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München

Eklat nach Boxer-Biss

Boxer soll Gegner gebissen haben, dann wurde er von dessen Coach verprügelt. Sein steirischer Trainer, Freddy Lemmerer aus Liezen, klärt über den Riesenwirbel in München auf. Von Christian Penz

Boxer Klimenta, verprügelt vom Coach des Gegners © KK
 

Skandal bei der Münchner Boxnacht, nachdem im Ring nicht nur die Fäuste geflogen sein sollen. Im Mittelpunkt stand der Österreicher Astrit Klimenta (Spitzname „The Tiger“), der seinen Gegner Andrej Pesic (stammt aus Serbien) bei einem Infight gebissen haben soll. Klimentas Trainer, der Liezener Freddy Lemmerer vom Box-Club „Fit 4 Fun“, war an vorderster Front dabei und rekapituliert: „Also ich habe nicht gesehen, dass er zugebissen haben soll. Selbst auf den Fernsehbildern ist nichts zu erkennen.“

Zerknirscht


Fest steht jedenfalls, dass der Vorfall erst der Beginn des Riesenwirbels war. Der Ringrichter bricht nach dem „Biss“ den Kampf ab, disqualifiziert Klimenta. Daraufhin ist der Trainer von Pesic und Mit-Ausrichter der Boxnacht, Alexander Petkovic, in den Ring gestiegen, um den Österreicher zur Rede zu stellen. Es kommt zu Wortduellen zwischen dem Austro-Albaner und dem Coach des Gegners. Bis Letzterer Klimenta eine Linke versetzt.

Astrit Klimenta mit seinem Trainer Freddy Lemmerer Foto © KK

Am Tag nach dem Kampf bzw. Biss klingt Trainer Lemmerer zerknirscht: „Im Endeffekt ist schon vor dem Kampf gehetzt und Stimmung gemacht worden. Und wenn dann beim Kampf ein Albaner auf einen Serben trifft, ist das nicht so gut.“ Was aber war vor der Boxnacht passiert? „Es hat ständig Sticheleien gegen Klimenta gegeben. Das ging im Ring weiter.“ Lemmerer bat seinen Schützling immer wieder, „kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht provozieren zu lassen“ – vergebens. Im Ring gingen die Emotionen hoch. Konsequenz: vorübergehende Sperre für den „Tiger“.

 

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