Schwerer Verkehrsunfall im Bezirk Liezen: Zwei Pkw stießen auf der B 145, Höhe Bad Mitterndorf, frontal zusammen. Dabei wurden sechs Menschen verletzt. Drei davon, darunter zwei Kinder, wurden schwer verletzt.
Aufgrund der hohen Anzahl der Verletzten wurde eine sogenannte „MANV-Alarmierung“ ausgelöst. Dabei werden bereits zu Beginn des Einsatzes Kapazitäten möglicher Zielkrankenhäuser abgefragt. Das Rote Kreuz war mit fünf Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie dem Kommandofahrzeug Liezen im Einsatz. Zusätzlich wurden auch die Rettungshubschrauber C6, C14 und C17 hinzugezogen.
Die beiden schwerverletzten Kinder wurden jeweils mit dem Hubschrauber in Kliniken in Graz und Salzburg gebracht. Eine weitere schwerverletzte Person wurde in das DKH Schladming geflogen. Eine Person wurde nach Schladming eingeliefert, zwei weitere Verletzte wurden ins LKH Rottenmann gebracht.
Die Polizei sowie die Feuerwehren Bad Mitterndorf, Klachau und Zauchen standen mit fünf Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften im Einsatz.
Fordernder Samstag
Zeitgleich zu dem schweren Verkehrsunfall galt es für das Rote Kreuz Liezen noch weitere Einsätze abzuwickeln. So waren sie nach einem Sturz in der Marktgemeinde Irdning-Donnersbachtal im Einsatz. Beinahe gleichzeitig kam es auch zu einem Transport nach einem akuten Herzinfarkt sowie zu einem Rufhilfe-Einsatz. Zusätzlich dazu leistete das Rote Kreuz im Bezirk auch zwei Ambulanzdienste im Raum Gröbming und im Ausseerland.
„Die Rettungsketten haben jeweils gut ineinandergegriffen, trotz des hohen Einsatzaufkommens. Jetzt sind unsere Gedanken aber vor allem bei den Betroffenen. Wir wünschen ihnen rasche und vollständige Genesung“, sagt Bernhard Gugl, Bezirksgeschäftsführer des Rotkreuz-Bezirks Liezen.