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Ein Boxer setzt sich auf den Zitterbalken

 

SKISPRINGEN. Wenn der Liezener Boxprofi Freddy Lemmerer morgen zur diesjährigen Masters-Weltmeisterschaft seiner zweitliebsten Sportart, dem Skispringen, reist, braucht er Nachhilfe in Sachen Geographie. Zuerst geht es mit dem Flugzeug von Wien nach Moskau, dann mit einem Binnenflug 1200 Kilometer in Richtung Osten nach Perm und darauf noch einmal 320 Kilometer mit dem Bus nach Tschaikowski, wo der Bewerb in einem neuen Stadion stattfindet. "Marco Pichlmayer war dort im Continental-Cup im Einsatz. Allein die Anreise mit dem Bus soll abenteuerlich sein", erzählt Lemmerer. Insgesamt rechnet er mit knapp 28 Stunden Anreisezeit.

Der Liezener startet in der Altersklasse von 40 bis 44 Jahren, im Springen werden auf den beiden Schanzen Weiten "um die 80 Meter und um die 60 Meter" zu erzielen sein. Insgesamt sind mehr als 200 Teilnehmer am Start, in der Altersklasse von Lemmerer zwischen dreißig und vierzig. Erklärtes Ziel ist jeweils "ein Platz unter den Top Ten", wobei er sich auf der kleineren Schanze bessere Chancen ausrechnet. Zudem nimmt er auch an der Nordischen Kombination teil. Eine Umstellung gibt es sicher: Von den warmen Frühlingstemperaturen bei uns kommt er in ein Gebiet mit eisigen "minus 15 bis 25 Grad Celsius".

GERHARD PLIEM

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