrecht stehende Bäume mitgerissen."
Ein Dorf blickt auf die Katastrophe zurück
In St. Lorenzen wurde gestern bei einem Festakt und einer Feldmesse der Unwetterkatastrophe gedacht, die vor knapp einem Jahr über den Ort hereinbrach.
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