Im Grazer Straflandesgericht ist am Mittwoch der Prozess gegen Mitglieder des "Staatenbund Österreich" fortgesetzt worden. Die Neuauflage des Verfahrens war wegen teilweiser Aufhebung des Urteils nötig geworden. Diesmal stehen nur die wichtigsten Punkte, nämlich Teilnahme an einer staatsfeindlichen Verbindung und bei einigen noch versuchte Bestimmung zum Hochverrat auf dem Programm.
Prozess in Graz
"Staatenbund-Präsidentin" war laut Sachverständiger zurechnungsfähig
Angeklagte beteuerte am Mittwoch: "Ich wollte zum Wohle aller Menschen etwas verändern". Psychiatrische Sachverständige bescheinigte Monika U. für den Tatzeitraum Zurechnungsfähigkeit. Danach brach allerdings psychische Krankheit aus.
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