Vor allem aufgrund eines Maschinenbruchs, der einen dreimonatigen Produktionsausfall zur Folge hatte, musste die Bergholz Admont GmbH vor gut drei Monaten Insolvenz anmelden. Eine Weiterführung des 2015 gegründeten Unternehmens wurde mit Verweis auf die gute Auftragslage aber angestrebt. Diesem Ziel ist man nun ein gutes Stück nähergekommen, stimmten die 80 Gläubiger, deren Forderungen in Gesamthöhe von rund 1,4 Millionen Euro anerkannt wurden, doch heute am Landesgericht Leoben mehrheitlich dem Sanierungsplan zu.

Dieser, wie der Gläubigerschutzverband KSV1870 berichtet, sieht eine Quote von 20 Prozent vor. Fünf Prozent sollen durch den Insolvenzverwalter binnen zwei Wochen bar, die restlichen 15 Prozent innerhalb der nächsten beiden Jahre in zwei Raten zu fünf beziehungsweise zehn Prozent ausgeschüttet werden. Die finanziellen Mittel dafür sollen aus der Fortführung des Säge- und Hobelwerks, das aktuell 16 Dienstnehmer beschäftigt, erwirtschaftet werden.